Anlässlich zum „Depressionsthema“ habe ich diesen kurzen Text von mir vertont, den ich im Januar 2018 geschrieben, aber erst im November 2018 gebloggt habe: Wir sind nicht…
Allgemein
Ein Grund zu leben
Manchmal glaube ich, dass ein guter Grund am Leben zu bleiben jener ist, dass ich es mittlerweile kann, obwohl meine Jugend katastrophal war und ich zu Anfang meines Blogs entweder angetrunken, betrunken, emotional irgendwie aufgewühlt oder am Heulen war.
Demnach bin ich also selbst der Grund zu leben. Einfach nur um zu „beweisen“, dass man nicht dazu verdammt ist, ein beschissenes Leben zu führen.
Beim Lesen meiner alten Beiträge merke ich nämlich wieder einmal, dass ein Lebenswille echt nicht selbstverständlich ist…
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Panikmomente
Es ist zu viel!?
Zu viele Nachrichten. Zu viele Reize. Zu viel Verschwörung hier und Gegner da. Zu viel angebliche Wahrheit. Zu viel angebliche Lüge. Zu viel Unsicherheit. Zu viel hinter Sarkasmus versteckte Emotionen. Zu viel Rechthaberei. Zu viel Hass. Zu viel Spaltung. Zu viel Unausgesprochenes. Zu viel Ausgesprochenes ohne eine Konsequenz des Handelns… viel zu wenig Erklärungen von irgendjemandem, dem man noch trauen kann…
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Warum sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen?
Ja, warum denn eigentlich? Ich kann ein Stück weit die Menschen verstehen, die das ablehnen, denn wenn man nicht nur oberflächlich an dem kratzt, was einem gerade in den Kram passt, sondern versucht die ganze Tiefe und das Ausmaß auf die eigene Identität zu begreifen (und sich vor allem mit sich selbst beschäftigt, anstatt die Schuld allen anderen zu geben), dann ist das schon echt nicht leicht. Es katapultiert einen nämlich emotional voll zurück in die Vergangenheit… und warum sollte man sich das freiwillig antun?
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Von der Kunst des Lesens
Verarbeitungskram…
Sorry, aber das wird jetzt kein leichter Artikel…
Aber aus gegebenem Anlass blogge ich jetzt mal über ein Thema, das für mich heute nach wie vor sehr aktuell ist, wenn auch nicht mehr ganz so wie früher. Eigentlich wollte ich das im Buch aufgreifen (was ich auch mache), aber es brennt mir gerade einfach unter den Nägeln das loszuwerden…
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Heldengedicht
Manchmal fehlt einem die Inspiration
Die perfekte Situation
Für ein Gedicht
Doch die Muse küsst heut‘ nicht
Und dann denkt man sich
Still und heimlich
Ach, wär‘ ich doch ein Held
Der von einem Ort zum anderen schnellt
Die Welt sieht und was erlebt
Sie rettet und nach Abenteuern strebt
Doch im Endeffekt bin ich nur ich
Mal stark
Mal schwach
Mal jämmerlich
Ein Anti-Held auf allen Wegen
Mein Abenteuer?
Das alltägliche Leben
[Dieses Gedicht habe ich irgendwann 2013 auf ein Sudokoblatt geschrieben, das ich in einem der vielen Seminare vom BBQ erhalten und wohl zu schnell gelöst habe…]
Vertont: Ich HASSE den Sommer!
Passend zur Jahreszeit habe ich mein Gedicht Ich HASSE den Sommer! vertont, welches ich 2016 geschrieben habe, das wettertechnisch gesehen ein richtig übles Jahr für mich war.
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Drei „abgefuckt“ gute Gedichte
Ich gebe das Wort „abgefuckt“ in das Suchfeld für die Dateisuche meines Macbooks ein, weil ich eine bestimmte Textpassage suche. In den Untiefen meiner Dokumente finde ich aber nur eine Datei namens „Lui-Zitateee“ und öffne sie. Dann beginne ich zu lesen. Den Kopf zu schütteln. Laut zu lachen! …und werde gegen Ende des 14 Seitigen Dokuments nachdenklich. Darin steht echt mal wirklich alles und nichts. Ich habe damals ohne Struktur und Sinn alle möglichen mir relevant erscheinenden geistigen Eingebungen und Ergüsse gespeichert, die ich teilweise auf Facebook oder im SchülerVZ oder woanders gepostet habe oder posten wollte oderoderoder…
Unter all den kurzen Sätzen und gesellschaftskritisch-revolutionären Abhandlungen finden sich aber auch folgende Gedichte, die ich euch nicht vorenthalten möchte und nun (leicht angepasst) veröffentliche und vertont habe:
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