Positiv

Negativ-Positiv

Mich auf Positives zu konzentrieren fällt mir zur Zeit echt nicht so leicht. Es gelingt mir immer wieder und ich kann auch glücklich sein, aber vor etwa ein- bis zwei Jahren war das definitiv häufiger der Fall. Vielleicht hat mich die Corona-Unsicherheit mittlerweile auch mürbe gemacht? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Unsicherheiten im Leben gefühlt immer mehr werden und ich mich für die wirklich nahen in meinem Umfeld aus irgendeinem Grund mitverantwortlich fühle…

 

Hier mal meine Liste  der aktuellen „the big five four fuck things of my life“:

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Die sieben Todsünden des Romanautors – 1. Todsünde: Ängstlichkeit

Im letzten Jahr habe ich ja so einige Bücher über das Schreiben gelesen. Darunter war auch das Buch „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 2“ von James Frey, der gegen Ende die sieben Todsünden des Romanautors zusammengefasst hat.
Da ich beim Schreiben gerade an unglaubliche Grenzen stoße, habe ich beschlossen, euch mal die erste Todsünde vorzustellen, die mich gerade heimsucht:

 

Ängstlichkeit

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Meditation?

„Du solltest jeden Tag 20 Minuten in der Natur sein. Es sei denn, du bist sehr beschäftigt. Dann solltest du eine Stunde in der Natur sein.“

Über dieses Zitat bin ich auf Facebook gestolpert und es hat für mich den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich persönlich verbringe natürlich zu wenig Zeit in der Natur. Zweimal die Woche bekomme ich das hin mit der Stunde, wenn ich über die Felder zur Arbeit laufe. Aber ansonsten bin ich wirklich zu beschäftigt (oder zu faul?)…

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Von Infernos und einigen Dingen, die ich an mir mag…

Heute morgen bin ich definitiv besser aufgewacht als gestern. Gesten war ein sehr anstrengender Tag, weil durch eine andere Interpretation meines Testament-Textes etwas entflammt ist, das sich durch weitere Äußerungen meinerseits zu einem Inferno entwickelt hat, was ich aber erst realisiert hatte, als es zu spät war und was mich daher vollkommen aus dem Nichts getroffen hat.
Mittlerweile ist der Brand aber gelöscht, viele Missverständnisse wurden aufgelöst und ich bin wieder deutlich positiver gestimmt.

Dennoch hat mich dieses Ereignis zum Nachdenken darüber gebracht, wie wenig wir einander doch manchmal kennen…

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Lebenszeichen und -updatekram

Moin mein Blog!

Hier ist es ja in letzter Zeit etwas stiller geworden… Das liegt vor allem daran, dass mir das Schreiben über die Dinge, die in mir so vorgehen, aktuell nicht unbedingt so leicht fällt wie in den letzten Monaten. Ich habe einfach nicht mehr so oft diese „inspirierenden Momente“, in denen ich mich einfach so aus einem triggernden Gedanken heraus an einen Text setze, den ich in einem Rutsch runterrattere und der meine Empfindungen für mich in Worte zusammenfasst und sie klarer werden lässt. Nun gut, wirklich verstanden haben diese Texte leider auch nur eine handvoll Menschen, was mich letzten Endes ja eher deprimiert hat. Mit der Einnahme von Antidepressiva ist das aber besser geworden. Ich fühle mich eher befreit von all dem, weil ich mich ja auch extrem im Kreis gedreht habe mit all diesen Gedanken…

Das bedeutet aber nicht, dass mir gar nichts mehr durch den Kopf geht! ; )

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(Wieder)-Gedicht

Ich lege mich hin. Bin müde. Von nichts.
Der Schlaf kommt. Irgendwann…
Reißt mich aus der Finsternis, der Unerträglichkeit des (Wach)seins.
Lässt mich einen Zustand eträumen, der nicht ist. Nie (wieder) sein wird?

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Urlaub vom ADS…

Wenn mich eine Fee fragen würde, was ich mir wünsche, so wäre mein Wunsch ein sehr klarer, aber auch ein seeeehr… spezieller.

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Last (Thurs)day…

Ich stand vor der Wohnungstür, doch konnte sie einfach nicht öffnen. Den Bus hatte ich ohnehin schon so gut wie verpasst, wenn ich jetzt nicht losrennen würde. Aber da war ja noch der Müll, den ich mitnehmen musste… Und der Brief, den ich einwerfen sollte… Und der kaputte MP3-Player, der in den Keller zum Elektroschrott gehörte und der irgendwann auch mal weg musste… undundund…
Und ich? Stand nur da, wie gelähmt im Gang mit halb ausgestreckter Hand und konnte mich einfach kaum bewegen. Zögernd versuchte ich die Türklinke zu ergreifen, doch ich brauchte mehrere Minuten dafür und ließ dann doch wieder los, um auf die Uhr in der Küche zu blicken. Eigentlich war mein Bus schon weg… aber wenn ich jetzt loslief, konnte ich es noch zu Fuß rechtzeitig schaffen. Ich spürte jedoch deutlich, wie mein Körper sich einfach weigerte…

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Die „Pille für immer“

Neurodiversen Menschen (Hochsensible, Autisten, Menschen mit Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Störung…) begegnet oft die Frage, ob sie eine Tablette nehmen würden, die sie „neutorypisch“, also normal, machen würde. Dadurch wären all ihre „Besonderheiten“ auf einmal weg – sowohl jene, mit denen sie Schwierigkeiten haben, als auch jene, die sie die Welt „anders“ wahrnehmen lassen (Traumwelten, Sinneseindrücke, intensiveres Gefühlsleben, Kreativität,…)
Die Antworten, die ich bisher gehört und gelesen habe, waren überwiegend ein klares „Nein, ich würde die Pille nicht nehmen, ich schätze wie ich bin!“

Ich als diagnostizierte Frau mit einer ADS, teilweiser Hochsensibilität und leicht autistischen Zügen bin mir da bei meiner Antwort nicht immer ganz so sicher…
Gerade aktuell, wo ich mich nicht so organisiert bekomme, wie ich sollte, zu viel nachdenke und deutlich merke, dass ich nicht so funktioniere, wie ich es mir wünsche, würde ich all das am liebsten einfach hinter mir lassen…

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