Mein Endgegner: Das Telefon?

Ich sitze da, vertieft in meine Arbeit, voll konzentriert bei der Sache und bin froh, dass alles nicht so schlimm ist, wie in meinem Kopf an diesem Morgen. Neuer Arbeitsplatz, mehr Menschen, mehr Ablenkung, mehr Reize von außen. Für mich mit AD(H)S ist alleine das schon alles andere als leicht; zusätzlich zum Sommer, dessen Hitze meine Gehirnzellen bereits ab 22 Grad röstet. Aber ich muss zugeben, dass es hier, auf der mittleren Etage, deutlich angenehmer ist als in der Sauna direkt unter dem Dach, wo dafür wiederum nur zwei Kollegen sitzen und selten jemand hochkommt.
Gerade will ich mich selbst loben, dass ich mich für meine leichte Sozialphobie in Kombination mit der Wärme und der Ablenkbarkeit durch mehr Reize plus der neuen unberechenbaren Medikation echt verdammt gut schlage, da passiert etwas Unerwartetes. Etwas, das ich nicht auf dem Schirm hatte… Zu meiner Linken, direkt neben mir, klingelt mit einem Mal das mir vollkommen fremde und bis dato nicht weiter beachtete Telefon auf meinem Tisch… und ab da stürze ich in einen Abgrund… mit One-Way-Ticket.

Wie gelähmt sitze ich da. Alles blinkt und leuchtet tiefrot und ich sehe auf dem Display der gefühlt 5 kilometerlangen Telefonanlage mit den vielen Tasten das Wort „Zentrale“. Zentrale. Zentrale? Zentrale! … das… bin… ich?!
Zentrale heißt, ich bin die, die externe Anrufe entgegennimmt. Meine Aufgabe ist es, Anrufe weiterzuleiten oder zu notieren, um was es geht, am besten immer zu wissen, wer wann wo ist, in jedem Moment bereit zu sein für einen Anruf…
Ich starre auf das Telefon, kann mich nach wie vor nicht bewegen, höre auf zu atmen. Ich bin aber nicht bereit! Mein Zettel, auf dem ich mir notiert habe, welchen Satz ich zur Begrüßung sagen muss, habe ich natürlich nicht vor mir liegen. Ebenso wenig das Formular mit den Punkten, die ich fragen muss, falls die Person am anderen Ende der Leitung nicht automatisch alles herunterspult. Klar, weil sie ja auch davon ausgeht, dass sie es mit einem Menschen zu tun hat, der das in dem Moment kognitiv alles erfassen kann. Nun, dieser Mensch bin ich nicht, definitiv nicht. Ich tue mich extrem schwer, die Worte überhaupt zu verstehen und das bisher Gesagte in die richtigen Felder zu schreiben, sodass man es am Ende auch lesen oder überhaupt erfassen kann, welche Information noch fehlt und wo ich nachfragen muss. Gleichzeitig denke ich mir, dass mein Gegenüber mich für total bescheuert und dämlich hält, weil ich so begriffsstutzig bin. Als hätte ich keinen IQ von 129, sondern von 29…

