Gedankenerörterung

Memoiren schreiben…

Wo fängt man eigentlich an, wenn man seine Memoiren schrieben möchte? Ganz am Anfang? Bei der Geburt?
Nun ja, vielleicht wird es doch eher eine Autobiografie. Denn für Memoiren muss man schon mal jemand Besonderes sein, etwas bewegt bzw. einen gewissen sozialen Status haben. Na ja, vielleicht gilt das ebenso für die Autobiografie? Wer legt eigentlich fest, wie denkwürdig ein Leben ist? Sollte nicht jedes Leben denkwürdig sein? Nehme ich mich zu wichtig, wenn ich über mich schreibe oder werde ich wichtig, weil ich es mache? Stelle ich mich eigentlich unbewusst damit über andere?

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Ein imaginäres Treffen am Tresen (maybe 13 years ago)

„Hey, erzähl mal einen Schwank aus deiner Jugend!“
Während ich an meinem Weinglas nippe, es wieder auf den Bierdeckel stelle, überlege ich. Fieberhaft. Was gibt es da schon zu erzählen? Nervös zwirble ich den Stil des Glases zwischen meinen Fingern hin und her, nehme mit der anderen Hand eine Zigarette aus der Schachtel. Man gibt mir Feuer. Ich ziehe. Blicke verträumt dem Rauch hinterher, der in Schwaden emporsteigt. Blicke ins Nichts. Der Antwort entkomme ich so. Wieder einmal. Seit Jahren.
Bis irgendwann irgendjemand nicht aufgibt…

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Ab wann ist man Philosoph?

Ich habe Google diese Frage gestellt, da ich gerade das Buch Sofies Welt als Hörbuch höre und ich mich mit der darin beschriebenen Definition eines Philosophen wirklich sehr identifizieren kann…

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Depriangstfuckkram…

Zur Zeit ist vieles irgendwie so dunkel. So trostlos. So gedankenschwer. Jeder positive Gedanke Vergangenheit. Scheint wie aus einem anderen Leben…

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Ja-aber… (wenn ich könnte…)

„Können Sie sich für das Leben, das Sie gerade leben, entscheiden oder nicht? Welche Dinge, mit denen Sie hier beschäftigt sind, würden Sie gerne zu Ende führen oder was würden Sie gerne noch anfangen?“
[aus: Berthold Gunster: Ja-aber (S.96/97)]

Ich lese seit einer Weile in Observers Ja-aber-Buch, das mich genau bei dieser Fragestellung voll erwischt hat…

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Distanz?

Ich habe den folgenden Beitrag doch tatsächlich schon am 27.09.2019 angefangen zu schreiben, aber – warum auch immer – nie fertig gestellt und veröffentlicht. Ich weiß nicht mal mehr, um wen es darin eigentlich ging, doch erstaunlicherweise beschreibt dieser Text zu gut das Gefühl, das ich nach wie vor sehr oft habe. Es fasst einfach sehr schön die (wenn auch etwas unschönen) Gedanken in Worte, die ich mir im Zusammenhang mit anderen mache, von denen ich mich mit meinen eigenen Gefühlen (und Ängsten) nicht immer so gut distanzieren kann…

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Insomnia

Und es zieht meinen Körper nach außen
In die wache Welt
Obwohl die Müdigkeit in den Gliedern sitzt
Mein Geist – hellwach
Inspiriert
Will nicht schlafen
Will mehr wissen
Mehr schreiben
Mehr bewegen
Als gäbe es keinen Morgen
Will keine Zeit verschwenden
Will immer (mehr) sein
Als gäbe es keine Nacht

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Was ist „normal“?

Man kann nie so genau sagen, was als normal gilt und was nicht, denn das sieht jeder anders. In der Regel ist es allerdings „die Gesellschaft“, die zwischen normal und nicht normal, also abnormal, verrückt, entscheidet. Der Ausdruck normal steht meiner Meinung nach für einen vorgegeben Richtwert, nach dem man sich richten kann (aber nicht muss), der sich allerdings immer ändert, da sich auch die Gesellschaft verändert.
[aus meinem Ethikreferat, irgendwann 2006/2007]

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Was ist Selbstliebe?

Wenn ich vor dem Spiegel stehe und mich nicht schön genug finde, weil dies oder jenes nicht perfekt ist, kommt automatisch die Frage auf, was ich denn schön finde. Was ist denn mein Schönheitsideal? Wie würde ich denn gerne aussehen?

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Abgrenzendes …Stop

Manchmal muss ich was sagen
Will auch eigentlich nicht ertragen
Was ich genau genommen nicht verstehe
Ist es denn eine Sünde, die ich da begehe?
Wenn ich einfach so … „Stop“ sage?
Und mich dann auch nicht mehr frage
Ob das nun so in Ordnung ist
Welcher Maßstab ist es denn, der da misst?
Der mir sagt, wie viel ich zuhören sollte
Auch wenn ich es doch gar nicht wollte
Der mir ein richtiges Maß an Abgrenzung zeigt
Ohne dass sich etwas mit der Zeit
zwischen uns gar auseinander neigt

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