Gedichte

Beziehungen

Das Gift heißt Erwartung
Der Tod Entfaltung
Das Auseinander resultiert
Erst still und schleichend
Dann laut und schlagend
Verletzend
Mit jedem Wort
…beendend.

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Scheindasein

Du kannst auch du selbst sein
Deiner Ironie entfliehen
Loslassen
Von deiner Vorstellung
Dass Akzeptanz nur kommt
Wenn du still bist
Dich verstellst

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Feenmonster

Ich bin eine Fee
Das Glitzern in deinen Augen
Wenn du mich erblickst
Bin alles was du dir erträumen kannst
Bin deine Erfüllung

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zusagen…. zu sagen?

Es gibt so viel zu sagen,
Was für immer ungesagt bleibt.
Ich habe dir so viel zu sagen…
Du hast mir so viel zu sagen…
Doch wir?
Haben uns nichts zu sagen.

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Lost

Ich hatte dich immer bei mir
Es tat gut, dich in meiner Tasche zu wissen
Tat gut zu wissen
Dass du mich wärmen würdest
Falls die Kälte mich doch erreicht…

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Von der Angst einfach stehen zu bleiben

Aufstehen
Von 0 auf 181 in einer Sekunde
Gedanken rasen
So früh am Morgen
Frühstück vorbereiten
Nichts anbrennen lassen!
Noch mal 1001 Gedanken
Stress
Und bloß nicht zur Ruhe kommen…

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Das große Ganze im ganz Großen…

Im Leben gefangen.
Tag für Tag.
In seiner Rolle.
Seinem Selbst.
Zwischen all den Menschen,
die einen zu kennen glauben.
Zwischen Familie,
Arbeit,
Schule,
Freizeit und Freunden

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Es*

Und plötzlich ist sie da
Die Versuchung
Permanent neben mir
Hinter mir
Beobachtet mich
Ganz genau
Appelliert an meine Vorstellung von Moral
Verführt mich
Mit einem spöttischen Lächeln
Einem durchdringenden Blick
Scheint sie es besser zu wissen
Was ich ersehne
Sie schleicht sich in meine Gedanken
Lässt mich von ihr träumen
Verfolgt mich
Und dabei ist da nichts
Nichts Reales
Nichts Berührbares
Nur die Vorstellung
Die Sehnsucht nach einem anderen Weg
Einem unversuchten Abenteuer
Etwas Neuem
Ungelebten…
Aber es ist nicht richtig
Ihn „nur zu probieren“
Sagt die Moral

*Anspielung auf das Es aus Sigmund Freuds Triebmodell (siehe hier)

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Ich

Ich will verstanden werden
Doch verstehe mich nicht
Will gehört werden
Doch sage nichts
Will akzeptiert werden
Doch mag ich mich nicht

Ich will einfach ich sein
Und dass ihr’s erkennt
Doch bin ich gespalten
Mehr als nur ein Fragment

Denn vieles ist möglich
So vieles relativ
So vieles da
Und doch nicht

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