Elternhaus

Logbuch #18 Über meine Mum

Trotz dem ganzen „social distancing“ fühle ich mich den Menschen, die mir wichtig sind, irgendwie näher und verbundener denn je. Die letzten zwei (fast drei!) Wochen im Homeoffice habe ich eigentlich jeden Tag mit meiner besten Freundin telefoniert, natürlich mit meinem Chef und vor allem mit meiner Mutter. Das ist schon sehr überraschend, wenn man bedenkt, wie wir früher zueinander standen…

Aber seit ich mich physisch so zurückziehe, wachsen meine Mum und ich zusammen wie noch nie, was ich unglaublich schön finde! Ich habe das Gefühl, dass da viel mehr gegenseitiger Respekt und Empathie ist als früher. Unser Verhältnis wurde ja die letzten Jahre wirklich immer besser, aber erst jetzt fällt mir auf, wie stark das Band eigentlich ist. Es ist kein Vergleich zu den Anfängen meines Blogs, als ich noch zu Hause bei meinen Eltern gewohnt habe. Das war ja eine zeitlang so katastrophal, dass ich nach meinem Auszug ein Jahr keinen Kontakt zu meinen Eltern hatte, bis ich mit meinem Ex Mr. Chocolate zusammengekommen bin und ich erst im Zuge unseres Zusammenziehprojekts wieder auf sie zugegangen bin.

Es ist schon erstaunlich, was die Krise auch Positives zum Vorschein bringen kann, wenn man seinen Fokus darauf richtet und sich nicht wie ein Opfer fühlt.

Man meldet sich irgendwie auch gerade bei so vielen Menschen, von denen man schon lange nichts mehr gehört hat oder bekommt Nachrichten von Leuten, die man gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Ich finde das toll.
Und ich bin mir sicher, dass sich zwar einiges verändern wird, aber ich glaube ebenso daran, dass wir hinterher eine bessere und wärmere Welt vorfinden. Und uns alle irgendwann wiedersehen und in die Arme schließen werden. Für mich ist die Welt jedenfalls seit Beginn der „Krise“ um einiges wärmer geworden!

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Weihnachtstraditionen…

Seit etlichen Jahren ist meine Tradition an Weihnachten die gleiche und so ganz anders als man es normalerweise kennt. Anfangs konnte das noch keiner so recht verstehen, doch mittlerweile können es die meisten nachvollziehen und akzeptieren. Irritationen löse ich in meinem Umfeld somit selten und nur noch bei jenen aus, die Weihnachten eben klassisch und besinnlich mit Familie verbinden und verbringen und es sich auch niemals anders vorgestellt haben (weil man ja sonst nie zusammen kommt und das eben jedes Jahr so macht).
Ich bin da anders, denn ich fliehe mehr oder weniger vor dem „klassischen Weihnachten“ mit der Familie und dem damit verbundenen Stress. Ironischerweise reise ich dafür ins Erzgebirge, also ins Winter-Weihnachts-Wunderland schlechthin.

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Christmas and so on…

Der Samstag vor Weihnachten
Am Samstag stand ich früh auf und richtete mich für V. Ich musste noch einige Dinge besorgen und habe auch meine Mum besucht.

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Journey to sickness

Auf Empfehlung meiner Eltern hin sollte ich mir einmal eine Medienschule ansehen, was ich am Dienstag bei einer Infoveranstaltung auch getan habe. Ich hatte eigentlich gar keine Lust, weil die Schule etwas kosten würde und das in meinen Augen sehr kontraproduktiv wäre. Aber ich fuhr dennoch mit der Bahn hin, denn ansehen kostet ja „nur“ 21 Euro.

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Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und ich?

„Na, kommst du voran mit deinem Artikel?“ Die Lehrerin, die unsere Schülerzeitung betreut, blickt auf meinen Bildschirm und sieht sich das bisher Geschriebene zum Thema AD(H)S an. Ich nicke, frage mich aber auch gleichzeitig, ob es ein Zufall ist, dass so viele Symptome mir irgendwie ähneln. Ich äußere meine Bedenken, doch die Lehrerin winkt das nur ab mit einem „Du und ADHS? Nein, niemals, das würde man doch merken!“ [Journey, 2006]

Nein, man merkt das nicht immer auf Anhieb. Ich war weder zappelig noch anderweitig störend. Mein Therapeut meint, ich sei laut meinen Zeugnissen abgelenkt gewesen und hätte nicht aufgepasst. Durchschnittliche Noten habe ich dennoch bekommen, was er wiederum mit meinem hohen IQ verbindet. Deshalb war ich nicht „auffällig“. Typische AD(H)S-Kinder fallen da schon eher auf, da die Leistungen enorm unter der Krankheit leiden können.

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Internetkill

Endlich habe ich es geschafft, meinen Internet-Schrottstick von der Schrottcom zu kündigen. Warum er so schrottig ist? Ganz einfach! Die Verbindung ist wirklich extrem lahm und das ist noch jugendfrei nett ausgedrückt. Da war man glaube ich zu den Anfängen des Internets noch schneller unterwegs, als ich mit meinem Web’n’Walk-Stick bzw. mit der Karte.

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Kindheits-Kram

Ich denke, ich habe noch nicht geschrieben, was ich vor über einem Monat so liebes gelesen habe. Mir ist nämlich wieder eingefallen, dass ich doch mal mit 15 bei einer Psychologin gewesen bin.

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