Zitternd hebe ich nun doch meine Hand, die sich wie ich Zeitlupe zum Hörer bewegt. Mein Herz klopft. Ich kann da doch nicht rangehen ohne Zettel zum Ablesen! Aber ich kann das Klingeln auf meinem Tisch nicht ignorieren. Ich habe das Gefühl, dass alle Blicke meiner Kollegen auf mir ruhen. Warum geht sie nicht ran?
Das Klingeln hört auf. Ich atme wieder. Die Anspannung bleibt. Wie in Trance hole ich meinen Zettel aus der Tasche, lege ihn vor mich und bete meinen Satz runter. Lege den grünen Telefonzettel daneben, den ich eigentlich nur ausfüllen muss. Suche zwei Stifte, falls einer versagt. Warum habe ich keinen dritten Kugelschreiber? Was ist, wenn alle versagen?! Angsterfüllt starre ich auf das monströse Telefon, bleibe angespannt. Keiner ruft an. Kann ich weiterarbeiten? Aber was ist, wenn jemand anruft und ich bin nicht vorbereitet? Ich konnte die kleine Telefonanlage schon nicht bedienen und keiner hat mir bisher gezeigt, wie dieses Etwas hier funktioniert.
Ich löse meinen Blick von diesem ominösen Monstrum. Auf dem Bildschirm vor mir ist nach wie vor mein CAD-Programm offen. Okay… vielleicht habe ich ja Glück und es ruft keiner mehr an… wo war ich also noch mal? Was habe ich davor überhaupt gemacht? Wo ist meine Maus? Wie geht noch mal der Befehl? Ich blende aus Versehen das Fenster aus. Mist, das war er nicht… Liegt der Zettel denn noch vor mir? Schreiben meine Stifte alle? Brauche ich mehr? Steht etwas in Weg, falls ich gleich abheben muss? Ich stelle lieber die Flasche weiter weg, denn bestimmt werfe ich sie gleich aus Versehen um. Vielleicht trinke ich sie auch einfach leer. Es ist zu warm. Ich sollte mehr trinken. Darf ich denn meinen Platz verlassen und mir noch was holen? Darf ich auf die Toilette? Habe ich die Tür im Programm jetzt schon angepasst oder nicht? Und welche Tür war das noch mal?! Habe ich eigentlich schon gespeichert? Was war nochmal das nächste Rohbaumaß zu 0,99 m?! Nennt man das überhaupt so oder war es doch der andere Begriff… wie lautet der noch mal?! Ich habe einfach ALLES vergessen. Blackout. Vollkommene Leere und Dunkelheit. Mein Leben endet an dieser Stelle, denn…

Ich bin ab jetzt die Zentrale.

Ich bin die Zentrale! Alle wollen nicht zu mir, landen aber dort. Und ich muss mir entweder aufschreiben, worum es geht oder sie weiterleiten oder ihnen sagen, dass die gewünschte Person nicht da ist. Aber woher weiß ich das denn? Was ist, wenn sie doch da ist? Was ist, wenn sie da war, aber jetzt nicht mehr da ist? Was, wenn sie sich einfach nur einen Kaffee holt? Ich muss in Echtzeit reagieren und das wissen! Aber woher?! Soll ich meine Kollegen jetzt rund um die Uhr beobachten?!
Ich bekomme wieder Panik, schließe meine Augen. Tief einatmen. Tief ausatmen. Das von eben kann jederzeit wieder passieren. Und irgendwann werde ich rangehen müssen. Ja. Ich… Ich, die selbst keinen Anruf tätigt, ohne sich Wort für Wort zu notieren, was sie sagt und in einem Schaubild mögliche Gesprächsverläufe notiert. Wenn Y das sagt, sagst du das. Und wenn dann das ist, dann das usw. Und wenn das zu komplex wird, muss ich meine beste Freundin Maze bitten, das für mich zu erledigen. Sie liebt sowas… zum Glück.
Ich hingegen bin jemand, der lieber 45 Minuten zum Arzt läuft und mit Bus und Bahn fährt, um einen Termin auszumachen, anstatt anzurufen. Es sei denn, eine Angst ist schlimmer als meine Telefonphobie. Dann geht das.
Aber nichts ist für mich in diesem Moment schlimmer als das: Ein Telefon mit 1000 Tasten, die gefühlt alle rot blinken, wenn es klingelt. Und die Leute wollen nicht zu mir, aber ich soll sie an die richtige Person weiterleiten. Oder mir aufschreiben, worum es geht und den Zettel verteilen.
Und ich bin die Zentrale…
Ich bin die, die in Zukunft abnehmen muss, weil das eine Azubiaufgabe ist. FUCK! Ich bin in Zukunft die fucking Zentrale, wenn meine Chefin nicht da ist.

