Meine Psyche Im Speziellen…

Kindertoleranzende

Meine Toleranz gegenüber Kindern ist zugegebenermaßen nicht sonderlich groß bzw. hat sie ihre Grenzen. Und sobald diese einmal überschritten sind, treibt mich schon allein das bloße Vorbeilaufen eines Kindes an meiner Terrasse in den Wahnsinn und zu Gedanken, die ich hier lieber nicht ausführlich beschreiben möchte.

Aber beginnen wir doch am Anfang: Wie sage ich es meinem Kinde bzw. den Eltern?

Seit einer Weile habe ich ja eine neue Nachbarin. Zunächst erfreut stellte ich fest, dass sie schon über 60 ist und daher keine Kinder zu erwarten sind. Leider hatte ich nicht damit gerechnet, dass ihre Kinder in dem Alter sein könnten, selbst welche zu haben und die gute Oma somit zu Feiertagen und in den Ferien (die ich in meiner schulischen Ausbildung ja leider auch habe) Besuch von ihren Enkelkindern bekommt.
Das hat einfach alles verändert…

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Was bisher so geschah

Wow, seit meinem letzten Blogeintrag ist echt eine ganze Weile vergangen… genauer gesagt: fast ein halbes Jahr!!
Dieses halbe Jahr ist zugegebenermaßen so rasend schnell vergangen und es ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll… aber ich habe mir fest vorgenommen, es so gut es geht in einen Blogbeitrag zu packen. ; )

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Kurzgeschichte: Therapiestunde

„Na, wie geht es Ihnen denn heute?“, fragt mich mein Therapeut Dr. Merd. Als wüsste er das nicht. Als würde man mir nicht ansehen, dass ich maximal angepisst bin.

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Wenn man eine Bewerbung persönlich abgeben will…

Ich fühle ich mich leicht orientierungslos, als ich mich mitten in einer Häuserschlucht eines „Gewerbeparks“ befinde. Links sind Gebäude, vor mir sind Gebäude, rechts ebenso. Laut den Firmenschildern ganz vorne bin ich hier richtig. Also… ungefähr… irgendwo hier…

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Was mir gut tut

Diesen Beitrag hatte ich vor etwa vier Monaten angefangen und seither nicht mehr daran weitergeschrieben. Zu dieser Zeit hatte ich mich mal wieder viel mit meiner Psyche auseinandergesetzt und dabei einiges über mich herausgefunden. So weiß ich zum Beispiel, dass ich mit Sicherheit introvertiert bin. Das klingt jetzt nicht so spektakulär, hat aber vieles in meiner Sichtweise auf mich selbst verändert.

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Etwas unternehmen

Die letzten Tage waren sowohl anstrengend als auch schön. Ich hatte mich jedenfalls dazu aufgerafft, meine Komfortzone der sorgsam geplanten Struktur zu verlassen und eingesehen, dass mein Freund Observer und ich ansonsten wohl nie etwas unternehmen würden.

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Mein beruflicher Werdegang

Ich merke immer mehr, dass ich im Herzen eigentlich keine Fotografin bin. Ich kann mich zwar motivieren und mag es auch, mit Licht und Perspektive zu spielen, aber es erfüllt mich bei weitem nicht so, wie einige Berufsschulkollegen von mir oder meinen Chef. Sie alle haben es wie ich gelernt, mal den Betrieb gewechselt oder wechseln gerade und sind nach all den Jahren immer noch dabei und spüren, dass es das ist, was sie machen wollen, egal wo. Observer ist ebenfalls im Herzen Fotograf, obwohl er das nicht gelernt hat und auch (noch) nicht sein Geld damit verdient. Dennoch ist der ambitionierteste Fotograf, den ich kenne. Er geht da mit weitaus mehr Leidenschaft heran als ich, nimmt weite Strecken in Kauf, Unsicherheiten, einen enormen Aufwand für ein Foto irgendwo nachts in Hamburg, wo man nicht mal tot überm Zaun hängen will…

Bei mir ist das anders, weshalb ich nicht nur meine Arbeitsstelle wechsle, sondern gleich den kompletten Berufszweig wechseln werde…

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Strukturen verlieren / loslassen / neu schaffen

Von außen wirke ich auf andere wohl wie ein unglaublich organisierter und strukturierter Mensch. (Fast) alles hat seinen Platz und für das meiste habe ich Listen, Tabellen, Pläne,… keiner käme somit auf die Idee, dass ich AD(H)S habe und mir diese Selbstorganisation manchmal auch unglaublich schwerfallen kann. Für mich gehört entweder eine gewaltige Portion Motivation/Eigenwille dazu oder Routine/Zwang.

Wie wichtig eigentlich Strukturen und ein geregelter Alltag für mich sind, merke ich besonders dann, wenn zu viel davon wegfällt.

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Fuck off pill

In Momenten wie diesen wünsche ich mir einfach nur eine Scheißegal-Tablette…

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Die Sache mit dem Sport 2.0

Ich habe 2020 in meinem Beitrag Logbuch #17 Die Sache mit dem Sport… ja schon mal sehr ausführlich darüber gebloggt, wie sportliche Aktivitäten und ich zueinander stehen… zusammenfassend kann man sagen: Bisher verdammt extrem schlecht!
Nun, da kann ich zur Abwechslung auch mal von einer positiven Entwicklung berichten! : )

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