Diesmal aber wirklich. Ich bin schlicht und einfach zu geizig, um so viel Geld für Zigaretten auszugeben. Und für X andere Dinge auch noch…
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Seit meinen Erlebnissen mit Gregor und dem Russen ist handymäßig nicht mehr viel passiert. Funkstille sozusagen. Keine Stimmen vom anderen Ende der Welt versuchen mich zu erreichen, keiner schreit mich an, aber übertriebene Höflichkeit ist mir irgendwie auch nicht recht. Ich rufe jedenfalls nie mehr irgendwelche Leute an, wenn sie es nicht erwarten, denn dann wird man nämlich weitergeleitet…und der Teufelskreis aus unangenehmen Situationen, nerviger Warteschleifen-Hintergrund-Musik und zur Verständigung genötigten Personen nimmt seinen Lauf…
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Es gibt Momente, in denen bin ich so wunderbar motiviert, dass mir (fast) alles von der Hand geht und ich fühle mich in diesen Momenten so, als könnte ich alles schaffen. Und dann gibt es Momente, die wesentlich häufiger sind, in denen ich morgens nicht mal aufstehen kann und es auch gar nicht mehr will. Dann sehe ich keinen Sinn darin. Dann wird mir der Gedanke zu viel, mich jeden morgen aus dem Bett zu peitschen, weil das für mich kein Leben darstellt.
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Wenn ich die Stunden zusammenzähle, die ich seit Dienstagnachmittag um 14 Uhr schlafend im Bett verbracht habe, komme ich auf mindestens 24. Bei einem normalen Menschen wären es maximal 16, wobei ich nicht davon ausgehe, dass es noch viele Menschen sind, die es sich leisten können, 8 Stunden in der Nacht zu schlafen.
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Es ist das passiert, was ich nicht leiden kann: Gewöhnung. Das, nach dem sich jeder hier sehnt, ist mir einfach zuwider. Ich mag es nicht, mich an einen Menschen in meiner Umgebung zu gewöhnen. Ich mag nicht die Gewissheit, mich fallen lassen zu können, denn wenn es nicht geht, bringt mir das auch nichts. Das macht abhängig, sehnsüchtig und alles nur noch schlimmer, weil es keinen Ausdruck findet. In meinem Kopf existiert das nicht. Ich weiß, ich habe die drei Worte gesagt…und ich habe das alles auch so gemeint. Nur ist mir das alles sehr schwer gefallen, weil ich gerne knallhart und rational bin. Gefühle zuzugeben, ist einfach nicht mehr drin. Das bringt nur Unglück.
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„Leid…?! Wäh, geh weg damit! Das Leben ist doch so schön!“ hatte ich vor ein zwei Tagen im Blog geschrieben im Zusammenhang mit Suizid. Aber ich musste doch feststellen, dass nicht alle so denken.
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Was mache ich, wenn ich an Selbstmord denke und mir alles zu viel wird? Eigentlich schreibe ich dann. So wie jetzt. Aber was, wenn man nicht mehr in der Lage ist zu schreiben? Was ist, wenn man die Tasten nicht trifft und nichts mehr einen Sinn ergibt? Wenn man nicht nur an die Decke starrt, ein bisschen denkt, ein bisschen leidet?
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1 siehe Blogeintrag
2 PP-Klausur zurückbekommen…siehe Blogeintrag
*Ausnahmefall: Normalerweise ist am Wochenende alles rot. Aber ich war unterwegs und hatte oft Besuch. Daher ist der Bereich auch grün.
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