Meine Kollegen erbarmen sich zum Glück an diesem Tag und gehen für mich ran, obwohl das Telefon auf meinem Tisch immer wieder klingelt. Vor einer kann ich nur schwer meine Panik verbergen, fange fast an zu weinen, als sie mich fragt, ob ich denn die Zentrale heute hätte. Wie alle anderen… Und ich lese deutlich in ihren Blicken, dass sie sich fragen, warum ich nicht einfach abnehme und so ignorant bin und das Telefon klingeln lasse.
Und ich komme mir so unendlich dumm vor, so unfähig. Mit Sicherheit haben sie recht, und das wird mit der Zeit besser. Aber bis dahin werde ich versagen in den Bereichen, wo ich bisher geglänzt habe. Aber das ist nun vorbei. Durch die permanente Ablenkung des Telefons auf meinem Tisch werde ich bei weitem nicht mehr die Leistung bringen können, die ich ohnehin schon als das Mindeste gesehen habe. Ich werde schlechter sein, als ich sein könnte und sein müsste. Ich werde hundertmal länger für alles brauchen als ohnehin schon… Ich werde meinen Fokus nicht mehr finden, Fehler machen,…
Und ich werde damit leben müssen. Ich werde es ertragen müssen. Ich werde mich beherrschen müssen, nicht einfach wegzulaufen und alles hinzuschmeißen. Denn das hätte ich in diesem Moment am liebsten gemacht. Einfach aufgeben. Wenn das zu meinem Job gehört, dann ist es nicht der richtige. Dann habe ich mich halt geirrt, mir etwas vorgemacht, viel Geld, Liebe und Nerven investiert. Für nichts.

Aber ein Teil von mir weiß auch, dass das nicht stimmt… Dieser Teil weiß, dass ich echt gut bin in dem, was ich mache und es macht mir auch viel Spaß und interessiert mich und ich lerne so gerne neues dazu! Sonst hätte ich gewiss auch kein Einserzeugnis und mich im vergangenen Jahr so sehr reingekniet, alles potenziell Stressige aus meinem Leben verbannt und mich nur auf das Wesentliche konzentriert.
Und dann gibt es da noch den anderen, zweifelnden Teil, der sich fragt:
Aber werde ich dieses Level denn halten können? Werde ich noch aufnahmefähig sein in dem Wissen, dass jederzeit das Telefon klingeln könnte? Werde ich mich noch trauen, meinen Platz zu verlassen? Wird mir der Job unter diesen Umständen denn überhaupt noch Spaß machen? Oder wird alles von einem schwarzen Schleier umhüllt werden…?
Ich werde wohl nicht mehr eine der besten sein können, definitiv nicht. Vielleicht Durchschnitt. Da ich dieser zweifelnde Teil in mir allerdings auch so schon dafür sorgt, dass ich mich wie Durchschnitt fühle, werde ich mich in Zukunft also richtig scheiße fühlen?

Der Mann, den ich beim morgendlichen Busfahren kennengelernt habe und den ich hier ab jetzt Scrutinizer nenne (weil er selbst alles tot analysiert) hat die Problematik bereits recht schnell erkannt. Nachdem ich ihm nämlich mein Einserzeugnis geschickt hatte, hat er bereits nach wenigen Sätzen festgestellt: „Du bist nicht leicht mit dir zufriedenzustellen …“
Und als ich ihm von meinem Telefonproblem geschrieben habe: „Du solltest deinen Selbstwert nicht von deinem Perfektionismus abhängig machen“
Wo er recht hat, hat er recht…
Genauso wie Observer, der die Frage gestellt hat: „Was kostet eigentlich mehr Kraft, sich dem Telefon zu stellen und es auszuhalten, dass das Perfektion quasi unmöglich macht oder Perfektion zu leben (was ebenfalls einen hohen Preis hat)?“

