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Eine Nacht des alleinigen Einklangs

„Okay, ein bisschen Angst habe ich schon…“, denke ich, während ich vor dem Spiegel stehe und spüre, wie sich die Nervosität ihren Weg nach draußen bahnt. Erst leise klopfend, dann immer brutaler hämmernd, sodass es mir immer schwerer fällt, sie zu ignorieren. In meinem gesamten Körper breitet sich eine Unruhe aus, eine typische Fluchtreaktion.
„Okay, vielleicht habe ich doch etwas viel Angst…“, gestehe ich mir angesichts dieser körperlichen Reaktionen dann doch ein.
„…aber genau aus diesem Grund mache ich das ja!“, ergänze ich allerdings, mit festem Blick an mein Spiegelbild gewandt, allein zu mir selbst. Denn alleine ich bin es, was die Angst fördert, so wie alleine ich es bin, die den Mut aufbringen kann, ihr immer wieder aufs Neue entgegenzutreten.
Und ja, manchmal bleibt sie auch, diese undefinierbare, scheinbar aus dem Nichts kommende Angst, egal wie oft ich ihr entgegentrete. Auch wenn die kognitive Verhaltenstheraphie das anders sieht, kommt das Miststück immer wieder, obwohl ich positive Erfahrungen sammle. Obwohl ich mir doch immer wieder Beweise dafür liefere, dass sie unbegründet ist…
Und dennoch ist es wichtig, sie nicht vollends gewinnen zu lassen. Sie nicht die Herrin über mein Leben bleibenzulassen.

Diese Szene habe ich vorgestern (Freitag)Abend erlebt, bevor ich mein Haus verlassen habe und niedergeschrieben auf meiner 100 minütigen Zugfahrt auf dem Weg zu einer Party in einem mir unbekannten Club, der etwas weiter weg war und in dem zwei DJs auflegen sollten, die ich persönlich kannte. Und ja, ich reiste alleine dorthin…

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W U T

Eigentlich spüre ich sie nicht, diese Wut.
Eigentlich habe ich mich im Griff.
Eigentlich bin ich ein harmoniebedürftiger, friedlicher Mensch.
Doch manchmal…
…da könnte ich…
…einfach…
…S C H R E I E N ! ! !

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Monatsrückblick Januar ’24

Vor ein paar Tagen kam mir die Idee, dass ich hier neben meinem alljährlichen Jahresrückblick eigentlich auch mal Monatsrückblicke veröffentlichen könnte. Früher habe ich das ja hin und wieder in Form von Blogstöckchen gemacht, bei denen ich zu vorgegebenen Begriffen etwas geschrieben hatte. Jetzt sind fast zehn Jahre seit meinem letzten ausgefüllten Blogstöckchen vergangen und ich denke mir, dass es eigentlich ganz sinnvoll wäre, mal wieder damit anzufangen, um die Zeit besser festzuhalten. Allerdings ist mir das Schema, das mir damals durch das Blogstöckchen vorgegeben wurde, zu banal dafür. Was ich gesehen, gehört, gegessen oder getrunken habe, ist nicht unbedingt das interessanteste aus meinem Leben…

Ich habe daher mal etwas recherchiert, wie das andere Blogger so machen (und ja, es machen wirklich ein paar oder haben es eine zeitlang gemacht). Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass auch ihre vorgefertigten Schemata nicht so ganz zu mir passen. Und mich wirklich jeden Monat hinzusetzen und einen Text zu schreiben, wie es manche auch machen, wird mir denke ich zu viel.
Aaaaalso habe ich beschlossen, mir was eigenes auszudenken und mit Listen bzw. Aufzählungen anzufangen. Das jeden Monat zu schreiben ist nicht so aufwändig wie ein ganzer Text und vor allem übersichtlicher. Wie beim Jahresrückblick wird sich das ganze vermutlich im Laufe der Zeit entwickeln und ich werde bestimmt das ein oder andere streichen oder was hinzufügen. Auch die Vorgaben über die Anzahl der „Stichpunkte“ sind flexibel. Am Ende soll was rauskommen, das mir für diesen Abschnitt meines Lebens entspricht und annähernd meine Entwicklung und meine Erkenntnisse widerspiegelt. Denn das ist auch mein Ziel bei diesem „Projekt“. Ich will sowohl die negativsten (und zwar die richtig krass negativsten!) als auch die positivsten Gedanken festhalten und auch sonst alle mir wichtig erscheinenden Erkenntnisse und Begegnungen. Außerdem will ich festhalten, worüber ich gebloggt habe und was ich bloggen wollte bzw. woran ich so geschrieben habe, weil das auch sehr viel über das aussagt, was mich so beschäftigt hat.

