Gedichte

D/N-Wandel

Ich frage mich, ob du gerade auch den Mond siehst
Nicht schlafen kannst
Vielleicht etwas unruhig bist
Gefühlt gefangen
in dir selbst

Auf der einen Seite ist da dieses Dunkle
Die Finsternis
Das Mystische
Nur kalt und schemenhaft erleuchtet
Auf der anderen:
der beginnende Sonnenaufgang
Das aufregend warme Gefühl
des neuen Unbekannten

Und so verlasse ich diese Schwelle
Zunächst dem Mond entgegen,
der mir den Weg weist
Bis meine Runde zu einem Wandel wird…
Auf in die schillernden Farben des Morgenrot
Auf in einen neuen Tag
Auf ins ungewisse Abenteuer!

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Logbuch #57

Verunsicherung

Und irgendwo eine Grenze
Irgendwie verschwommen

Durch was ausgelöst?
Deine Erwartungen?
Oder meine Interpretation deiner möglichen Erwartungen?
Durch all die Gedanken über Gedanken?

Dann vielleicht einfach mal rausnehmen sich rauszunehmen
Einfach mal die Bilder der Vorstellungen abstellen im Kopf
Wie etwas zu sein hat
Wie man selbst zu sein hat
Wie man sich verhalten soll
Was korrekt wäre

Nicht mehr vergleichen

Nicht mehr verunsichern lassen

Einfach zu dem stehen
Wie man ist
Wer man ist
Und dass man gut ist wie man ist
Dass Kompromisse und Anpassungen Grenzen haben dürfen
Ja, sogar haben sollen
Ohne dass mich das zu einem schlechteren Menschen oder Egoisten macht

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Der erste Satz…

Das hier hatte ich ursprünglich mit einem ehemaligen Klassenkameraden aufgenommen für einen Wettbewerb. Ich habe das Audio- und Videomaterial an ihn geschickt und er hat es mir zusammengefügt und etwas nachbearbeitet. Leider bin ich nicht in die engere Auswahl gekommen. Ein Teil in mir hat das erwartet. Ein anderer fühlt sich etwas gekränkt, weil ich mich schon echt sehr reingehängt habe in Thematiken, mit denen ich mich vorher niemals auseinander gesetzt habe. Aber danach wird ja nicht bewertet, sondern nach anderen Kriterien. Woran man sowas festmacht, weiß ich nicht. Aber immerhin habe ich trotzdem ein kleines Feedback bekommen und keinen Standardabsagetext.

Dafür, dass ich sowas noch nie gemacht habe, ist es vermutlich gar nicht mal so schlecht und somit auch zu schade, um es unveröffentlicht auf dem Rechner zu belassen. Es hat mich nämlich einiges an Zeit, Vorbereitung und Nerven gekostet.
Der Text an sich war in 10 Minuten fast final geschrieben in einem Poetry Slam Workshop… aber die Umsetzung, das Scheitern am eigene Equipment, der steigende Anspruch, das Umdenken, die Auseinandersetzung mit Technik, die ich bis dato nie genutzt habe…

Nun, es war zwar Arbeit, hat mir aber auch Spaß gemacht, einfach mal etwas ganz anderes zu machen im Gegensatz zu dem, was ich sonst so mache.

Ich bin also nun an Erfahrung und um ein Video reicher.

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Gedicht: a&n

Vor einigen Monaten hatte mich überraschenderweise eine Frau von einer Zeitung angeschrieben und ein Interview für ihre Kolumne über Künstler aus der Region angefragt. Durch den guten Zuspruch von meinem Leser Pit, habe ich das auch recht gut gemeistert und mir bewusst gemacht, warum ich eigentlich schreibe.
Dieses Gedicht habe ich extra dafür geschrieben:

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Warum Hass?

Warum hassen wir so sehr alles was anders ist?
Zerstören.
Formen uns ein Weltbild mit Schuldigen.

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Augenblick

Wenn ich in deine Augen sehe
Spiegelt sich in deinem Blick das gesamte Universum wider
Die vollkommene Unvollkommenheit
Des absoluten Raums
Den du mir gibst

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