Ja, ich weiß, mit Sicherheit ist mein Perfektionismus und mein Anspruch, den ich an mich selbst stelle, auch alles andere als gesund… und die Telefonphobie somit vermutlich auch nicht das primäre Problem.
Meine Ansprüche an mich selbst konnte ich eben bisher nur erfüllen und meinen Perfektionismus ausleben, indem ich allem Unangenehmen aus dem Weg gehen konnte. Ich war immer nur so gut, weil ich Menschen hatte wie mein ehemaliger telefonverliebter Chef MR, der mein Defizit ausgeglichen hat. Dafür habe ich dann seine ausgeglichen. Und zugleich war ich trotzdem nie zufrieden. Oberflächlich ja. Aber tiefer? Nö. Könnte besser sein. Immer. Die beste Bildbearbeiterin im Umkreis von mehreren 100 km? Ach was… könnte besser sein. Aber wenn ich ehrlich bin: War ich das. Und es hat mir verdammt viel gegeben und meinen Selbstwert gepushed. Und je mehr man mir meinen Raum gegeben hat, den ich gebraucht habe, desto besser wurde ich. Im Homeoffice und ganz alleine war ich einfach unschlagbar!
Und jetzt… wird mir das genommen. Jetzt kann ich mich nicht mehr rausnehmen. Jetzt fehlt mir mein Raum. Jetzt muss ich da draußen überleben. Das draußen mit Einkaufen und Menschen und Telefonen, die auf meinem Tisch stehen und klingeln, während mein Kopf Blackouts hat. Jetzt muss ich das Scheitern ertragen…

Klar könnte ich so feige sein, und mir wieder eine Situation schaffen, in der ich meinen Perfektionismus ausleben kann. Ich könnte um einen Sonderstatus bitten, einen Nachteilsausgleich aufgrund meiner ADHS-Problematik. „Sorry, ich kann so nicht arbeiten. Ich bin froh, dass ich mein Leben auf die Reihe bekomme und die Tatsache, mir die Zentrale zu übertragen sorgt dafür, dass das in sich zusammenfällt wie ein Kartenhaus.“
Aber will ich das wirklich? NEIN! Klar will ich ein Leben ohne Angst und Panik. Aber wenn ich jetzt nach intensiver Analyse so darüber nachdenke, …dann sehe ich nicht mehr meine Existenz bedroht, sondern mein perfektionistisches Konstrukt. Durch ein fucking Telefon. Das klingeln könnte. Oder eben auch nicht…

Das Telefon… Mein Endgegner?

Vielleicht bin ich aber auch selbst mein Endgegner. Oder ein Teil von mir. Ja, hallo Madame S.!

Aber wie hat mein Leser Pit 2017 so schön unter einen Blogbeitrag über sie geschrieben:

Du weißt, was Madame S. will, und Du weißt, was Du willst. Mehr brauchtst Du nicht.

Und ich weiß, was sie will. Und das ist definitiv nicht, was ich will.

Posted by Journey

Kategorie: Allgemein

Autor: Journey

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1 Kommentar        

Oh man, wer dich ein wenig kennt und sich vielleicht auch selbst mit einer solchen Thematik konfrontiert sieht, dürfte absolut mit dir mitfühlen und deine Ängste nachvollziehen. Mir geht es jedenfalls so, wie du ja weißt, ist vieles im Ladengeschäft 'mein Endgegner', an manchen Tagen denke ich, ich sollte da nicht sein, macht keinen Sinn, fühle mich beschissen. An anderen Tagen sehe ich, es geht, ich kann das. Fühlt sich richtig gut an. An den meisten Tagen ist es eine Mischung davon.

Das eigene Selbstwertgefühl nicht von Perfektion abhängig zu machen, ist ein sehr guter Rat. Ich würde noch weiter gehen und das Selbstwertgefühl am besten von gar nichts abhängig machen. Ein Ideal. Schwer. Klar …

Ein stabiler Selbstwert basiert darauf, dass man sich selbst als Mensch bedingungslos annimmt. So, wie man nunmal ist. Und das bedeutet ja nicht, dass man sich nicht mehr weiterentwickeln könnte. Ganz im Gegenteil. Solange Perfektion wie eine Droge nach dir schreit, damit du dich von ihr abhängig machst (und es auch bleibst), und du diese 'Droge' gerne konsumierst, um in 'deinem Raum' existieren zu können, befindest du dich in einem Teufelskreis. Perfektion gerne, ja, warum nicht, aber wenn, dann nur 'aus den richtigen Gründen'!