Hier nun also die erste Version meines Monatsrückblicks! : )

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Der frustrierte Busfahrer

Es war Nacht. Genauer gesagt: Es war eine Freitagabendnacht. Obwohl damit normalerweise für viele das Wochenende eingeleitet wurde, begegnete mir auf dem Weg zum Busbahnhof niemand. Keine an- oder betrunkenen Kneipengänger, keine Partypeople, keine Menschenseele. Der Bahnhof lag nachts um kurz vor eins da wie ausgestorben.

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Ein guter Tag

Da gute Tage gerade irgendwie eher selten sind, finde ich es gerade wichtig, sie aufzuschreiben. Ich will nicht irgendwann mal auf eine rein negative Darstellung meines Lebens zurückblicken, wenn ich meinen Blog und meine nicht veröffentlichten Tagebuchfragmente lese. So schrecklich war es ja nicht mal am Anfang meines Blogs, als es noch um lebensbedrohlichen Liebeskummer, schwere (Oberstufen)Depressionen und Existenzängste ging. Selbst in dieser schweren Zeit habe ich über viele positive Tage geschrieben.

Nun denn, hier also eine Beschreibung eines guten Tags:

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Blockiert

Irgendwie bringe ich es kaum fertig, irgendetwas zu Ende zu schreiben. Ich fange zwar immer wieder etwas an und schreibe mir so einiges von der Seele, bekomme meine Gedanken aber so gar nicht sortiert und habe das Gefühl, dass ich dadurch nichts gelöst und somit auch nicht weiter komme. Hinterher fühle ich mich meist schlechter als vorher.
Nichts davon ist auch etwas, worüber ich gerne schreiben möchte. Es klingt alles irgendwie so… negativ. Und jämmerlich. Nichts davon ist schön. Nichts hat literarische Qualität. Ich bin absolut… blockiert.

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Wohin?

Es ist irgedwie doch nicht leicht, wenn man eine Beziehung mit jemandem führt, der so weit weg von einem wohnt. Observer und ich haben zwar die letzten drei Jahre bis auf wenige Wochen zusammen im Schwarzwald verbracht, aber irgendwann stellt sich eben immer dringender die Frage, wie es nun weitergehen soll: Hamburg oder Schwarzwald? Wo können wir leben? Wo wollen wir leben?

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Blogstöckchen – Jahres-Rückblick 2023

Dieses Jahr habe ich mir ein Beispiel an Lilith genommen und einige Fragen ausgetauscht, weil ich da jedes mal entweder dasselbe hinschreibe oder mir die Frage einfach nichts gibt. Allerdings habe ich die neue Frage nicht an die Stelle der alten geschrieben, weil sie thematisch besser woanders hingepasst hat. Da ich die Nummerierung deshalb aber nicht ändern wollte, gibt es nun fehlende Nummern und an anderer Stelle welche mit einer Nachkommastelle. : D Alles klar soweit? Gut, dann folgt nun nach dieser komplizierten Erklärung mein Jahresrückblick für 2023:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

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Nicht abschalten können

Irgendwie ist es in etwa so wie im letzten Jahr. Ich bin zwar über Weihnachten und Neujahr von allem und allen weit weg und habe wirklich mein verdammtes Smartphone zurückgelassen, aber ich komme einfach nicht zur Ruhe und kann absolut nicht abschalten. Wäre mein Körper in der Lage Stresshormone auszuschütten, so würde er das momentan 24/7 tun. Das Grundgefühl, das ich gerade in mir trage, ist einfach kein Gutes…

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