Brotlose Kunst

Fazit: Slowenien

Ich liebe es ja, außergewöhnliche Dinge zu wagen. Dinge, die sich sonst keiner traut, weil sie ein gewisses Maß an Mut und den Willen dazu benötigen. Und mich vollkommen spontan an einem Sonntagmorgen nach einer Party und echt wenig Schlaf für ein Schreibreise anzumelden in ein Land, in dem ich echt noch nie war mit mir völlig fremden Menschen, denen ich noch nie zuvor begegnet bin, gehört ganz gewiss dazu!

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Die absolut grandiose Geschichte schreiben müssen

Es war immer mein Traum, eine Autorin zu sein. Einfach jemand, der schreibt. Nun sitze ich also hier, in einer einsamen Berghütte. Abgeschieden von absolut jeglichen Ablenkungen. So wie das eben sein sollte, wenn man wirklich große literarische Kunst vollbringen will. Allerdings sitze ich auch vor einem absolut leeren Blatt und denke darüber nach, was ich denn nun eigentlich schreiben will. Und ich stelle mit Erschrecken fest: Irgendwie hat das gerade so gar nichts mehr zu tun mit meinem Willen oder überhaupt mit meinem eigentlichen Wunsch, dem noch unförmigen Etwas in mir den nötigen Raum und die entsprechende Form mit Hilfe passender Worte zu verleihen. Und das blockiert mich etwas…

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Warum schreibe ich eigentlich so wenig?

Diese Frage stelle ich mir wirklich jeden Tag. Obwohl ich ja eigentlich schreibe. Nur eben irgendwie nicht mehr hier… Aber ich schreibe! Überlege… fange an… verwerfe… denke mir was Neues aus… fange neu an… mache weiter… nur finde ich eher kein Ende bzw. stellt sich bei mir nicht mehr so schnell die Gewissheit ein, dass der Text gut ist wie er ist.

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Ich hab’s geschafft!

Nach ewig langem hin und her, nach vielen Ausreden und erneuten kurzlebigen Motivationsschüben, Selbstzweifeln,.. habe ich nun endlich mein Baby zur Welt gebracht. Und es ist:

Ein Buch!

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Unerfüllte Wünsche…?

Vor etwa zwei Monaten habe ich mal wieder sehr viel über das nachgedacht, was war (Abitur abgebrochen) und gleichzeitig über das, was deshalb nicht sein wird (Studium des kreativen Schreibens) und was eigentlich jemals sein wird (?). Alles bezogen auf meinen seit über zehn Jahren unerfüllten Wunsch, Autorin zu werden…

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Was man so „Interesse“ nennt… oder: der fremde Mann an der Bar

Eigentlich bin ich ein ziemlich scheues Wesen gegenüber Menschen. Es kommt aber oft vor, dass ich sehr tiefe Gespräche mit ihnen führe oder sie irgendwie dazu bringe, mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Vermutlich habe ich etwas an mir, dass diese Offenheit begünstigt. Denn ich selbst gebe zwar auch etwas von mir preis, aber meistens reden die anderen. Mich interessieren aber auch Geschichten und Zusammenhänge immens und ich bin wahnsinnig neugierig…
Manchmal besteht mein Interesse an einer völlig fremden Person aber auch einfach nur darin, dass ich versuche mir vorzustellen wie es wohl ist, diese Person zu sein. Wenn jemand eine bestimmte Ausstrahlung hat, dann sauge ich quasi alles in mich auf, was ich wahrnehme,  achte auf Details und bin einfach nur fasziniert von dem, was ich sehe und von allem, was ich nicht weiß. Denn wenn mich alleine die Ausstrahlung und meine Gedankenspiele dazu in den Bann ziehen, sehe ich sie/ihn nämlich wie z.B. den Ich-Erzähler (m)eines ungeschriebenen Romans. Oder einen anderen Protagonisten.

Anbei dazu ein Text zu dem mich ein mir völlig unbekannter Mann inspiriert hat. Er war quasi (m)ein unbeschriebenes Blatt…

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Das „Ich“-Ich und das „Wir“-Ich

Ich frage mich, wohin das alles führt. Und wann ich endlich wirklich bei mir sein werde. Wann der Tag kommt, an dem ich eine dauerhaft gefestigte Identität besitze, egal in welcher Lebenslage. Und ob dieser Wunsch danach vielleicht nicht doch eine Illusion ist…?

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Der erste Satz…

Das hier hatte ich ursprünglich mit einem ehemaligen Klassenkameraden aufgenommen für einen Wettbewerb. Ich habe das Audio- und Videomaterial an ihn geschickt und er hat es mir zusammengefügt und etwas nachbearbeitet. Leider bin ich nicht in die engere Auswahl gekommen. Ein Teil in mir hat das erwartet. Ein anderer fühlt sich etwas gekränkt, weil ich mich schon echt sehr reingehängt habe in Thematiken, mit denen ich mich vorher niemals auseinander gesetzt habe. Aber danach wird ja nicht bewertet, sondern nach anderen Kriterien. Woran man sowas festmacht, weiß ich nicht. Aber immerhin habe ich trotzdem ein kleines Feedback bekommen und keinen Standardabsagetext.

Dafür, dass ich sowas noch nie gemacht habe, ist es vermutlich gar nicht mal so schlecht und somit auch zu schade, um es unveröffentlicht auf dem Rechner zu belassen. Es hat mich nämlich einiges an Zeit, Vorbereitung und Nerven gekostet.
Der Text an sich war in 10 Minuten fast final geschrieben in einem Poetry Slam Workshop… aber die Umsetzung, das Scheitern am eigene Equipment, der steigende Anspruch, das Umdenken, die Auseinandersetzung mit Technik, die ich bis dato nie genutzt habe…

Nun, es war zwar Arbeit, hat mir aber auch Spaß gemacht, einfach mal etwas ganz anderes zu machen im Gegensatz zu dem, was ich sonst so mache.

Ich bin also nun an Erfahrung und um ein Video reicher.

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Gedicht: a&n

Vor einigen Monaten hatte mich überraschenderweise eine Frau von einer Zeitung angeschrieben und ein Interview für ihre Kolumne über Künstler aus der Region angefragt. Durch den guten Zuspruch von meinem Leser Pit, habe ich das auch recht gut gemeistert und mir bewusst gemacht, warum ich eigentlich schreibe.
Dieses Gedicht habe ich extra dafür geschrieben:

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Posted by Journey in Gedichte, 4 comments

Einfach anfangen…

Irgendwie sage ich gerade allen, die mich fragen, dass ich wieder mehr schreiben will. Aber wenn ich mich an etwas setze, tut sich irgendwie nicht das, was ich mir erhoffe. Da ist so ein unausgesprochener ungeschriebener Druck in mir und die vage Befürchtung, dass ich es gar nicht mehr kann oder es nicht so wird, wie ich es mir eben vorstelle. 

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