Elternhaus

Ein Gefühl klopft an

Erst ist da ein Gefühl
Unangenehm und doch präsent
Klopft es an deine Tür nach außen (Klopf, klopf!)

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Ein imaginäres Treffen am Tresen (maybe 13 years ago)

„Hey, erzähl mal einen Schwank aus deiner Jugend!“
Während ich an meinem Weinglas nippe, es wieder auf den Bierdeckel stelle, überlege ich. Fieberhaft. Was gibt es da schon zu erzählen? Nervös zwirble ich den Stil des Glases zwischen meinen Fingern hin und her, nehme mit der anderen Hand eine Zigarette aus der Schachtel. Man gibt mir Feuer. Ich ziehe. Blicke verträumt dem Rauch hinterher, der in Schwaden emporsteigt. Blicke ins Nichts. Der Antwort entkomme ich so. Wieder einmal. Seit Jahren.
Bis irgendwann irgendjemand nicht aufgibt…

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Brücken bauen…

Was mich von dir trennt ist wie ein Graben, groß und tief und scheinbar unüberwindbar. Jedes Wort könnte eine Brücke zu dir schlagen, aber ich weiß im Grunde genommen nicht, wie man sie baut; habe keine Anleitung.

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Vom Selbstwert, Selbstmitgefühl und Minus-Kalkulationen

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ja intensiv mit dem, was mir oftmals im Weg steht: Mit mir selbst und vor allem auch mit meinem Selbstwert. Dazu lese ich Bücher, rede viel mit Observer, denke über dies und das und vor allem über meine Kindheit nach… schreibe das ein oder andere eher nachdenkliche….

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Depriangstfuckkram…

Zur Zeit ist vieles irgendwie so dunkel. So trostlos. So gedankenschwer. Jeder positive Gedanke Vergangenheit. Scheint wie aus einem anderen Leben…

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Gedankenimpulse: Gesellschaft & Grundeinkommen

Ich denke. Und denke. Und denke… Und dabei drifte ich ab. Verliere mich. Komme mit dem Erfassen des Wahnsinns um mich herum eigentlich gar nicht mehr nach…
Okay, vielleicht muss ich das Ganze auch mal unterbrechen? Eine Pause machen? Abstand nehmen, um wieder einen klareren Kopf zu bekommen?

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Logbuch #18 Über meine Mum

Trotz dem ganzen „social distancing“ fühle ich mich den Menschen, die mir wichtig sind, irgendwie näher und verbundener denn je. Die letzten zwei (fast drei!) Wochen im Homeoffice habe ich eigentlich jeden Tag mit meiner besten Freundin telefoniert, natürlich mit meinem Chef und vor allem mit meiner Mutter. Das ist schon sehr überraschend, wenn man bedenkt, wie wir früher zueinander standen…

Aber seit ich mich physisch so zurückziehe, wachsen meine Mum und ich zusammen wie noch nie, was ich unglaublich schön finde! Ich habe das Gefühl, dass da viel mehr gegenseitiger Respekt und Empathie ist als früher. Unser Verhältnis wurde ja die letzten Jahre wirklich immer besser, aber erst jetzt fällt mir auf, wie stark das Band eigentlich ist. Es ist kein Vergleich zu den Anfängen meines Blogs, als ich noch zu Hause bei meinen Eltern gewohnt habe. Das war ja eine zeitlang so katastrophal, dass ich nach meinem Auszug ein Jahr keinen Kontakt zu meinen Eltern hatte, bis ich mit meinem Ex Mr. Chocolate zusammengekommen bin und ich erst im Zuge unseres Zusammenziehprojekts wieder auf sie zugegangen bin.

Es ist schon erstaunlich, was die Krise auch Positives zum Vorschein bringen kann, wenn man seinen Fokus darauf richtet und sich nicht wie ein Opfer fühlt.

Man meldet sich irgendwie auch gerade bei so vielen Menschen, von denen man schon lange nichts mehr gehört hat oder bekommt Nachrichten von Leuten, die man gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Ich finde das toll.
Und ich bin mir sicher, dass sich zwar einiges verändern wird, aber ich glaube ebenso daran, dass wir hinterher eine bessere und wärmere Welt vorfinden. Und uns alle irgendwann wiedersehen und in die Arme schließen werden. Für mich ist die Welt jedenfalls seit Beginn der „Krise“ um einiges wärmer geworden!

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Weihnachtstraditionen…

Seit etlichen Jahren ist meine Tradition an Weihnachten die gleiche und so ganz anders als man es normalerweise kennt. Anfangs konnte das noch keiner so recht verstehen, doch mittlerweile können es die meisten nachvollziehen und akzeptieren. Irritationen löse ich in meinem Umfeld somit selten und nur noch bei jenen aus, die Weihnachten eben klassisch und besinnlich mit Familie verbinden und verbringen und es sich auch niemals anders vorgestellt haben (weil man ja sonst nie zusammen kommt und das eben jedes Jahr so macht).
Ich bin da anders, denn ich fliehe mehr oder weniger vor dem „klassischen Weihnachten“ mit der Familie und dem damit verbundenen Stress. Ironischerweise reise ich dafür ins Erzgebirge, also ins Winter-Weihnachts-Wunderland schlechthin.

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