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Neu. Anders. Gleich?

In Kürze beobachtete ich an allen meinen Bekannten dieselbe Erscheinung – das Ergebnis des Umstandes, daß jeder eine Person, eine klare Figur vorzustellen genötigt wird, während doch keiner sein eigenstes Wesen kennt.

[Hermann Hesse – Peter Camenzind]

 

Und ich kenne das auch.

Ich kenne das Gefühl nur zu gut, „mehrere“ zu sein. Nicht geteilt in grundverschiedene Persönlichkeiten, wie es z.B. nach diversen Traumata der Fall ist. Nein, meine Persönlichkeit bleibt dieselbe. (Denke ich zumindest…) Nur etwas anderes in mir verändert sich, versucht alles zu hinterfragen und „beide Seiten zu sehen“, bis die gewaltige Masse an Möglichkeiten mein verwirrtes und zerschlissenes Selbst erdrückt und ich mich mehr denn je frage, wer ich denn nun eigentlich bin, wo meine Prinzipien liegen und warum ich sie eigentlich breche, als gäbe es keine und als wäre alles möglich und erwünscht und keineswegs seltsam.
Und immerzu hallt in der einsamen und doch von Charakterzügen überfüllten Stille dieselbe Antwort wider:
alles und nichts!

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Gedankenkram…

Manchmal habe ich ihn; diesen einen lichten Moment, in dem mein Verstand sich zufrieden dessen entsinnt, was wa(h)r ist, und nicht dessen, was nicht (mehr) ist…

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„Schreiben Sie eine Liste der Personen, die sie geliebt haben – begründen sie bei jeder, warum.“

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Freunde und Bekannte

Vor einigen Wochen traf es mich spontan: Die Erkenntnis, was ich manchen Menschen angetan habe. Ich war zu vielen nicht ganz korrekt, wie z.B. zu meiner Ex-besten-Freundin M., Ego, Ex-Mr.-Right und vielen anderen…also…habe ich mich sozusagen gemeldet. Manche nennen das zurück gekrochen kommen, aber ich würde das eher als Reue bezeichnen ohne Erwartung. Es gab etwas, das ich sagen wollte und das war’s. Ich erwarte nicht, dass die Person mir verzeiht (obwohl es natürlich schön wäre).

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Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und ich?

„Na, kommst du voran mit deinem Artikel?“ Die Lehrerin, die unsere Schülerzeitung betreut, blickt auf meinen Bildschirm und sieht sich das bisher Geschriebene zum Thema AD(H)S an. Ich nicke, frage mich aber auch gleichzeitig, ob es ein Zufall ist, dass so viele Symptome mir irgendwie ähneln. Ich äußere meine Bedenken, doch die Lehrerin winkt das nur ab mit einem „Du und ADHS? Nein, niemals, das würde man doch merken!“ [Journey, 2006]

Nein, man merkt das nicht immer auf Anhieb. Ich war weder zappelig noch anderweitig störend. Mein Therapeut meint, ich sei laut meinen Zeugnissen abgelenkt gewesen und hätte nicht aufgepasst. Durchschnittliche Noten habe ich dennoch bekommen, was er wiederum mit meinem hohen IQ verbindet. Deshalb war ich nicht „auffällig“. Typische AD(H)S-Kinder fallen da schon eher auf, da die Leistungen enorm unter der Krankheit leiden können.

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Journey-Woche (#3): Jo besuchen…

Ich hatte noch eine Stunde in V. bis mein Bus kommen sollte, also dachte ich mir, dass ich die super dazu nutzen könnte, mal ins Nest zu gehen. Doch das Nest hatte geschlossen, also ging ich Richtung Bahnhof zurück. Auf halben Weg bog ich jedoch noch mal ab und dachte mir: „Hey, du kannst ja mal Jo besuchen!“

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Damals – heute – morgen !

Bevor ich einschlafe, träume ich bereits. Ich denke mir (Kurz-)Geschichten mit Fremden aus oder erforsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das ist mit Abstand das einzige, was immer an mir haftet, denn ich mache das, seit ich klein bin. Ansonsten habe ich mich im Laufe der Jahre stetig verändert. Nur die Traumwelt und meine Augenfarbe sind geblieben…
Eines Nachts, als es mal wieder an der Zeit war, den Gedanken freien Lauf zu lassen, fragte ich mich, was alles in meiner Vergangenheit schief gelaufen ist und wie es wäre, wenn ich mich einfach in das Geschehen einmischen könnte. Wie wäre es, wenn mein heutiges „Ich“ mit dem Wissen, das ich mir die Jahre über angeeignet habe, auf einmal vor meinem 8 oder 9-jährigen Ich stehen würde?

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Lebensplanung – die ersten Sibenhundertvierundsechzig

Ich dachte immer, dass ich ein echtes Genie darin bin, wenn es um das Scheitern von Plänen geht. Aber wenn ich mir die letzten Monate so vor Augen halte, muss ich sagen, dass ich ja gar nicht soooo viel verpfuscht habe, wie ich dachte. Es hat sich nur extrem heftig angefühlt zu dem Zeitpunkt. Jetzt im Nachhinein frage ich mich nämlich, was ich in all den Monaten aus 2011 eigentlich gemacht habe. Wahrscheinlich habe ich mir viel zu viele Sorgen um alles UND zur gleichen Zeit gemacht und nicht gründlich und objektiv nachgedacht…oder es zumindest ansatzweise versucht. Naja, im Nachhinein lässt sich das immer so leicht sagen…

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Kindheits-Kram

Ich denke, ich habe noch nicht geschrieben, was ich vor über einem Monat so liebes gelesen habe. Mir ist nämlich wieder eingefallen, dass ich doch mal mit 15 bei einer Psychologin gewesen bin.

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„Ich bin kreativ.“

Was bedeutet dieser Satz?
Um ehrlich zu sein…
Ich weiß es nicht!
Für mich ist er negativ behaftet.
Ich hinterfrage seinen Sinn in meinem Zusammenhang.
Ich frage mich, ob ich wirklich so kreativ bin, um es zu wagen, diesen Satz hier über mich zu schreiben.

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