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„Waaas, du hast kein Smartphone!?“ 

„Ja, ich habe wirklich kein Smartphone!“
Die Reaktionen darauf, dass ich nur mit einem Klapphandy unterwegs bin und nicht wie ein moderner, „normaler“ Mensch mit einem Smartphone, sind sehr unterschiedlich und reichen von Bewunderung über Ungläubigkeit bis hin zu Mitleid und Unverständnis. Noch vor einer Weile empfand ich sie als überwiegend negativ und habe mich auch etwas angegriffen gefühlt, wenn mir einer im größten Akt der Solidarität sein altes Smartphone andrehen wollte. Ich kam mir einfach unverstanden vor, wenn mein Gegenüber einfach nicht begreifen wollte, dass ich das ernst meine und wirklich keins möchte. Nicht mal geschenkt.

Mittlerweile bin ich da lockerer geworden und zudem ist bei den meisten angekommen, dass ich das wirklich aus Überzeugung mache und daran auch nichts ändern werde. Einigen wenigen fühle ich mit „meiner Art zu leben“ wohl sogar etwas auf den Zahn, weil ihnen plötzlich die eigene Gefangenheit in dem System des Smartphones bewusst wird. Sie geben mir dann zwar recht, wenn ich mich davon fern halte, schaffen es aber selbst nicht diesen Weg zu gehen und sich davon zu lösen. Zumindest nicht vollständig. Vermutlich wollen es auch nicht wirklich, da es ja schon sehr praktisch ist… oder weil sie es sich nicht mehr vorstellen können, wie es ohne ist? Der Mensch ist und bleibt eben ein Gewohnheitstier…

Da nun aber die Gründe für mein smartphoneloses Leben meist nur für mich von Anfang an auf der Hand liegen, möchte ich meine Gedanken dazu mal zusammenfassen bzw. endlich mal meine Geschichte aufschreiben, wie es eigentlich dazu kam…

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Vom Prä-Alkoholismus II – Co-Abhängigkeit

Hier nun der zweite Teil meiner Auseinandersetzung mit dem Thema Alkoholismus. Diesmal bin ich ausschließlich auf das Thema „Co-Abhängigkeit“ eingegangen.

Eine kleine Info vorweg: Ich habe im Folgenden eher von dem Alkoholiker und einer weiblichen Co-Abhängigen geschrieben, weil diese Form auch häufiger verbreitet ist. Aber natürlich gilt das auch für Alkoholikerinnen und männliche Co-Abhängige.
Ebenso taucht die Co-Abhängigkeit im Zusammenhang mit anderen Suchtmitteln/Drogen oder „Verhaltenssüchten“ (Spielsucht, Magersucht,…) auf.

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Vom Prä-Alkoholismus

Und wieder einmal stelle ich mir die mit Abstand schwierigste Frage aller Fragen…: Ab wann ist es Sucht? Ab wann ist jemand wirklich ein Alkoholiker?

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Die Sache mit der Loyalität…

Ich habe mich ehrlich gesagt vorher noch nie so wirklich mit dem Begriff „Loyalität“ auseinandergesetzt. In den letzten Monaten ist er aber irgendwie sehr häufig in meinem Umfeld gefallen und auch meine Ex-Nichtbeziehung hat bei unserem „Abschied“ gemeint, dass wir wohl komplett unterschiedliche Vorstellungen von Loyalität haben. Damit hat er nicht ganz unrecht, denn das definiert wirklich jeder anders. Mir fiel es daher auch erst einmal extrem schwer diese Charaktereigenschaft überhaupt zu verstehen und all die verschiedenen Informationen und Widersprüche dazu irgendwie sinnvoll schriftlich zusammenzufassen.
Denn während ich immer das Gefühl hatte, dass sich viele sehr sicher im Umgang mit diesem Wort sind, war ich komplett unsicher und ahnungslos und musste erst mal googeln, was Loyalität eigentlich ist…

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Von der Wahl der Qual…

Wie begegne ich eigentlich jemandem in einer Welt, in der sich die Fronten immer radikaler verhärten, die Meinungen auseinandergehen und jeder meint, dass seine Sicht die einzig richtige ist? Was ist denn überhaupt richtig in einem Land, das sich scheinbar immer extremer teilt? In gut und böse? In grünlinks versiffte Gutmenschen und Rechtspopulisten? In AFD und eben den ganzen Rest? In Flüchtlinge und Deutsche?

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Nachhaltiges Planen

Ich bin ja ein absoluter Fan von handgeschriebenen (analogen) Listen! Mit einem Stift zu schreiben ist im Vergleich zum digitalen Abtippen einfach ein ganz anderes Gefühl. Zum einen bin ich auf einem realen Blatt gedanklich freier und kann mir nach Belieben Notizen machen und durchstreichen. Zum anderen kann ich das Geschriebene vor mich hinlegen und auch mehrere Listen nebeneinander legen. Digital muss ich das ganze erst aufrufen und bin währenddessen viel zu vielen anderen Reizen ausgesetzt, die mich ablenken. Ich muss mich also zusätzlich neben meinem eigentlichen Bestreben (meine To-Do-Listenpunkte zu notieren)  auch noch damit auseinandersetzen und es verarbeiten.
Allerdings verbraucht dieses „Hobby“ natürlich Unmengen an Papier (was wiederum so gar nicht nachhaltig ist). Nach langem Hin- und Herüberlegen bin ich dann auf eine Idee gekommen, die vielleicht auch was für all jene ist, denen es so geht wie mir und die dafür eine Lösung suchen.

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Der beginnende Weg des Tanzes…

Seit längerem möchte ich eigentlich mal ein wenig niederschreiben, was ich sonst so mache bzw. was zu meinem Leben mittlerweile als ein sehr wichtiger Bestandteil dazugehört: Tanzen! Meist zu Techno. Mit nichts!

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Vorsätze fürs neue Jahr

Ich mache mir ja nicht sonderlich viel aus großen Vorsätzen fürs neue Jahr. Wenn ich etwas ändern will, dann fange ich am besten gleich damit an, denn sonst wird das irgendwie nichts…

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Weihnachtstraditionen…

Seit etlichen Jahren ist meine Tradition an Weihnachten die gleiche und so ganz anders als man es normalerweise kennt. Anfangs konnte das noch keiner so recht verstehen, doch mittlerweile können es die meisten nachvollziehen und akzeptieren. Irritationen löse ich in meinem Umfeld somit selten und nur noch bei jenen aus, die Weihnachten eben klassisch und besinnlich mit Familie verbinden und verbringen und es sich auch niemals anders vorgestellt haben (weil man ja sonst nie zusammen kommt und das eben jedes Jahr so macht).
Ich bin da anders, denn ich fliehe mehr oder weniger vor dem „klassischen Weihnachten“ mit der Familie und dem damit verbundenen Stress. Ironischerweise reise ich dafür ins Erzgebirge, also ins Winter-Weihnachts-Wunderland schlechthin.

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Posted by Journey in Allgemein, 4 comments