Mein Endgegner: Das Telefon?

Ich sitze da, vertieft in meine Arbeit, voll konzentriert bei der Sache und bin froh, dass alles nicht so schlimm ist, wie in meinem Kopf an diesem Morgen. Neuer Arbeitsplatz, mehr Menschen, mehr Ablenkung, mehr Reize von außen. Für mich mit AD(H)S ist alleine das schon alles andere als leicht; zusätzlich zum Sommer, dessen Hitze meine Gehirnzellen bereits ab 22 Grad röstet. Aber ich muss zugeben, dass es hier, auf der mittleren Etage, deutlich angenehmer ist als in der Sauna direkt unter dem Dach, wo dafür wiederum nur zwei Kollegen sitzen und selten jemand hochkommt.
Gerade will ich mich selbst loben, dass ich mich für meine leichte Sozialphobie in Kombination mit der Wärme und der Ablenkbarkeit durch mehr Reize plus der neuen unberechenbaren Medikation echt verdammt gut schlage, da passiert etwas Unerwartetes. Etwas, das ich nicht auf dem Schirm hatte… Zu meiner Linken, direkt neben mir, klingelt mit einem Mal das mir vollkommen fremde und bis dato nicht weiter beachtete Telefon auf meinem Tisch… und ab da stürze ich in einen Abgrund… mit One-Way-Ticket.

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Medivergleich

Vor etwas mehr als 2 Wochen habe ich mein ADHS-Medikament gewechselt, weil mein bisheriges einfach nicht mehr so gut gewirkt hat wie bisher. In der ersten Zeit lief es recht gut, aber ich frage mich nun so langsam, ob es das richtige ist oder ob die Dosis nicht zu schwach ist. Die Veränderungen sind zugegebenermaßen schon etwas krass.
Ich frage ich mich gerade auch mal wieder, wer ich eigentlich bin. Einerseits fühle ich mich wieder mehr wie ich, andererseits scheine ich einen Teil zu verlieren, der ich eben auch bin. Bin ich denn nun mehr ich mit dem einen Medikament oder mit dem anderen? Oder bin ich ich ganz ohne? Wie bin ich mit dem nächsten?

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Irgendwas zwischen AD(H)S und Autismus…

Gestern war tatsächlich schon mein vorletzter Schultag und außer einem gemeinsamen Frühstück in der Werkstatt stand nicht wirklich etwas auf dem Plan. Keiner hatte auch noch wirklich die Motivation, etwas zu tun. (Außer mir natürlich…) Mäßig hoffnungsvoll legte mein Lehrer dennoch ein Blatt vor uns hin, falls wir Lust haben sollten, uns damit auseinanderzusetzen. Es enthielt ein paar Mauerwerksverbandsübungen, wie ich sie kannte und auch welche, die ich auf Anhieb nicht so leicht lösen konnte. Daneben stellte er auf jeden Tisch eine Holzbox. Kommentarlos. Irgendwann überkam mich die Neugierde und ich schob vorsichtig den Deckel zur Seite. Zum Vorschein kam ein Durcheinander aus kleinen Steinchen, die mich an Legos erinnerten. Oben hatten sie kleine Noppen, unten Löcher. Und mit einem Mal ging total mein Herz auf…

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Der Mauerstein des Lebens

Ich lerne mal wieder vollkommen unnötig viel zu viel und das auch noch am vorletzten Tag vor den Ferien, an dem wirklich KEINER motiviert ist, etwas für die Schule zu tun. Selbst die Lehrer sind lockerer als ich. Und dennoch sitze ich hier auf meinem Sofa zwischen meinen Unterlagen und lese das offizielle Fachbuch… lese das inoffizielle Fachbuch… gehe meine Aufzeichnungen über Mauersteine durch… fasse das ein oder andere zusammen…
Und während ich so dasitze, schweifen meine Gedanken immer wieder ab und mit einem Mal frage ich mich, wann ich mich eigentlich zuletzt nach dem Sinn des Lebens… meines Lebens gefragt habe…

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Stress?

Was lässt mich durchdrehen?

Stress.
Angestaut.
Entlädt sich.
Akut.
Pure Energie.

Normalerweise bin ich ruhig. Umgänglich. Im Vergleich zu anderen, die sich schneller mal aufregen können, ein absoluter Ruhepol.

Doch manchmal
drehe
ich
durch…

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Kindertoleranzende

Meine Toleranz gegenüber Kindern ist zugegebenermaßen nicht sonderlich groß bzw. hat sie ihre Grenzen. Und sobald diese einmal überschritten sind, treibt mich schon allein das bloße Vorbeilaufen eines Kindes an meiner Terrasse in den Wahnsinn und zu Gedanken, die ich hier lieber nicht ausführlich beschreiben möchte.

Aber beginnen wir doch am Anfang: Wie sage ich es meinem Kinde bzw. den Eltern?

Seit einer Weile habe ich ja eine neue Nachbarin. Zunächst erfreut stellte ich fest, dass sie schon über 60 ist und daher keine Kinder zu erwarten sind. Leider hatte ich nicht damit gerechnet, dass ihre Kinder in dem Alter sein könnten, selbst welche zu haben und die gute Oma somit zu Feiertagen und in den Ferien (die ich in meiner schulischen Ausbildung ja leider auch habe) Besuch von ihren Enkelkindern bekommt.
Das hat einfach alles verändert…

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Was bisher so geschah

Wow, seit meinem letzten Blogeintrag ist echt eine ganze Weile vergangen… genauer gesagt: fast ein halbes Jahr!!
Dieses halbe Jahr ist zugegebenermaßen so rasend schnell vergangen und es ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll… aber ich habe mir fest vorgenommen, es so gut es geht in einen Blogbeitrag zu packen. ; )

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Monatsrückblick Juni ’25

Ein paar Worte vorweg…
Dies wird mein (vorerst) letzter Monatsrückblick. Mittlerweile hat sich vieles einfach ein wenig verändert, vor allem aber meine Priorisierung. Das hat zur Folge, dass es mich eher stressen würde, diese Monatsrückblicke in dieser Form so weiterzuführen. Ich möchte meine Energie in Zukunft auch lieber in andere Dinge stecken.
Zeitverschwendung waren diese Monatsrückblicke gewiss nicht, denn sie haben immerhin auch 1,5 Jahre meines Lebens dokumentiert in einer Zeit, in der viel passiert ist, da ich mich ja nach wie vor im Umbruch/Neuanfang befinde. ; )

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