Brotlose Kunst

Ratlos

Sanft streicht eine Hand über meinen Kopf. Ich habe gar nicht bemerkt, wie sie das Arbeitszimmer betreten hat und zucke daher leicht zusammen. Blicke sie kurz an und nehme meine Kopfhörer von den Ohren, aus denen bis eben leise Musik tröpfelte, die mich irgendwie inspirieren sollte.

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Logbuch #88 Können Geschichten die Welt verändern?

Ich hatte ja vor einiger Zeit den Impuls für die Literaturwerkstatt (die ich leite) ein Projekt vorzuschlagen. In Absprache mit dem Leiter vor mir, der die Aufgabe ja an mich abgegeben hatte, kam ich zu folgender Idee, zu der sich jeder einen Text überlegen konnte:

„Dystopie/Utopie“  bzw. „Welt im Wandel“

Mögliche Fragen dazu: Was erwartet uns in naher oder ferner Zukunft? Wie wird sie aussehen, die Gesellschaft „nach Corona“? Wird sich überhaupt etwas verändern? Und wenn ja – negativ oder positiv? (Corona muss dabei nicht zwingend das Hauptthema sein. Aber ich denke die möglichen und tatsächlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft regen uns alle in der ein oder anderen Weise zum Nachdenken an.)

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Logbuch #86 Die Verführung der Ablenkung..

Manchmal sehne ich mich zurück in eine Zeit, in der man statt einem einzigen „Gerät für alles“ noch mehrere besessen hat. Ich will nämlich nicht alles an einem machen müssen. Will mich nicht ständig ablenken lassen. Will so gerne mal wieder bewusst eine CD oder einfach nur Radio hören und mich mit einer Entscheidung zufrieden geben ohne ständig von 100000 anderen potentiellen Möglichkeiten umgeben zu sein.
Ohne die Möglichkeit online zu sein…

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Fazit: Slowenien

Ich liebe es ja, außergewöhnliche Dinge zu wagen. Dinge, die sich sonst keiner traut, weil sie ein gewisses Maß an Mut und den Willen dazu benötigen. Und mich vollkommen spontan an einem Sonntagmorgen nach einer Party und echt wenig Schlaf für ein Schreibreise anzumelden in ein Land, in dem ich echt noch nie war mit mir völlig fremden Menschen, denen ich noch nie zuvor begegnet bin, gehört ganz gewiss dazu!

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Die absolut grandiose Geschichte schreiben müssen

Es war immer mein Traum, eine Autorin zu sein. Einfach jemand, der schreibt. Nun sitze ich also hier, in einer einsamen Berghütte. Abgeschieden von absolut jeglichen Ablenkungen. So wie das eben sein sollte, wenn man wirklich große literarische Kunst vollbringen will. Allerdings sitze ich auch vor einem absolut leeren Blatt und denke darüber nach, was ich denn nun eigentlich schreiben will. Und ich stelle mit Erschrecken fest: Irgendwie hat das gerade so gar nichts mehr zu tun mit meinem Willen oder überhaupt mit meinem eigentlichen Wunsch, dem noch unförmigen Etwas in mir den nötigen Raum und die entsprechende Form mit Hilfe passender Worte zu verleihen. Und das blockiert mich etwas…

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Warum schreibe ich eigentlich so wenig?

Diese Frage stelle ich mir wirklich jeden Tag. Obwohl ich ja eigentlich schreibe. Nur eben irgendwie nicht mehr hier… Aber ich schreibe! Überlege… fange an… verwerfe… denke mir was Neues aus… fange neu an… mache weiter… nur finde ich eher kein Ende bzw. stellt sich bei mir nicht mehr so schnell die Gewissheit ein, dass der Text gut ist wie er ist.

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Ich hab’s geschafft!

Nach ewig langem hin und her, nach vielen Ausreden und erneuten kurzlebigen Motivationsschüben, Selbstzweifeln,.. habe ich nun endlich mein Baby zur Welt gebracht. Und es ist:

Ein Buch!

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Unerfüllte Wünsche…?

Vor etwa zwei Monaten habe ich mal wieder sehr viel über das nachgedacht, was war (Abitur abgebrochen) und gleichzeitig über das, was deshalb nicht sein wird (Studium des kreativen Schreibens) und was eigentlich jemals sein wird (?). Alles bezogen auf meinen seit über zehn Jahren unerfüllten Wunsch, Autorin zu werden…

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Was man so „Interesse“ nennt… oder: der fremde Mann an der Bar

Eigentlich bin ich ein ziemlich scheues Wesen gegenüber Menschen. Es kommt aber oft vor, dass ich sehr tiefe Gespräche mit ihnen führe oder sie irgendwie dazu bringe, mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Vermutlich habe ich etwas an mir, dass diese Offenheit begünstigt. Denn ich selbst gebe zwar auch etwas von mir preis, aber meistens reden die anderen. Mich interessieren aber auch Geschichten und Zusammenhänge immens und ich bin wahnsinnig neugierig…
Manchmal besteht mein Interesse an einer völlig fremden Person aber auch einfach nur darin, dass ich versuche mir vorzustellen wie es wohl ist, diese Person zu sein. Wenn jemand eine bestimmte Ausstrahlung hat, dann sauge ich quasi alles in mich auf, was ich wahrnehme,  achte auf Details und bin einfach nur fasziniert von dem, was ich sehe und von allem, was ich nicht weiß. Denn wenn mich alleine die Ausstrahlung und meine Gedankenspiele dazu in den Bann ziehen, sehe ich sie/ihn nämlich wie z.B. den Ich-Erzähler (m)eines ungeschriebenen Romans. Oder einen anderen Protagonisten.

Anbei dazu ein Text zu dem mich ein mir völlig unbekannter Mann inspiriert hat. Er war quasi (m)ein unbeschriebenes Blatt…

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Das „Ich“-Ich und das „Wir“-Ich

Ich frage mich, wohin das alles führt. Und wann ich endlich wirklich bei mir sein werde. Wann der Tag kommt, an dem ich eine dauerhaft gefestigte Identität besitze, egal in welcher Lebenslage. Und ob dieser Wunsch danach vielleicht nicht doch eine Illusion ist…?

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