Brotlose Kunst

Von der Psychologie MEINES Schreibens…

Ich glaube mein Ich im Real Life unterscheidet sich schon etwas von meinem Ich hier in meinen Texten. Innerlich nicht. Aber „äußerlich“, da ich im Leben da draußen vor der Tür und im Kontakt mit Menschen von mir aus nicht immer in dem Maß auspacken kann wie hier und sie daher nicht sehen können, was in mir vorgeht. Oft weiß ich das ja selbst nicht und muss erst mal schreiben und mich mit mir alleine auseinandersetzen, um das zu erkennen. Ich bin selten dazu in der Lage die gut durchdachten Worte wie hier zu finden und lasse mich dann eher vom Gespräch treiben. Aus Harmoniebedürftigkeit passe ich mich daher wohl oft auch eher an das an, was mein Gegenüber mit einer Überzeugung vertritt, die mir in dem Moment einfach fehlt. Und je überzeugter das klingt, desto stiller werde ich…

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Kurzgeschichte: Lektorat

Ein paar Worte vorweg: Dies ist meine absolute Horrorvorstellung vom Verlagswesen. Jedes Mal, wenn ich daran denke, dass ich mich mit dem Buch, was ich gerade schreibe, ja auch irgendwo sichtbar machen könnte/sollte/müsste, damit mein Traum von einem Buch in den Regalen einer Buchhandlung auch nur ansatzweise eine Chance hat, denke ich an solche Menschen wie in dieser Kurzgeschichte und ich fühle mich machtlos, klein, wertlos,… und chancenlos. Und das liegt, wie ich mittlerweile begreife, nicht daran, dass ich kein Abi habe…das wäre auch mit Abi nicht anders. (Woran es liegt und wie ich das bewältigen kann, bin ich noch am Ergründen…)

Um jedenfalls mal meine Empfindungen dazu vielleicht etwas besser nachvollziehen zu können, wollte ich nicht schon wieder jammern und habe das daher in dieser Form aufgeschrieben. In meiner Vorstellung läuft das jedenfalls immer so ab. In meiner Vorstellung wird es einfach so enden wie mit diesem Blog: Kein fesselnder Stil, wenig Leser, wenig für den Leser relevante Themen, vielleicht auch zu komplex formuliert, kein Feedback zur Verbesserung… zu wenig Influencer… kurz: Ich lebe hier in meiner eigenen abstrakten Welt. Manchmal kommt jemand vorbei und schreibt was dazu, was mich dann freut. Zu oft passiert aber nichts… und ich mache einfach weiter in der Hoffnung, dass meine Gedanken zu diesem und jenem dann doch das ein oder andere in  den Menschen auslösen, was sie mir eben nicht mitteilen. 

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Posted by Journey in (Kurz)geschichten, Allgemein, 2 comments

Warum sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen?

Ja, warum denn eigentlich? Ich kann ein Stück weit die Menschen verstehen, die das ablehnen, denn wenn man nicht nur oberflächlich an dem kratzt, was einem gerade in den Kram passt, sondern versucht die ganze Tiefe und das Ausmaß auf die eigene Identität zu begreifen (und sich vor allem mit sich selbst beschäftigt, anstatt die Schuld allen anderen zu geben), dann ist das schon echt nicht leicht. Es katapultiert einen nämlich emotional voll zurück in die Vergangenheit… und warum sollte man sich das freiwillig antun?

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Von der Kunst des Lesens

Ja, ich weiß: Ich lese zu wenig…! Das fällt mit besonders dann auf, wenn ich in alten Tagebucheinträgen stöbere. Laut den Aufzeichnungen habe ich nämlich früher unglaublich viel gelesen und ich frage mich: Wo verdammt noch mal habe ich denn die Zeit dafür hergenommen?!

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Posted by Journey in Allgemein, 9 comments

Verlegte Verleger.

