AD(H)S

Smartfuck

Wer mich gut kennt, der weiß, dass ich seit jeher nicht sonderlich begeistert von Smartphones bin. Ich konnte mich all dem bisher auch sehr gut entziehen und kam wunderbar ohne zurecht. Seit einigen Monaten jedoch habe ich selbst eins und möchte dazu nun ein paar Worte verfassen.

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Autistisch?

Zur Zeit stelle ich mir wieder einmal die Frage, ob und wie autistisch ich eigentlich bin. Ich erkenne mich einfach in zu vielen Merkmalen eines Autisten wieder und je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr Parallelen finde ich… das kann jetzt gut, aber auch schlecht sein. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass die Symptomatik irgendwie stärker wird, je mehr ich mich damit identifizieren kann. Ich habe auch etwas das Gefühl, mich zieht das alles in eine andere Welt, raus aus dieser. Das habe ich aber schon seit dem ersten Lockdown, in dem ich mich so abseits der Sozialkontakte wirklich verdammt wohl gefühlt habe. Aber ist das wirklich so schlecht? „Entsozialisiere“ ich mich etwa dadurch? Oder führt mich am Ende all das nicht vielleicht doch mehr zu mir selbst (Autismus kommt von autós = selbst)? Offenbart es vielleicht nicht einfach nur das, was schon immer da war?
Das sind zumindest einige der Fragen, die mich bei diesem Thema beschäftigen…

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Briefmarken kaufen

Für mich können Veränderungen ja oft eine relativ große Herausforderung darstellen. Wenn Supermärkte abbrennen, Schuhe kaputt gehen, Dinge aus dem Sortiment genommen werden, Bushaltestellen auftauchen und wieder verschwinden, Pläne sich ändern, Menschen spontan anrufen und etwas von mir wollen,… bringt mich das schon mal an meine Grenzen. Das ist besonders dann der Fall, wenn noch ein paar andere Sachen dazu kommen. Auf Dauer entzieht mir das deutlich die Energie.

Natürlich gibt es auch Bereiche, die ich spontan verdammt gut hinbekomme und wo andere wiederum scheitern (z.B. Zugfahren… da finde ich innerhalb von Sekunden Alternativpläne, falls ich irgendwo stecken bleibe)

Außerdem weiß ich, dass meine heutige geringe Toleranz gegenüber Veränderungen nicht immer so gering war und dass die große böse Spontanität, die manchmal mit der Wucht einer Atombombe in mein Leben, einschlägt nicht immer so tragisch ist, wie ich es in dem Moment empfinde… aber jede Veränderung bedeutet nun mal Stress für mich und meine Strukturen…

Von außen ist wahrscheinlich für die meisten kaum nachvollziehbar, wo da eigentlich das Problem liegt und wie mich eine Kleinigkeit dazu bringen kann, das rationale Denken zu vergessen, und warum ich um diese Kleinigkeit dann auch noch so ein „Drama veranstalte“.

Da mein Umfeld natürlich von außen nicht sehen kann, was in mir vor geht, kann es schon mal zu folgenden Aktionen kommen:

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Radikaler Entzug

Die Gedanken überkommen mich. Wieder und wieder. Was essen wir? Wann essen wir? Was sehen wir uns dazu an? Wann soll ich die Wäsche abhängen? Wann soll ich die ganzen Mails beantworten? Wann soll ich duschen? Der neue Internet-Vertrag muss auch noch mal durchgesehen werden, bevor ich ihn abschließe… und parallel habe ich 10 Blogbeiträge angefangen plus mein Romankonzept liegt noch da, das aber erst mal warten muss, bis die Antidepressiva wieder anschlagen… und dann ist da noch das Legohaus, die andere Wäsche, der Bücherschrank undundund…

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Von der höheren Macht im ganz kleinen Alltag…

Ich rege mich echt selten auf und bin eine Person, die für ihre Verhältnisse echt viel wegsteckt. Aber das folgende muss ich jetzt einfach loswerden, weil ich gerade so krass mit meinen Problemen konfrontiert werde, die ich ansonsten recht gut umschiffen kann…

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Lebenszeichen und -updatekram

Moin mein Blog!

Hier ist es ja in letzter Zeit etwas stiller geworden… Das liegt vor allem daran, dass mir das Schreiben über die Dinge, die in mir so vorgehen, aktuell nicht unbedingt so leicht fällt wie in den letzten Monaten. Ich habe einfach nicht mehr so oft diese „inspirierenden Momente“, in denen ich mich einfach so aus einem triggernden Gedanken heraus an einen Text setze, den ich in einem Rutsch runterrattere und der meine Empfindungen für mich in Worte zusammenfasst und sie klarer werden lässt. Nun gut, wirklich verstanden haben diese Texte leider auch nur eine handvoll Menschen, was mich letzten Endes ja eher deprimiert hat. Mit der Einnahme von Antidepressiva ist das aber besser geworden. Ich fühle mich eher befreit von all dem, weil ich mich ja auch extrem im Kreis gedreht habe mit all diesen Gedanken…

Das bedeutet aber nicht, dass mir gar nichts mehr durch den Kopf geht! ; )

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F32.9

Ich tippe meine Frage in die Adresszeile ein und drücke die Entertaste. Google sucht. Google hilft. Ja, lesen hilft auch. Aber aus Unsicherheit google ich lieber…:

„Was macht man mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?“

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Urlaub vom ADS…

Wenn mich eine Fee fragen würde, was ich mir wünsche, so wäre mein Wunsch ein sehr klarer, aber auch ein seeeehr… spezieller.

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Hallo Pfanne!

Die Pfanne steht stellvertretend für alle Zwänge, die sich in mir befinden. Sie ist ein schönes Beispiel dafür, wie schwer ich mir das Leben manchmal mache…

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Last (Thurs)day…

Ich stand vor der Wohnungstür, doch konnte sie einfach nicht öffnen. Den Bus hatte ich ohnehin schon so gut wie verpasst, wenn ich jetzt nicht losrennen würde. Aber da war ja noch der Müll, den ich mitnehmen musste… Und der Brief, den ich einwerfen sollte… Und der kaputte MP3-Player, der in den Keller zum Elektroschrott gehörte und der irgendwann auch mal weg musste… undundund…
Und ich? Stand nur da, wie gelähmt im Gang mit halb ausgestreckter Hand und konnte mich einfach kaum bewegen. Zögernd versuchte ich die Türklinke zu ergreifen, doch ich brauchte mehrere Minuten dafür und ließ dann doch wieder los, um auf die Uhr in der Küche zu blicken. Eigentlich war mein Bus schon weg… aber wenn ich jetzt loslief, konnte ich es noch zu Fuß rechtzeitig schaffen. Ich spürte jedoch deutlich, wie mein Körper sich einfach weigerte…

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