Gesellschaft

Was mein toter Kater mir zeigt…

Es ist der 1. Weihnachtsfeiertag. Mein Freund Observer und ich sitzen da, essen Chili und sehen uns die neuste Sendung mit Scobel und Welzer an. Hinterher unterhalten wir uns über die Entwicklung der Menschheit, was alles anders sein könnte und was uns wohl noch alles auf diesem Planeten erwarten wird. Und wir stellen fest, wie frustrierend das alles eigentlich ist, weil es noch gut 200 Jahre so weitergehen kann und sich alles zu langsam in die Richtung entwickelt, die wir uns vorstellen und die nicht nur wir für richtig halten…

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Ein (unvollständiges?) Gedicht

Im August diesen Jahres habe ich folgendes Gedicht geschrieben, das noch keinen Titel hat und mit dessen Ende ich auch noch nicht so ganz zufrieden bin, weil es insgesamt einen eher negativen Touch hat und ich mir eher einen positiveren Ausklang wünschen würde.

Wobei ich mich zu diesem Zeitpunkt ja wirklich so gefühlt habe…
als müsste mein Traum, Schriftstellerin zu werden, sterben…
als müsste ich ihn begraben unter Zeitmangel und Selbstzweifeln und Job und Alltag…

Hier also ein Gedicht über die Gesellschaft und Träume und Realität und dem Wunsch nach künstlerischer Entfaltung…

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Posted by Journey in Allgemein, Gedichte, vertont, 2 comments

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks…

…und der Anfang der Unzufriedenheit! [Søren Aabye Kierkegaard]

Wenn ich mich vergleiche, dann meist mit jenen Personen, die nicht so weit weg von mir scheinen. Ich würde mich zum Beispiel nie mit Hermann Hesse, Max Frisch oder Erich Fromm vergleichen. (Mal abgesehen davon, dass diese genialen Männer, Denker, Autoren nicht mehr leben.)
Nein, wenn ich mich vergleiche, dann eher mit jenen, bei denen ein Teil von mir denkt, dass ich da auch sein könnte. (Meine innere Antagonistin Madame S. fügt dann noch hinzu: „Wenn du nicht so unfähig und doof wärst!“)

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Posted by Journey in Allgemein, 2 comments

Gastbeitrag: Perfektionismus – „Es ist wie es ist.“

„Es ist wie es ist.“   Aaahhhh, wie ich diesen Ausspruch immer schon gehasst habe! Als Perfektionist – und ich bekenne mich zu dieser Neigung – kann ich mich damit so gar nicht abfinden. „Das geht nicht!“ ist in diesem Kontext noch so ein Satz, der mich erst recht anspornt, das Gegenteil beweisen zu wollen – ganz gleich, ob ich das auch wirklich schaffen kann. So habe ich viele Jahre meines Lebens damit verbracht, sowohl dieses „rebellische“ Verhalten als auch den Anspruch an Perfektion zu verwirklichen, auch wenn ich oft der einzige war, der das von mir forderte. Und ja, so eine Lebenshaltung verleiht den Dingen und auch einem selbst regelrecht Flügel, um immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen und persönliche Höchstleistungen zu vollbringen. Es macht auch echt Spaß, dieser Herausforderung gerecht werden zu wollen, das will ich gar nicht leugnen.

Aber ist das auch wirklich gesund?

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Von der Kunst des Lesens

Ja, ich weiß: Ich lese zu wenig…! Das fällt mit besonders dann auf, wenn ich in alten Tagebucheinträgen stöbere. Laut den Aufzeichnungen habe ich nämlich früher unglaublich viel gelesen und ich frage mich: Wo verdammt noch mal habe ich denn die Zeit dafür hergenommen?!

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Posted by Journey in Allgemein, 9 comments

Vom Verständnis (der Angst)

Wir Menschen sind so unterschiedlich.
Im Außen.
Im Innen.
Und noch tiefer sind wir noch unterschiedlicher…

Manchmal frage ich mich, wie wir es schaffen, eigentlich alle auf diesem Planeten zu existieren und in der exakt gleichen Sekunde Milliarden unterschiedliche Gedanken und Emotionen zu erleben und ebenso unterschiedliche Leben zu leben.
Denn was wir miteinander teilen bleibt unsichtbar.

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Ungeschminkt.

Denn wer bist du, wenn du dich maskierst? Wer bist du unter der Fassade, hinter deinem Schutzschild? Wer sagt dir, dass du all das musst? Wie viel deiner Persönlichkeit schminkst du wirklich abends ab?

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Posted by Journey in Allgemein, 2 comments

Brief an den Sarkasmus

Hallo Sarkasmus,

ich denke über dich, dass du ein Arschloch bist. Ja, du hast richtig gelesen: Ich halte dich für ein Arschloch, Sarkasmus!

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13 Gründe, warum niemand meinen Blog liest

Bei einer Recherche zum Thema Podcasts und Blogs habe ich Google folgende Frage gestellt: „Liest man noch Blogs?“ Da die Zeiten sich seit Instagram wirklich sehr geändert haben und die Ansprüche vieler Menschen gefühlt eher so aussehen, dass sie in ihrer ohnehin schon viel zu knappen Zeit eher schnell Bilder ansehen, Videos sehen oder Zitate lesen wollen, tendiert die Antwort eher in Richtung: nein.
Die Bloggerwelt ist somit mehr denn je eine Nischenwelt, die leider nach und nach ausdünnt…

Das hält mich aber nicht davon ab über einen Artikel zu bloggen mit dem Titel „13 gute Gründe, warum niemand deinen Blog liest“. Der Autor geht darin (zugegebenermaßen) ziemlich hart auf 13 Punkte ein, über die ich mir jetzt auch mal Gedanken gemacht habe und auf die ich im folgenden eingehen möchte. Ich zitiere dabei auch das ein oder andere aus seinem Artikel.

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Posted by Journey in Allgemein, 3 comments

Ich arbeite, also bin ich

Eines der ersten Dinge, die Menschen interessieren, wenn sie anderen Menschen begegnen, ist die Frage nach der Arbeit.

„Und was machst du so im Leben?“ (Machst du auch was „Sinnvolles“?)

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