Ich bin heute per Zufall über folgenden YouTube Kanal gestoßen: Montségur Video

Der Content besteht überwiegend aus Interviews mit Menschen, die im Verlagswesen arbeiten oder anderweitig etwas mit Schreiben zu tun haben, sowie teilweise bekannten Autoren, die über ihre Arbeit sprechen. Wie sie dazu gekommen sind, was sie geprägt hat, welche Erfahrungen sie gemacht haben etc.

Mittlerweile habe ich mir fast alle bisher hochgeladenen Interviews angehört und muss sagen, dass mir das stellenweise gar nicht so leicht fiel, weil es mir natürlich vor Augen führt, dass ich gerade ein ganz anderes Leben führe mir ganz anderen Vorstellungen. Allgemein fühle ich mich als Mensch so ganz anders…
Und wenn ich mir das so anhöre, bin ich scheinbar zu Recht erfolglos, weil ich:

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Posted by Journey in Allgemein, 3 comments

Textvertonung und Lebensupdatekram

Heute Morgen habe ich Observer zum Bahnhof gebracht. Nach fast 7 Monaten des Zusammenlebens fiel mir das echt nicht leicht und innerlich bin ich gerade ziemlich aufgewühlt… Am 29.05. werde ich dann das erste Mal nach Hamburg fahren…

Damit ich bis dahin nicht durchdrehe, habe ich beschlossen, die Zeit der räumlichen Trennung für intensivere Arbeit zu nutzen.

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Posted by Journey in Allgemein, vertont, 0 comments

Memoiren schreiben…

Wo fängt man eigentlich an, wenn man seine Memoiren schrieben möchte? Ganz am Anfang? Bei der Geburt?
Nun ja, vielleicht wird es doch eher eine Autobiografie. Denn für Memoiren muss man schon mal jemand Besonderes sein, etwas bewegt bzw. einen gewissen sozialen Status haben. Na ja, vielleicht gilt das ebenso für die Autobiografie? Wer legt eigentlich fest, wie denkwürdig ein Leben ist? Sollte nicht jedes Leben denkwürdig sein? Nehme ich mich zu wichtig, wenn ich über mich schreibe oder werde ich wichtig, weil ich es mache? Stelle ich mich eigentlich unbewusst damit über andere?

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Posted by Journey in Allgemein, 10 comments

13 Gründe, warum niemand meinen Blog liest

Bei einer Recherche zum Thema Podcasts und Blogs habe ich Google folgende Frage gestellt: „Liest man noch Blogs?“ Da die Zeiten sich seit Instagram wirklich sehr geändert haben und die Ansprüche vieler Menschen gefühlt eher so aussehen, dass sie in ihrer ohnehin schon viel zu knappen Zeit eher schnell Bilder ansehen, Videos sehen oder Zitate lesen wollen, tendiert die Antwort eher in Richtung: nein.
Die Bloggerwelt ist somit mehr denn je eine Nischenwelt, die leider nach und nach ausdünnt…

Das hält mich aber nicht davon ab über einen Artikel zu bloggen mit dem Titel „13 gute Gründe, warum niemand deinen Blog liest“. Der Autor geht darin (zugegebenermaßen) ziemlich hart auf 13 Punkte ein, über die ich mir jetzt auch mal Gedanken gemacht habe und auf die ich im folgenden eingehen möchte. Ich zitiere dabei auch das ein oder andere aus seinem Artikel.

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Posted by Journey in Allgemein, 3 comments

Schreiben über das Nichtschreiben…

Ich fühle, wie meine Hände leicht zittern, als ich sie auf die Tastatur lege. Aber ich fange dennoch an. Überwinde mich und beginne einen bereits geschriebenen Text zu lesen. Mache weiter. Korrigiere. Tippe. Lösche. Und tippe dann wieder weiter. Wort für Wort. Eins nach dem anderen.

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Posted by Journey in Allgemein, 2 comments

again and again – circulus vitiosus

Wenn ich an mich selbst nicht glauben kann, nützt es nicht viel, wenn es andere tun. Mich loben. Aufbauende Worte für mich finden. Versuchen, mich positiv zu bestätigen. Denn wie sollte irgendetwas davon bei mir ankommen, wo ich doch so schön gegen mich selbst arbeite?

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