Mein Herz!
[…] „Irgendwie habe ich Angst davor…dass es nicht gut genug wird…und dass es den Leuten nicht gefällt…“
„Ach, du sollst nicht schreiben, was denen gefällt. Du sollst schreiben was DU für richtig hältst!“ […]
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Sie retten mir gerade das 21-jährige in meinen Augen nichtsnutzige Leben. Sie zeigen mir auf, wie lächerlich ich mich eigentlich verhalte und gleichzeitig, dass sich jeder so verhält. Sie hauen mir die Realität um die Ohren, ohne dies auch nur in einem Satz anzudeuten. Und Sie machen mir Mut, obwohl Sie mich nicht loben, eher auseinander nehmen, gar durchleuchten, als würden Sie mich kennen. Sie schaffen es tatsächlich, mir mit Ihrem Text “Warum steht jetzt da, was da steht?“ (aus: „Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?“) einen Sinn zu geben. Und dabei war das wohl nicht einmal Ihre Absicht. Sie schreiben mir meinen Sinn ja auch nicht vor, an keiner Stelle. Aber die Tatsache, dass ich mich in Ihren Zeilen fast 1:1 wiederfinde, als seien sie von mir, zeigt mir meinen Sinn auf. Zeigt mir, dass mein Herzblut in Worten und Sätzen schlägt. Danke…
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Ich speichere ja alles, was ich hier schreibe, immer parallel in einem Word-Dokument ab, damit ich nicht die einzige Erinnerung an mein Leben verliere, falls servertechnisch was ausfallen sollte oder Overblog wegen den Massen an Mode-Schmiink-Tussii-Blogs iimplodiiert.
Irgendwann mal, wenn ich Zeit habe bzw. die Kraft, aus meinem Leben noch was Anständiges zu machen, darf ich mich somit auf sage und schreibe 606 Seiten freuen. Und das bei Times New Roman 12 pt. Unglaublich!…ich glaube es ja selbst kaum. Woher kommt das ganze? Etwa aus meinem wirren Kopf? Aus meiner Feder? Ich kann mich einloggen, also wird es wohl so sein…
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Seit beinahe einer Woche besitze ich wieder richtig Internet, komme aber zu gar nichts. Vielleicht auch deswegen. Ich kann mit dem Medium einfach nicht umgehen. Es raubt mir enorm viel Zeit. Mit dem Rauchen aufhören war für mich leicht, aber mit dem Internet aufhören erweist sich da als sehr schwierig. Und dabei kann da ja nicht einmal eine biologische Abhängigkeit vorhanden sein. Nur eine enorm psychische…
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Auf meinem Rechner existiert ein Ordner, in den ich selten reinschaue. Meistens sieht es so aus, dass ich nur Dokumente reinziehe und die angefangenen Geschichten oder Ideen darin „verstauben“ lasse. Es sind zum größten Teil geniale Ideen, die ich auch schon angefangen habe umzusetzen. Aber wie das bei mir so ist, habe ich Angst davor, sie zu beenden oder überhaupt weiterzuspinnen. Die Zeit, das Gewissen, die Versagensangst, etc. tun ihr übriges dazu.
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In den letzten Monaten habe ich mein Blog von Mal zu Mal oberflächlicher geführt, was ich nun nicht mehr beheben, dem aber zukünftig entgegenwirken kann. Meine Schludrigkeit hängt nicht nur damit zusammen, dass ich kein Internet mehr habe, sondern mit meiner derzeitigen Lage: Ein Durcheinander zwischen Hoch und Tief, nichts Geordnetes, ein Gedanke jagt den anderen und irgendwie findet keiner davon aufs Papier.
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