Um im „Gleichgewicht“ zu bleiben, habe ich die ganze Woche über in meinem Elternhaus, wo ich ja aktuell wohne und mich um meinen Dad kümmere, versucht, etwas Sinnvolles zu tun bzw. etwas, das ich gut kann: Krams sortieren.
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Um im „Gleichgewicht“ zu bleiben, habe ich die ganze Woche über in meinem Elternhaus, wo ich ja aktuell wohne und mich um meinen Dad kümmere, versucht, etwas Sinnvolles zu tun bzw. etwas, das ich gut kann: Krams sortieren.
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Moin zusammen! Es kam ja nun schon länger nichts Aktuelles mehr aus meinem Leben, nur situationsbedingt ein paar Einträge, bei denen ich das Gefül hatte, ich müsste sie hier loswerden und meine Gedanken etwas in Worte fassen. Geschrieben habe ich außer diesen Beiträgen aber auch nicht viel außer ein unvollständiges Gedicht über einen Rasenmähroboter. Es entstehen zwar immer wieder ein paar Textfragmente, aber in denen versuche ich eher meine Gefühle zu erörtern.
Nun aber zu meinem (mal wieder etwas umfangreicherern) Blogeintrag. : )
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Es ist schon echt ewig her, seitdem ich das letzte Mal einen Traum von mir aufgeschrieben habe. Träume inspirieren mich auch schon länger nicht mehr zu Geschichten. Aber heute morgen war mir der Traum irgendwie im Gedächtnis geblieben und als ich Observer davon erzählt habe, wurde der Wunsch, ihn aufzuschreiben, immer größer. Ich kann mich nicht mehr genau an den Anfang erinnern, aber an die Handlung und den Schauplatz…
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Menschsein verstehe ich so oft einfach nicht. All diese Emotionen, diese Schuldgefühle, dieser zwischenmenschliche Mist… diese kleinen Sticheleien, mit denen wir uns aber gegenseitig so sehr verletzen, dass wir lieber weglaufen, indem wir uns in eigentlich unwichtige Tätigkeiten flüchten. Vielleicht aus Angst, den Konflikt nicht austragen zu können. Vielleicht um zu verhindern, dass wir zu zweifeln beginnen… An allem. Aber vor allem an unserem Verstand und unserer Wahrnehmung.
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Heute kommt nun mein vierter und vorerst letzter Beitrag zu dieser Reihe, die ich anlässlich meines zehnjährigen Jubiläums bei meiner jetzigen Arbeitsstelle gestartet habe. Im Fokus steht dabei meine Ausbildungszeit bzw. weniger die Ausbildung an sich (inhaltlich), dafür aber mehr, wie ich mich dabei gefühlt habe.
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„Das Leben ist scheiße..“ sagt Mou. Mou ist ein junger Mann arabischer Herkunft, der mich an der Friedhofsbushaltestelle bei strömendem Regen aufgegabelt hat. Er stand da einfach mit seinem kleinen roten Auto und hat sich erst nicht getraut, mich anzusprechen. Allerdings hat er immer wieder mal zu mir rübergelinst und mir irgendwann ein Zeichen gegeben, die Fensterscheiben runtergelassen und gefragt, wo ich denn hinwolle.
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Es gibt Momente, da sind wir eins. Voll von Verständnis füreinander. Spürbar zusammen. Unzertrennlich. Dann sind wir uns näher, als ein Atomkern zu seiner Elektronenhülle. Vielleicht sind wir in diesen Momenten aber auch ein Atomkern, ein Nukleon, und uns damit so Nahe wie das Proton zum Neutron.
Und dann gibt es wiederum Momente, da sind wir so weit weg voneinander wie die Erde zu einem weit entfernten Stern in einem vollkommen anderen, Lichtjahre entfernten Universum hinter drei schwarzen Löchern, die wahllos irgendwo auftauchen. Oder auch nicht…
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