Oberstufendepression

Buchstabenfischen im Nichts

Ja, ich schreibe heute zum dritten Mal. Das liegt aber daran, dass mir das Maß fehlt. Ich habe auch das Gefühl, dass es jemand anderes war, der in den letzten Wochen so fleißig gepostet hat. Und ich bin irgendwie auch bei diesen ganzen Artikeln von gestern und heute nicht, was ich mal war. Genauer gesagt: Ich weiß absolut nicht, wer ich bin…

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Rot III

Ich war um vier noch mal bei Dr.D., der gemeint hat, dass er in B.D. angerufen, mir einen Termin bei Dr.Mit gemacht und sich nach einem Platz erkundigt hat. Die haben gemeint, sie würden mich aufnehmen, ich müsste aber zwei Monate warten. Des weiteren hat Dr.D. völlig aus dem Zusammenhang gemeint, ich solle nicht spielen. Ich fragte mich, was erst passieren muss, damit mich in dieser Welt jemand ernst nimmt und versteht, dass ich das nicht als Spiel um Aufmerksamkeit sehe und mich aus Spaß so runter ziehe, um meine Umgebung zu nerven. Ich bin nun mal eine sehr negative Person, die einfach nicht positiv denken kann bzw. nicht dauerhaft.

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Rot II

Die Türen schließen sich. Mit zitternder Hand drückst du die Nummer drei, drehst dich um. Siehst dich im Spiegel, dessen zerbrochener Riss dein Gesicht schneidet. Der Aufzug setzt sich in Bewegung, deine Augen werden leer, bis du nichts mehr siehst. Es bleibt nur der Schein der Deckenlampe nur ein Schleier aus rot, schwarz und weiß. Du kannst dich gerade noch so an den Wänden halten, dann merkst du, du kannst nicht mehr. Du kannst dich nicht mehr halten, alles dreht sich, zieht sich zusammen. Du drückst auf ‚Erdgeschoss‘, zu spät. Du haust auf die eins, der Aufzug hält, öffnet sich. Und dann rennst du los,

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Rot

Ich wollte ja eigentlich nichts Negatives mehr schreiben, aber wenn ich kurz vor der Klapse stehe, sollte ich das nun vielleicht doch erwähnen.

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Deutschaufgabe: Michael K. meets Müslischüssel

„Schreiben Sie eine fiktive Entschuldigung für ein Unterrichtsversäumnis, indem Sie den Sprachstil Kleists imitieren. Verwenden Sie dabei nur einen einzigen Satz […]

Wie Sie wünschen. Ein Satz:

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Alles ist nichts.

Meine innere Stimme schmettert mir die bittere Realität ins Gesicht. Nämlich, dass das alles hier keinen wert mehr hat. Seit drei Tagen steigert sich meine Zukunfts- und Versagensangst…und sie zieht mich in ein verdammt dunkles Loch…

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Sag, kennst du es?

Kennst du das Gefühl, nichts zu verstehen, mit deinem Kopf alleine da zu sitzen?

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Hinweise zum letzten Gedicht…

In meinem Kopf hat es nicht Klick gemacht. Es ist einfach nur etwas ausgegangen. Bzw. ist dieses Etwas nicht für immer ausgegangen. Es kommt jeden Morgen, um mir eins reinzuwürgen. Es klingelt sozusagen an der Tür, wird von mir reingelassen und beschimpft mich dann als Versagerin. Daraufhin setze ich es entweder vor die Tür oder fange eine Diskussion an, bekomme Zweifel, lasse mich erdrücken und warte. Dann verlasse ich doch das Haus irgendwie. So läuft das meistens ab, nicht immer. Sobald ich im Unterricht sitze geht es mir dann wieder besser und das hält relativ lange an. Eigentlich den ganzen Tag.

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