Gedankenerörterung

Wo liegt die Grenze?

Heute morgen bin ich aufgewacht mit der Frage, welches Verhalten eigentlich das richtige ist im Umgang mit Geld und Konsum…

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Meditationswechsel?

Ich versuche ja immer irgendwie mein Leben möglichst ausgeglichen zu gestalten. Die Waage zwischen den anderen und mir sowie in mir selbst ist mir einfach unglaublich wichtig. Nach und nach aus dem Gleichgewicht zu geraten kommt für mich deshalb so gar nicht infrage.
Um mein Leben jedoch so ausgeglichen zu halten komme ich ja auf die verrücktesten Ideen…

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Wie frei ist Freiheit?

Bisher dachte ich ja, bereits sehr genau zu wissen, was „Freiheit“ eigentlich bedeutet und glaubte eine klare Vorstellung davon zu haben. Aber im Grunde genommen ist genau das ein Widerspruch. Denn wie frei kann ich schon sein, wenn ich den Begriff der Freiheit so umfassend definiere?

Und dennoch mache ich mir natürlich meine Gedanken und möchte etwas genauer auseinandernehmen, was eigentlich alles für mich persönlich zur Freiheit dazugehört. Dabei stelle ich mir als erstes die Frage, was es eigentlich mit diesem großen Freiheitswunsch in mir auf sich hat…

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Timelapse of Feelings

[0700] Nachdem ich Observer an diesem sehr frühen Sonntagmorgen zum Bahnhof gebracht habe, laufe ich nun durch die Innenstadt von V. Fühle irgendwie eine unendliche Freiheit. Schwebe tänzelnd durch die stillen Straßen und lächle beim Gedanken daran, dass ich so etwas Wundervolles wie die letzten beiden Wochen wirklich erleben durfte.

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Logbuch #90 Veränderung…

Ich merke nach und nach, wie sich etwas in meiner Denkweise verändert. Das Radikale „Nein“ zu einem völlig anderen Lebenskonzept (Partnerschaft, Zusammenleben,…) als meinem „gewählten“ (Eremitendasein) weicht einem sanften „Vielleicht“ wie es auch in so vielen anderen Bereichen gerade der Fall ist.

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Logbuch #88 Können Geschichten die Welt verändern?

Ich hatte ja vor einiger Zeit den Impuls für die Literaturwerkstatt (die ich leite) ein Projekt vorzuschlagen. In Absprache mit dem Leiter vor mir, der die Aufgabe ja an mich abgegeben hatte, kam ich zu folgender Idee, zu der sich jeder einen Text überlegen konnte:

„Dystopie/Utopie“  bzw. „Welt im Wandel“

Mögliche Fragen dazu: Was erwartet uns in naher oder ferner Zukunft? Wie wird sie aussehen, die Gesellschaft „nach Corona“? Wird sich überhaupt etwas verändern? Und wenn ja – negativ oder positiv? (Corona muss dabei nicht zwingend das Hauptthema sein. Aber ich denke die möglichen und tatsächlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft regen uns alle in der ein oder anderen Weise zum Nachdenken an.)

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Logbuch #87 Meine Welt im Wandel…

Irgendwie erkenne ich mich gerade kaum wieder… Ich entdecke so viel Neues an und in mir, aber habe dennoch das Gefühl mehr ich denn je zu sein bzw. zu werden… mich zu entwickeln und nicht wie sonst zu verlieren!

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Zwei

Ich halte inne
Setze mich auf eine Bank
Fühle mich da absolut wohl

Und doch stelle ich mir vor, wie es wohl wäre,
wenn du dich in all dieser Ruhe
und Dunkelheit
neben mich setzt

Dann säßen da zwei…

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Der Zwiespalt des Brautstraußes

Manchmal geschehen Dinge, mit denen man jetzt so direkt nicht gerechnet hat. Aber wenn man dann erst mal da steht, wo man eigentlich gar nicht stehen will, ja gerade dann knallt einem das Schicksal mit voller Wucht einen Brautstrauß an die Brust. Es ist schon irgendwie amüsant, dass gerade mir das passiert – der Verfechterin von Freiheit und Bindungslosigkeit…

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„Waaas, du hast kein Smartphone!?“ 

„Ja, ich habe wirklich kein Smartphone!“
Die Reaktionen darauf, dass ich nur mit einem Klapphandy unterwegs bin und nicht wie ein moderner, „normaler“ Mensch mit einem Smartphone, sind sehr unterschiedlich und reichen von Bewunderung über Ungläubigkeit bis hin zu Mitleid und Unverständnis. Noch vor einer Weile empfand ich sie als überwiegend negativ und habe mich auch etwas angegriffen gefühlt, wenn mir einer im größten Akt der Solidarität sein altes Smartphone andrehen wollte. Ich kam mir einfach unverstanden vor, wenn mein Gegenüber einfach nicht begreifen wollte, dass ich das ernst meine und wirklich keins möchte. Nicht mal geschenkt.

Mittlerweile bin ich da lockerer geworden und zudem ist bei den meisten angekommen, dass ich das wirklich aus Überzeugung mache und daran auch nichts ändern werde. Einigen wenigen fühle ich mit „meiner Art zu leben“ wohl sogar etwas auf den Zahn, weil ihnen plötzlich die eigene Gefangenheit in dem System des Smartphones bewusst wird. Sie geben mir dann zwar recht, wenn ich mich davon fern halte, schaffen es aber selbst nicht diesen Weg zu gehen und sich davon zu lösen. Zumindest nicht vollständig. Vermutlich wollen es auch nicht wirklich, da es ja schon sehr praktisch ist… oder weil sie es sich nicht mehr vorstellen können, wie es ohne ist? Der Mensch ist und bleibt eben ein Gewohnheitstier…

Da nun aber die Gründe für mein smartphoneloses Leben meist nur für mich von Anfang an auf der Hand liegen, möchte ich meine Gedanken dazu mal zusammenfassen bzw. endlich mal meine Geschichte aufschreiben, wie es eigentlich dazu kam…

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