Positiv

Irgendwas zwischen AD(H)S und Autismus…

Gestern war tatsächlich schon mein vorletzter Schultag und außer einem gemeinsamen Frühstück in der Werkstatt stand nicht wirklich etwas auf dem Plan. Keiner hatte auch noch wirklich die Motivation, etwas zu tun. (Außer mir natürlich…) Mäßig hoffnungsvoll legte mein Lehrer dennoch ein Blatt vor uns hin, falls wir Lust haben sollten, uns damit auseinanderzusetzen. Es enthielt ein paar Mauerwerksverbandsübungen, wie ich sie kannte und auch welche, die ich auf Anhieb nicht so leicht lösen konnte. Daneben stellte er auf jeden Tisch eine Holzbox. Kommentarlos. Irgendwann überkam mich die Neugierde und ich schob vorsichtig den Deckel zur Seite. Zum Vorschein kam ein Durcheinander aus kleinen Steinchen, die mich an Legos erinnerten. Oben hatten sie kleine Noppen, unten Löcher. Und mit einem Mal ging total mein Herz auf…

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Der Mauerstein des Lebens

Ich lerne mal wieder vollkommen unnötig viel zu viel und das auch noch am vorletzten Tag vor den Ferien, an dem wirklich KEINER motiviert ist, etwas für die Schule zu tun. Selbst die Lehrer sind lockerer als ich. Und dennoch sitze ich hier auf meinem Sofa zwischen meinen Unterlagen und lese das offizielle Fachbuch… lese das inoffizielle Fachbuch… gehe meine Aufzeichnungen über Mauersteine durch… fasse das ein oder andere zusammen…
Und während ich so dasitze, schweifen meine Gedanken immer wieder ab und mit einem Mal frage ich mich, wann ich mich eigentlich zuletzt nach dem Sinn des Lebens… meines Lebens gefragt habe…

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Was bisher so geschah

Wow, seit meinem letzten Blogeintrag ist echt eine ganze Weile vergangen… genauer gesagt: fast ein halbes Jahr!!
Dieses halbe Jahr ist zugegebenermaßen so rasend schnell vergangen und es ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll… aber ich habe mir fest vorgenommen, es so gut es geht in einen Blogbeitrag zu packen. ; )

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Flora

Ich betrete den fast leeren Bus und genieße die Vorteile, wenn man ein paar Haltestellen vor einem Knotenpunkt einsteigt: kein Gedränge und freie Platzwahl. Einer Intuition folgend setze ich mich in einen Vierersitz entgegen der Fahrtrichtung. Scheinbar will etwas in mir im Laufe der Fahrt jemandem gegenübersitzen. Ja, obwohl ich eher menschenscheu bin, lasse ich es mir offen, gebe quasi dem Zufall oder Schicksal (oder wie man es nennen mag) diese Chance.

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Abschied auf Zeit

Ich muss mich nun doch etwas mehr beherrschen, nicht zu zerfließen. Seit heute Morgen. So stürze ich mich lieber auf dies, lieber auf jenes. Auf Aufgaben. Auf andere Emotionen. Auf Ablenkung.

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Zusammenleben / zusammen sein

In der Regel wohnt man ja als Paar zusammen. Das scheint manchmal wie ein ungeschriebenes Gesetz. Man teilt einfach alles miteinander. Alles andere ist für einige auch nur schwer vorstellbar.
Für mich ist es das nicht, denn ich selbst habe für mich herausgefunden, dass das nicht unbedingt das Modell ist, das für mich geeignet ist. Aus meiner Sicht ist es nämlich ganz gut, wenn man nicht ständig zusammen ist und sich in seine eigenen vier Wände zurückziehen kann, die eben nicht nur ein Zimmer umschließen, sondern in meinem Fall eine eigene Wohnung.

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FuW. – ein paar Gedanken zum Weltgeschehen

Sie reden von Abschreckung und Verteidigung.
Sie reden von einer bisherigen Vernachlässigung des Militärs und wie dringend wir unabhängiger von Amerika werden müssen.
Sie reden von Aufrüstung für den Frieden.
Von partnerschaftlichen Verbünden im Kriegsfall.
Sie reden von Sicherheiten, von der Garantie auf Unversehrtheit.
Von Schutz und Zusammenhalt gegen Gewalt.
Vom Ausweiten der Atommacht.
Der Pilz wird zum Schirm.

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Das erste Gespräch

Gestern hatte ich ja mein erstes Gespräch in dem Architekturbüro, bei welchem ich mich via Telefon/Mail für eine Ausbildung beworben hatte. Alles in allem glaube ich, dass es ganz gut lief und dass ich keinen schlechten Eindruck hinterlassen habe. Ich hatte auch das Gefühl, dass Frau X. (die Frau des Chefs) mit der ich mich unterhalten habe, mein Engagement, meine Motivation und meine akribische Planung zu diesem Vorhaben beeindruckt haben. Und ich hatte wohl das richtige Gespür, denn obwohl sie (noch) keine Ausbildungsstelle ausgeschrieben haben, wollen sie im nächsten Jahr wieder ausbilden. : )

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Wenn man eine Bewerbung persönlich abgeben will…

Ich fühle ich mich leicht orientierungslos, als ich mich mitten in einer Häuserschlucht eines „Gewerbeparks“ befinde. Links sind Gebäude, vor mir sind Gebäude, rechts ebenso. Laut den Firmenschildern ganz vorne bin ich hier richtig. Also… ungefähr… irgendwo hier…

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Was mir gut tut

Diesen Beitrag hatte ich vor etwa vier Monaten angefangen und seither nicht mehr daran weitergeschrieben. Zu dieser Zeit hatte ich mich mal wieder viel mit meiner Psyche auseinandergesetzt und dabei einiges über mich herausgefunden. So weiß ich zum Beispiel, dass ich mit Sicherheit introvertiert bin. Das klingt jetzt nicht so spektakulär, hat aber vieles in meiner Sichtweise auf mich selbst verändert.

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