Zukunft

Die Zeit ist reif, um Geschichte zu schreiben!

In der heutigen Zeit, in der alles so unsicher ist und eigentlich so gut wie gar nichts Bestand hat, wage ich es doch tatsächlich, freiwillig den steinigeren Weg zu wählen. Was bedeutet das nun im Klartext? Dass ich irgendetwas machen muss, um den Weg bequemer zu machen…und meine Pläne für die nächste Woche sehen so aus:

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Phoenix – aus der Asche neu geboren! (wird sich noch zeigen…)

Ich hatte heute mein „Elterngespräch“, bei dem mich praktischerweise meine Psychologin im Stich gelassen hat, obwohl es mir verdammt wichtig war, sie als Unterstützung dabeizuhaben…tja, man kann nicht alles haben. Und ich hatte in diesem Moment nichts…nur mich.

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Aktueller Stand der Dinge…

Momentan bin ich exponential voll in Fahrt Richtung oben. Alles kommt so langsam zum Ende und ich habe keine Angst davor. Ich habe das Gefühl, dass ich guten Gewissens in einer Woche nach Hause kann, denn ich habe aus dem Klinikaufenthalt wirklich das beste gemacht, viele liebe Menschen kennen gelernt (und mich deshalb auch wieder auf Facebook angemeldet…X__x) und endlich damit begonnen, mit einigen Dingen abzuschließen. Vor allem mit Vergangenem, was mich schon lange belastet hat.

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Flash

Nach meinem extrem guten Einstieg hier hat es mich natürlich irgendwann umgehauen. Und das gar nicht mal so leicht… Montag, Mittwoch und Freitag ging es mir jedenfalls so extrem mies, dass ich zu nichts mehr fähig war. Es war mir einfach alles zu viel. Zu viele Baustellen, zu viel Selbsthass, zu viel, was ich nicht verstehe…

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Digital dick!

Ich speichere ja alles, was ich hier schreibe, immer parallel in einem Word-Dokument ab, damit ich nicht die einzige Erinnerung an mein Leben verliere, falls servertechnisch was ausfallen sollte oder Overblog wegen den Massen an Mode-Schmiink-Tussii-Blogs iimplodiiert.

Irgendwann mal, wenn ich Zeit habe bzw. die Kraft, aus meinem Leben noch was Anständiges zu machen, darf ich mich somit auf sage und schreibe 606 Seiten freuen. Und das bei Times New Roman 12 pt. Unglaublich!…ich glaube es ja selbst kaum. Woher kommt das ganze? Etwa aus meinem wirren Kopf? Aus meiner Feder? Ich kann mich einloggen, also wird es wohl so sein…

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Der letzte Satz ist der erste

Ich habe alles versucht.

Das ging von Zeitsparen durch die Facebook-Löschung über Lerngruppen, die sich wieder aufgelöst haben; von nicht mehr rausgehen bis hin zur Vernichtung von allem, was Zeit kostet (siehe: Stilgeschichte); ich habe ewig lange Nachtschichten geschoben, um mein Pensum plus Freizeit irgendwie durchzubringen; ich habe versucht alles auf den aktuellen Stand zu bringen, alles zu exzerpieren, mehr zu machen als die anderen; habe im Unterricht mitgemacht und mich gezwungen, mich zu melden… Dr.D. kann nicht behaupten, ich sei in der Hinsicht schludrig. Ich habe alles gegeben und dafür hat man mich auch bewundert. Doch leider hat es einfach nicht ausgereicht, um das exzerpierte Zeug auch in den Kopf zu bekommen und einfach zu lernen, was ich da schreibe. Das geht auch nicht mit einem Kopf, der sich immer mehr sträubt und fragt, wo da der Sinn hinter all dem ist, wenn da doch nur wieder was Schlechtes rauskommt…

Und deshalb…

war heute mein letzter Schultag.

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Die Uhr tickt…

Seit beinahe einer Woche besitze ich wieder richtig Internet, komme aber zu gar nichts. Vielleicht auch deswegen. Ich kann mit dem Medium einfach nicht umgehen. Es raubt mir enorm viel Zeit. Mit dem Rauchen aufhören war für mich leicht, aber mit dem Internet aufhören erweist sich da als sehr schwierig. Und dabei kann da ja nicht einmal eine biologische Abhängigkeit vorhanden sein. Nur eine enorm psychische…

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Wie sieht das Zeugnis aus?

Gestartet bin ich mit höchster Motivation in die 12. Klasse. Die Männerwelt hat mich anschließend demotiviert und zuletzt war ich so tief untern, dass ich alles aufgeben wollte und mich schon gefragt habe, was ich machen könnte, wenn ich das Gymnasium abbreche. Ich habe mich gefragt, ob mir dann ein Stein vom Herzen fallen würde, weil das, was mich kaputt macht, endlich weg sein wird. Vielleicht würde es mich im ersten Moment befreien. Aber ich müsste dann auch mit dem Eingeständnis leben, schlecht zu sein und versagt zu haben. Jetzt bin ich zwar auch schlecht und versage in der Schule, aber daran lässt sich mit maximalem Aufwand (und hoffentlich nicht nur minimal) etwas ändern.

Doch das ist leider gar nicht so einfach, denn die Selbstzweifel sind meine ständigen Begleiter. Aber ich darf sie nicht gewinnen lassen, denn ich will das Abi schaffen. Der Preis ist weitaus höher als verlorene Zeit und keine Zukunftschancen, der Preis ist mein Leben… Das wird mir immer mehr bewusst…

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