Depression

Das Selbstkonzept und das Schreiben

Wie mein Einleitungstext deutlich zeigt bin ich ein Mensch, der immerzu auf der Suche nach sich selbst ist. Neben der Selbstwertthematik, mit der ich mich gerade verschärft auseinandersetze, bin ich somit auch auf die personenzentrierte Theorie von Carl Rogers gestoßen, welche sich in meinem alten Psychologiebuch wiederfindet und sich mit dem Selbstkonzept befasst.

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(Wieder)-Gedicht

Ich lege mich hin. Bin müde. Von nichts.
Der Schlaf kommt. Irgendwann…
Reißt mich aus der Finsternis, der Unerträglichkeit des (Wach)seins.
Lässt mich einen Zustand eträumen, der nicht ist. Nie (wieder) sein wird?

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F32.9

Ich tippe meine Frage in die Adresszeile ein und drücke die Entertaste. Google sucht. Google hilft. Ja, lesen hilft auch. Aber aus Unsicherheit google ich lieber…:

„Was macht man mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?“

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Last (Thurs)day…

Ich stand vor der Wohnungstür, doch konnte sie einfach nicht öffnen. Den Bus hatte ich ohnehin schon so gut wie verpasst, wenn ich jetzt nicht losrennen würde. Aber da war ja noch der Müll, den ich mitnehmen musste… Und der Brief, den ich einwerfen sollte… Und der kaputte MP3-Player, der in den Keller zum Elektroschrott gehörte und der irgendwann auch mal weg musste… undundund…
Und ich? Stand nur da, wie gelähmt im Gang mit halb ausgestreckter Hand und konnte mich einfach kaum bewegen. Zögernd versuchte ich die Türklinke zu ergreifen, doch ich brauchte mehrere Minuten dafür und ließ dann doch wieder los, um auf die Uhr in der Küche zu blicken. Eigentlich war mein Bus schon weg… aber wenn ich jetzt loslief, konnte ich es noch zu Fuß rechtzeitig schaffen. Ich spürte jedoch deutlich, wie mein Körper sich einfach weigerte…

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Full of emptiness?

Eigentlich ist alles gut. Eigentlich ist ja nichts Schlimmes los. Keiner stresst. Alles easy. Kein Grund zur Sorge, …oder? Ich liege nicht im Sterben. Ich habe einen Job, wohne sehr gut und habe jemanden, den ich liebe und der mich liebt. Mein Bad ist sauber und der Rest der Wohnung auch. Meine Festplatten sind sortiert. Ich habe Eis im Kühlfach.
Und dennoch… zieht mir etwas den Stecker.

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Depressionsreferat

Beim Durchstöbern von Dateien und anderem Kram stoße ich irgendwie immer wieder auf mein Referat, das ich damals auf dem Gymnasium im Pädagogik-/Psychologieunterricht gehalten habe. Dafür haben sich auch innerhalb der letzten Jahre ein paar Menschen interessiert, denen ich das per Mail geschickt habe.

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Ein Grund zu leben

Manchmal glaube ich, dass ein guter Grund am Leben zu bleiben jener ist, dass ich es mittlerweile kann, obwohl meine Jugend katastrophal war und ich zu Anfang meines Blogs entweder angetrunken, betrunken, emotional irgendwie aufgewühlt oder am Heulen war.
Demnach bin ich also selbst der Grund zu leben. Einfach nur um zu „beweisen“, dass man nicht dazu verdammt ist, ein beschissenes Leben zu führen.
Beim Lesen meiner alten Beiträge merke ich nämlich wieder einmal, dass ein Lebenswille echt nicht selbstverständlich ist…

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Panikmomente

Mein Herz klopft schneller. Der Puls scheint zu rasen. Das Atmen fällt schwerer, weil sich eine unglaubliche kaum zu definierende Schwere auf meine Brust legt. Mein Körper? ist so gar nicht entspannt…
Eine durchaus nicht ganz unbekannte Situation.

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Warum sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen?

Ja, warum denn eigentlich? Ich kann ein Stück weit die Menschen verstehen, die das ablehnen, denn wenn man nicht nur oberflächlich an dem kratzt, was einem gerade in den Kram passt, sondern versucht die ganze Tiefe und das Ausmaß auf die eigene Identität zu begreifen (und sich vor allem mit sich selbst beschäftigt, anstatt die Schuld allen anderen zu geben), dann ist das schon echt nicht leicht. Es katapultiert einen nämlich emotional voll zurück in die Vergangenheit… und warum sollte man sich das freiwillig antun?

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