Merlins runder Tisch…

In jedem von uns schlummert unbewusst Angst. Der Wunsch nach Sicherheit und Beständigkeit. Und auch wenn wir uns bewegen und unser Leben meistern und klar kommen, so warten wir unbewusst doch auf jemanden, der eben immer weiß was zu tun ist. Der uns genau sagt was richtig und was falsch ist. Der uns leitet und dem wir so blind vertrauen können, wie wir es vermutlich nicht mal uns selbst gegenüber können.

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Muster erkennen (01)

Seit einigen Jahren verwende ich in meinem Blog immer öfter den Begriff „Muster“, welcher zu einem wichtigen Bestandteil meines Wortschatzes und meiner „Lebensphilosophie“ geworden ist. Da ich jedoch glaube, dass anderen vielleicht (noch) nicht so ganz so verständlich ist, was ich damit meine, möchte ich in einer Reihe von Beiträgen etwas genauer darauf eingehen, was sich hinter diesem so einfach klingenden Begriff verbirgt. Denn ich weiß, dass das, was für mich so logisch klingt, nicht unbedingt das ist, was jeder Mensch bewusst genau so wahrnimmt wie ich. Mir begegnen nämlich so einige Menschen, die sich nicht darüber im Klaren sind, dass sie eigentlich irgendwo feststecken und ihre Musterspirale weiterleben ohne wirklich weiterzukommen. Und sich darüber wundern…

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Von Texten zu Gedanken zu uns… zu Gedanken zu Texten zu uns

Und es existieren Ansammlungen von Ansammlungen von Texten…
Quillen aus den Ordnern
Der Festplatte
Den Notizbüchern
Was suche ich, wenn ich wieder einmal eines aufschlage?
Eine Antwort?
Vielleicht eine Versicherung, ob manche Gedanken ewig denkbar sein werden?
Wie viel davon, was damals so präsent war, bin eigentlich heute noch ich?
Wer ist ich?

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I dream of a quiet christmas…

Dieses Jahr wird Weihnachten anders als die bisherigen, da ich an Heiligabend nicht wie sonst zu Lilith verreise, sondern hier bei mir zu Hause verbringe mit Observer, der nach wie vor bei mir ist und auch nicht zurück nach H. fährt.
Und wir werden nicht feiern bzw. nehmen uns die Freiheit heraus, uns da raus zu nehmen – Corona hin oder her.

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World of Depression

Depressive Gedanken sind dunkel. Dunkler als jede Nacht. Jedes Schwarz. Jede Abwesenheit von Licht. Sie können dich aber mit Lichtgeschwindigkeit an Orte katapultieren, die an ein düsteres Game in einer noch fremden Welt ohne Wärme und Licht erinnern. In der du ganz am Anfang mit einem scheinbar unlösbaren Rätsel konfrontiert wirst und – ohne irgendein Tutorial absolviert zu haben oder auf ein bisheriges Erfolgsgefühl zurückblicken zu können – verzweifelst. Und es wurde dir nichts mitgegeben. Keine Karte, keine Quest, kein Rezept für einen Heiltrank und keine Waffe, um all den bösen Geschöpfen zu trotzen, die da lauern könnten.

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Kurzgeschichte: Verdrossenheit

Karl stellt seinen Mantelkragen hoch und zieht auch den Mantel enger. Er versucht sich unsichtbar zu machen und so möglichst rasch und unbemerkt durch die Menschenmenge zu gelangen. Eigentlich wollte er ja nur in Ruhe etwas durch die Stadt schlendern, doch stattdessen befindet er sich nun inmitten einer Demonstration, die wohl angekündigt gewesen war. Da er solche Geschehnisse aber schon lange ignoriert und er sogar die Tageszeitung abbestellt hat, ist ihm das wohl entgangen.

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Vom Aushalten des (leichten) Strukturverlustes

Ich bin ja schon ein absoluter Listenfreak. Am besten sollte eigentlich alles immer irgendwie notiert werden, damit ich ja nichts vergesse. Da das aber nicht immer möglich ist und ich nicht immer alles gleich und sofort erledigt bekomme, ist mein Kopf manchmal so voll, dass es mal wieder Zeit für einen „Braindump“ wird. Diese Technik habe ich von dieser Seite und es tut mir gut, einfach mal alles so niederzuschreiben, was mir so durch den Kopf spukt.

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Was ist Selbstliebe?

Wenn ich vor dem Spiegel stehe und mich nicht schön genug finde, weil dies oder jenes nicht perfekt ist, kommt automatisch die Frage auf, was ich denn schön finde. Was ist denn mein Schönheitsideal? Wie würde ich denn gerne aussehen?

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Abgrenzendes …Stop

Manchmal muss ich was sagen
Will auch eigentlich nicht ertragen
Was ich genau genommen nicht verstehe
Ist es denn eine Sünde, die ich da begehe?
Wenn ich einfach so … „Stop“ sage?
Und mich dann auch nicht mehr frage
Ob das nun so in Ordnung ist
Welcher Maßstab ist es denn, der da misst?
Der mir sagt, wie viel ich zuhören sollte
Auch wenn ich es doch gar nicht wollte
Der mir ein richtiges Maß an Abgrenzung zeigt
Ohne dass sich etwas mit der Zeit
zwischen uns gar auseinander neigt

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In welcher Welt lebe ich eigentlich?

Es gibt Tage, da denke ich ganz kurz, dass es wohl am besten wäre, wenn ich mich einfach mit gar nichts mehr auseinandersetze. Einfach über alles hinwegsehe. Scheiß doch drauf! Welcher Klimawandel? Welcher Kapitalismus? Politik geht mir am Arsch vorbei! Und Corona erst recht! Kann eh keiner was ändern. Und überhaupt… Menschen sind ja eh doof!
Doch ganz so einfach ist das eben nicht….
Denn alleine durch meine Existenz auf dieser Welt bin ich ein Teil des ganzen. Zwar ein kleiner, aber ich bin da. Ich lebe, ich atme, ich spreche/schreibe, ich konsumiere,… und ich entscheide mich, auch wenn ich mich nicht entscheide. Mit allem, was ich mache oder nicht mache, trage ich also dazu bei, dass etwas passiert. Oder eben auch nicht.

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