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Kurzgeschichte: Lektorat

Ein paar Worte vorweg: Dies ist meine absolute Horrorvorstellung vom Verlagswesen. Jedes Mal, wenn ich daran denke, dass ich mich mit dem Buch, was ich gerade schreibe, ja auch irgendwo sichtbar machen könnte/sollte/müsste, damit mein Traum von einem Buch in den Regalen einer Buchhandlung auch nur ansatzweise eine Chance hat, denke ich an solche Menschen wie in dieser Kurzgeschichte und ich fühle mich machtlos, klein, wertlos,… und chancenlos. Und das liegt, wie ich mittlerweile begreife, nicht daran, dass ich kein Abi habe…das wäre auch mit Abi nicht anders. (Woran es liegt und wie ich das bewältigen kann, bin ich noch am Ergründen…)

Um jedenfalls mal meine Empfindungen dazu vielleicht etwas besser nachvollziehen zu können, wollte ich nicht schon wieder jammern und habe das daher in dieser Form aufgeschrieben. In meiner Vorstellung läuft das jedenfalls immer so ab. In meiner Vorstellung wird es einfach so enden wie mit diesem Blog: Kein fesselnder Stil, wenig Leser, wenig für den Leser relevante Themen, vielleicht auch zu komplex formuliert, kein Feedback zur Verbesserung… zu wenig Influencer… kurz: Ich lebe hier in meiner eigenen abstrakten Welt. Manchmal kommt jemand vorbei und schreibt was dazu, was mich dann freut. Zu oft passiert aber nichts… und ich mache einfach weiter in der Hoffnung, dass meine Gedanken zu diesem und jenem dann doch das ein oder andere in  den Menschen auslösen, was sie mir eben nicht mitteilen. 

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Full of emptiness?

Eigentlich ist alles gut. Eigentlich ist ja nichts Schlimmes los. Keiner stresst. Alles easy. Kein Grund zur Sorge, …oder? Ich liege nicht im Sterben. Ich habe einen Job, wohne sehr gut und habe jemanden, den ich liebe und der mich liebt. Mein Bad ist sauber und der Rest der Wohnung auch. Meine Festplatten sind sortiert. Ich habe Eis im Kühlfach.
Und dennoch… zieht mir etwas den Stecker.

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Warum sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen?

Ja, warum denn eigentlich? Ich kann ein Stück weit die Menschen verstehen, die das ablehnen, denn wenn man nicht nur oberflächlich an dem kratzt, was einem gerade in den Kram passt, sondern versucht die ganze Tiefe und das Ausmaß auf die eigene Identität zu begreifen (und sich vor allem mit sich selbst beschäftigt, anstatt die Schuld allen anderen zu geben), dann ist das schon echt nicht leicht. Es katapultiert einen nämlich emotional voll zurück in die Vergangenheit… und warum sollte man sich das freiwillig antun?

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Verlegte Verleger.

Ich bin heute per Zufall über folgenden YouTube Kanal gestoßen: Montségur Video

Der Content besteht überwiegend aus Interviews mit Menschen, die im Verlagswesen arbeiten oder anderweitig etwas mit Schreiben zu tun haben, sowie teilweise bekannten Autoren, die über ihre Arbeit sprechen. Wie sie dazu gekommen sind, was sie geprägt hat, welche Erfahrungen sie gemacht haben etc.

Mittlerweile habe ich mir fast alle bisher hochgeladenen Interviews angehört und muss sagen, dass mir das stellenweise gar nicht so leicht fiel, weil es mir natürlich vor Augen führt, dass ich gerade ein ganz anderes Leben führe mir ganz anderen Vorstellungen. Allgemein fühle ich mich als Mensch so ganz anders…
Und wenn ich mir das so anhöre, bin ich scheinbar zu Recht erfolglos, weil ich:

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Schreiben über das Nichtschreiben…

Ich fühle, wie meine Hände leicht zittern, als ich sie auf die Tastatur lege. Aber ich fange dennoch an. Überwinde mich und beginne einen bereits geschriebenen Text zu lesen. Mache weiter. Korrigiere. Tippe. Lösche. Und tippe dann wieder weiter. Wort für Wort. Eins nach dem anderen.

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again and again – circulus vitiosus

Wenn ich an mich selbst nicht glauben kann, nützt es nicht viel, wenn es andere tun. Mich loben. Aufbauende Worte für mich finden. Versuchen, mich positiv zu bestätigen. Denn wie sollte irgendetwas davon bei mir ankommen, wo ich doch so schön gegen mich selbst arbeite?

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Ein imaginäres Treffen am Tresen (maybe 13 years ago)

„Hey, erzähl mal einen Schwank aus deiner Jugend!“
Während ich an meinem Weinglas nippe, es wieder auf den Bierdeckel stelle, überlege ich. Fieberhaft. Was gibt es da schon zu erzählen? Nervös zwirble ich den Stil des Glases zwischen meinen Fingern hin und her, nehme mit der anderen Hand eine Zigarette aus der Schachtel. Man gibt mir Feuer. Ich ziehe. Blicke verträumt dem Rauch hinterher, der in Schwaden emporsteigt. Blicke ins Nichts. Der Antwort entkomme ich so. Wieder einmal. Seit Jahren.
Bis irgendwann irgendjemand nicht aufgibt…

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Vom Selbstwert, Selbstmitgefühl und Minus-Kalkulationen

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ja intensiv mit dem, was mir oftmals im Weg steht: Mit mir selbst und vor allem auch mit meinem Selbstwert. Dazu lese ich Bücher, rede viel mit Observer, denke über dies und das und vor allem über meine Kindheit nach… schreibe das ein oder andere eher nachdenkliche….

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Vom Aushalten des (leichten) Strukturverlustes

Ich bin ja schon ein absoluter Listenfreak. Am besten sollte eigentlich alles immer irgendwie notiert werden, damit ich ja nichts vergesse. Da das aber nicht immer möglich ist und ich nicht immer alles gleich und sofort erledigt bekomme, ist mein Kopf manchmal so voll, dass es mal wieder Zeit für einen „Braindump“ wird. Diese Technik habe ich von dieser Seite und es tut mir gut, einfach mal alles so niederzuschreiben, was mir so durch den Kopf spukt.

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