Meine Psyche Im Speziellen…

Zwischenmenschliche Beziehungen…

Menschsein verstehe ich so oft einfach nicht. All diese Emotionen, diese Schuldgefühle, dieser zwischenmenschliche Mist… diese kleinen Sticheleien, mit denen wir uns aber gegenseitig so sehr verletzen, dass wir lieber weglaufen, indem wir uns in eigentlich unwichtige Tätigkeiten flüchten. Vielleicht aus Angst, den Konflikt nicht austragen zu können. Vielleicht um zu verhindern, dass wir zu zweifeln beginnen… An allem. Aber vor allem an unserem Verstand und unserer Wahrnehmung.

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Too much.

„Fuck!“, dachte ich. Vielleicht schrie ich es sogar laut heraus, während ich gegen den Tisch trat, der mit voller Wucht gegen die Regalwand knallte, die nur ein paar Schrammen abbekommen hatte. Das Weinglas mit dem Fruchtsaft jedoch hatte nicht so viel Glück. Es kippte um, zerschellte in 1000 Teile, ergoss sich über den Tisch und den Teppich. Dann Stille. Der Sturm war vorbei, floss nur noch in Sturzbächen über meine Wangen und hinterließ ein Trümmerfeld aus Scherben. Im Außen wie im Innen….

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Zerrissen…

Alles ist gut, solange ich nicht weiter darüber nachdenke. Solange alles funktioniert. Bis es dann nicht mehr funktioniert, die Realität anklopft und ich merke, dass sich eben die Dinge ändern müssen…

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Autistisch?

Zur Zeit stelle ich mir wieder einmal die Frage, ob und wie autistisch ich eigentlich bin. Ich erkenne mich einfach in zu vielen Merkmalen eines Autisten wieder und je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr Parallelen finde ich… das kann jetzt gut, aber auch schlecht sein. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass die Symptomatik irgendwie stärker wird, je mehr ich mich damit identifizieren kann. Ich habe auch etwas das Gefühl, mich zieht das alles in eine andere Welt, raus aus dieser. Das habe ich aber schon seit dem ersten Lockdown, in dem ich mich so abseits der Sozialkontakte wirklich verdammt wohl gefühlt habe. Aber ist das wirklich so schlecht? „Entsozialisiere“ ich mich etwa dadurch? Oder führt mich am Ende all das nicht vielleicht doch mehr zu mir selbst (Autismus kommt von autós = selbst)? Offenbart es vielleicht nicht einfach nur das, was schon immer da war?
Das sind zumindest einige der Fragen, die mich bei diesem Thema beschäftigen…

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Weglaufen…

In Momenten wie jetzt würde ich am liebsten weglaufen. Weit weg. Noch weiter…

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Die sieben Todsünden des Romanautors – 1. Todsünde: Ängstlichkeit

Im letzten Jahr habe ich ja so einige Bücher über das Schreiben gelesen. Darunter war auch das Buch „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 2“ von James Frey, der gegen Ende die sieben Todsünden des Romanautors zusammengefasst hat.
Da ich beim Schreiben gerade an unglaubliche Grenzen stoße, habe ich beschlossen, euch mal die erste Todsünde vorzustellen, die mich gerade heimsucht:

 

Ängstlichkeit

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Wie gut wir uns doch kennen…

Ich sehe in den Spiegel und erkenne mich. Mich mit allem, was ich an mir habe. Ich erkenne meine roten, jetzt etwas längeren Haare, die mal wieder nachgefärbt werden sollten. Erkenne meine Ohren, die mich daran hindern, eine krasse Kurzhaarfrisur zu tragen, die mir manchmal lieber wäre. Erkenne mein Muttermal, der mich nie gestört hat und immer noch nicht stört. Erkenne meine Augenbrauen, die so unscheinbar sind, dass ich sie nie zupfen muss. Erkenne mich mit meiner neuen Brille, an die ich mich mittlerweile gewöhnt habe und die ich ebenso mag wie dir alte, von der ich dachte, mich niemals trennen zu können.
Ich erkenne mich ungeschminkt, was ich früher nie war; erkenne mich geschminkt, was ich heute selten bin. Ich komme, was mein Außen angeht, im Großen und Ganzen mit mir klar, wie ich bin. Es ist irgendwie auch unwichtig geworden. Es gibt wichtigeres.
Ich erkenne mich nackt, halbnackt, angezogen, ohne und mit Maske. Ich erkenne mich, selbst wenn ich komplett vermummt bin. Denn wenn ich mir in die grünen Augen sehe, dann bin da ich.
…Oder etwa nicht?
Denn… wer oder was ist „ich“?

Ich bin jedenfalls nicht nur das Außen…

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Briefmarken kaufen

Für mich können Veränderungen ja oft eine relativ große Herausforderung darstellen. Wenn Supermärkte abbrennen, Schuhe kaputt gehen, Dinge aus dem Sortiment genommen werden, Bushaltestellen auftauchen und wieder verschwinden, Pläne sich ändern, Menschen spontan anrufen und etwas von mir wollen,… bringt mich das schon mal an meine Grenzen. Das ist besonders dann der Fall, wenn noch ein paar andere Sachen dazu kommen. Auf Dauer entzieht mir das deutlich die Energie.

Natürlich gibt es auch Bereiche, die ich spontan verdammt gut hinbekomme und wo andere wiederum scheitern (z.B. Zugfahren… da finde ich innerhalb von Sekunden Alternativpläne, falls ich irgendwo stecken bleibe)

Außerdem weiß ich, dass meine heutige geringe Toleranz gegenüber Veränderungen nicht immer so gering war und dass die große böse Spontanität, die manchmal mit der Wucht einer Atombombe in mein Leben, einschlägt nicht immer so tragisch ist, wie ich es in dem Moment empfinde… aber jede Veränderung bedeutet nun mal Stress für mich und meine Strukturen…

Von außen ist wahrscheinlich für die meisten kaum nachvollziehbar, wo da eigentlich das Problem liegt und wie mich eine Kleinigkeit dazu bringen kann, das rationale Denken zu vergessen, und warum ich um diese Kleinigkeit dann auch noch so ein „Drama veranstalte“.

Da mein Umfeld natürlich von außen nicht sehen kann, was in mir vor geht, kann es schon mal zu folgenden Aktionen kommen:

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