Die neue Aufgabe mit der Telefonzentrale ist wie ein kalter Entzug, das ist verdammt hart. Dir ist das nur allzu gut bewußt, nur dass du dir das nicht ausgesucht hast. Es wird dir aufgezwungen, keine Chance zu entkommen. Aber genau das ist vielleicht eben jene Chance für dich, aus dem Teufelskreis auszubrechen. Ich muß da wieder einmal an den Spruch von Cesar denken, im übertragenden Sinne bekommst du nicht die Aufgabe, die du gerne hättest, sondern die, die du brauchst. An der du wachsen kannst. Dein Endgegner ist dann auch nicht wirklich das Telefon, sondern all das, was dich in die Perfektion treibt, jene Droge, die dir vielleicht nicht wirklich schadet, die dich aber daran hindert, deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und vielleicht tiefer liegende Ängste aufzulösen.

Da ich aus eigener Erfahrung nur zu gut weiß, dass fromme Sprüche und nüchterne Erkenntnisse alleine zwar einleuchten und durchaus einen Erkenntnisgewinn darstellen können, jedoch nur reine Theorie sind, bis man sich traut, den ersten Schritt zu machen, kann ich dir nur wünschen, dass du diese innere Reise antrittst und einfach schaust, was passiert. Das verdammte Kopfkino, das sich immer nur die schlimmsten Katastrophen ausmalt, wenn man es versäumt, zu 100% auf wirklich alles perfekt vorbereitet zu sein (was gar nicht möglich ist …), ist auch so ein Endgegner.

Ich habe gelernt, dass ich mir gerne mehr und öfter zutrauen darf, Situationen intuitiv zu meistern. Diese sind i.d.R. nicht annähernd so schlimm, wie man sie sich vorstellen könnte, und Erfahrung und Routine machen es mit jedem Mal etwas leichter. Und ja, manchmal gibt es auch diese Momente, wo man, wäre man ein Computer aus den 90ern, einfach nur noch den Bluescreen zeigt und nichts geht mehr, auch das ist ein Teil der Wahrheit. Es gehört einfach dazu, auch mal an seine Grenzen zu stoßen. In solchen Momenten möchte man sich am liebsten einfach in Luft auflösen oder vor Scham im Boden versinken. Aber auch das ist letztendlich eine Auswirkung, die mit dem fragwürdigen Perfektionsanspruch zu tun hat. Fehler zu machen oder mal auf dem Schlauch zu stehen kratzt extrem am eigenen Ego. Zu lernen, mit Gelassenheit zu reagieren, ist unglaublich bereichernd und geradezu befreiend. Erst da wird einem so richtig bewußt, mit welchen Fesseln und Zwängen man versucht hat, sein Perfektions-Ego aufrechtzuerhalten. Und was für ein Energiedieb so ein Ego ist.  

Nein, leicht wird das nicht. Nein, es wird auch nicht von heute auf morgen gehen. Nein, es wird immer wieder auch mal Rückschläge geben. Aber es wird besser werden, mit jedem verdammten Tag, mit jedem verdammten Telefongespräch, mit jedem Mal, wo du dich überwindest und den verfi*** Hörer abnimmst. Soviel habe ich gelernt, dass das Telefon 'nur' das Symptom ist, aber nicht der wahre Grund für das Angstempfinden. Und es ist völlig ok, wenn aus dir keine begeisterte Telefonistin wird, die sich schon morgens beim Aufwachen darauf freut, dass das Telefon im Büro den ganzen Tag nicht aufhört zu klingeln. Dafür muß man wohl geboren sein. Aber du kannst kommunizieren, sogar verdammt gut, das weißt du!  😉           .      

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