Gedankenerörterung

Irgendwie aus der Bahn…

Die meiste Zeit bin ich eigentlich zufrieden mit meinem Leben und wie ich es handhabe. Und ich mag das Gefühl, die Kontrolle darüber zu haben, was ich mache, wie ich es mache, was ich wann mit wem mache und was danach kommt. Ich mag die Aussicht auf einen strukturierten Plan und dass alles seine Ordnung hat und das Gefühl, alles im Griff zu haben.
Natürlich läuft diese wunderbare Vorstellung von Struktur nicht immer so, weil das Leben eben nicht so läuft.

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Lebens- und Beziehungsgedanken…

Ich sitze heute hier und fahre einfach nur Zug, um mir Gedanken über mein Leben zu machen. Ohne Alltag. Ohne meine gewohnte Umgebung. Ohne den Einfluss von Menschen, die mich kennen.
Mein Ziel war es, alles an Gedanken festzuhalten, die mich gerade beschäftigen. Von meiner Beziehung über meine Arbeit, das Kochen, die Selbstverwirklichung und meinem Haushalt…

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Irgendwie überfordert

Gefühlsmäßg hat sich bereits seit einiger Zeit die Überforderung in mir angebahnt, die gerade irgendwie ihren Höhepunkt erreicht. Ich merke es daran, dass ich etwas neben mir stehe, mein Tinnitus wieder lauter wird, ich angespannt bin und vor allem gereizter reagiere als sonst und Kontakte deshalb lieber gleich meide, weil mit mir gerade nur sehr schlecht zu reden ist.

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Posted by Journey in Allgemein, 4 comments

Der erste Satz…

Das hier hatte ich ursprünglich mit einem ehemaligen Klassenkameraden aufgenommen für einen Wettbewerb. Ich habe das Audio- und Videomaterial an ihn geschickt und er hat es mir zusammengefügt und etwas nachbearbeitet. Leider bin ich nicht in die engere Auswahl gekommen. Ein Teil in mir hat das erwartet. Ein anderer fühlt sich etwas gekränkt, weil ich mich schon echt sehr reingehängt habe in Thematiken, mit denen ich mich vorher niemals auseinander gesetzt habe. Aber danach wird ja nicht bewertet, sondern nach anderen Kriterien. Woran man sowas festmacht, weiß ich nicht. Aber immerhin habe ich trotzdem ein kleines Feedback bekommen und keinen Standardabsagetext.

Dafür, dass ich sowas noch nie gemacht habe, ist es vermutlich gar nicht mal so schlecht und somit auch zu schade, um es unveröffentlicht auf dem Rechner zu belassen. Es hat mich nämlich einiges an Zeit, Vorbereitung und Nerven gekostet.
Der Text an sich war in 10 Minuten fast final geschrieben in einem Poetry Slam Workshop… aber die Umsetzung, das Scheitern am eigene Equipment, der steigende Anspruch, das Umdenken, die Auseinandersetzung mit Technik, die ich bis dato nie genutzt habe…

Nun, es war zwar Arbeit, hat mir aber auch Spaß gemacht, einfach mal etwas ganz anderes zu machen im Gegensatz zu dem, was ich sonst so mache.

Ich bin also nun an Erfahrung und um ein Video reicher.

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Posted by Journey in Allgemein, Gedichte, 4 comments

Menschliches Verhalten (Ghosting)

Ich lösche dich aus meinem Leben. Also von Facebook. Lese deine Nachrichten zwar, antworte aber nur sporadisch oder nichtssagend oder was von dem ich denke, dass du es hören willst. Und irgendwann…tja, da antworte ich dann gar nicht mehr. Jaja, wir hatten mal ein Date ausgemacht. Wollte ich wohl doch nicht. Oh, du lädst mich ein? Ich sage „vielleicht mal“, bemühe mich aber doch nicht um eine Zeit und einen Ort. Sage dann ab. Aber natürlich erst, wenn du mich fragst, wie es denn nun aussieht. Und natürlich schlage ich keinen Alternativtermin vor. Will ich ja auch nicht wirklich. Aber das weiß ich ja nicht. Vielleicht blockiere ich dich aber lieber auch gleich. Erspart mir den Ärger, mich wirklich mit dir auseinanderzusetzen.

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Posted by Journey in Allgemein, 3 comments

Vom Schweigen und Sprechen

Einst gab es eine Welt voller Liebe, in der jeder für den anderen da war und Profit keine Rolle spielte, weil alles allen gehörte. Weil jeder besonders und sich seiner selbst bewusst war und das auch an den anderen geschätzt wurde. Es war eine Welt voller Harmonie und Gemeinschaft, in der alle Herausforderungen immer gemeinsam gelöst werden konnten und das Vertrauen in all die anderen so unglaublich einfach war. Jeder konnte sich ehrlich äußern ohne dass sich ein anderer dadurch verletzt oder gar bedroht gefühlt hat. Denn schließlich äußerte man seine Meinung, um jemandem etwas jetzt mit auf seinen Weg zu geben und nicht, um sich selbst über einen anderen zu erheben und sich dadurch besser zu fühlen. Und keiner nahm es einem übel, denn es entstanden durch diese Art des Miteinanders auch überhaupt keine Missverständnisse.

Bis das Schweigen auftrat.

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Posted by Journey in (Kurz)geschichten, 4 comments

Grenzen mit anderen

Es gibt so Momente, da steht man neben sich. Fragt sich, was man eigentlich gerade macht und warum. Der Versuch sich zurückzuziehen, um Abstand zu gewinnen, gelingt da leider nicht immer. Vor allem wenn andere Menschen da sind.

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Beziehungsphilosophische Gedanken vom Mann mit der Papiertüte

Ich hatte Freitagabend spontan beschlossen, meinen Freund zu besuchen. Und weil ich es ja so mag, die Menschen zu verwirren bzw. mich an ihren Reaktionen zu erfreuen, die von skeptisch bis fasziniert reichen, zog ich mich mal wieder sehr suspekt an mit Strapsen und Ähnlichem. Ich bezeichne das gerne als soziologisches Experiment, da ich ja eigentlich  nicht (nur) das bin, was man von außen sieht.

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Einfach anfangen…

Irgendwie sage ich gerade allen, die mich fragen, dass ich wieder mehr schreiben will. Aber wenn ich mich an etwas setze, tut sich irgendwie nicht das, was ich mir erhoffe. Da ist so ein unausgesprochener ungeschriebener Druck in mir und die vage Befürchtung, dass ich es gar nicht mehr kann oder es nicht so wird, wie ich es mir eben vorstelle. 

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Posted by Journey in Allgemein, 2 comments

Restart

Seit zwei Monaten existiert nun mein Blog hier bei WordPress. Und als ich beschlossen hatte, alle meine Artikel von Overblog zu übertragen dachte ich nicht, dass das so viel Arbeit sein wird! Ich bin jetzt aber durch. Sowohl mit den 938 Artikeln als auch gedanklich und emotional habe ich mit dem überwiegend großen Teil abgeschlossen. Denn ich habe natürlich alles gelesen, formartiert, Fehler korrigiert, Verlinkungen aktualisiert, getagged, …

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