Negativ

Mein Freitag

Es ist eigenartig, wie viele Menschen das Perfektsein anstreben. Und noch eigenartiger ist, dass die Gesellschaft sich so entwickelt hat, dass es als unperfekt angesehen wird, zu viele Gefühle zu zeigen. Bedeutet das etwa, dass die neue Anforderung an uns Menschen ist, dass wir uns wie Maschinen verhalten sollen? Perfekt, keine Gefühle und nur darauf bedacht, die Fassade aufrecht zu erhalten? Hassen wir uns am Ende selbst für das Menschsein und das Unperfekte?

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Alternativen?

Ich halte das nicht mehr hier aus. Ich kann nicht weglaufen, da ich kein Geld habe und ich kann nicht hier bleiben, da ich dem allen hier psychisch nicht mehr standhalten kann. Mir würde nur noch der Tod bleiben, aber das will ich nicht. Ich will doch nur schreiben, leben, lachen, lernen…ist das zu viel verlangt?
Anscheinend schon. Anscheinend wurde ich nur geboren, damit man auf mir herumtrampeln kann. Erst waren es Jugendliche, jetzt sind es meine eigenen Eltern. Ich kann nicht mehr. Mir wird alles zu viel…und ich kann nur hier sitzen mit einem Schmerz, der gar nicht in Worte zu fassen ist. Tag für Tag…

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Chronischer Mitteilungsdrang

Die Tatsache, dass es mir immer schwerer fällt ins Bett zu gehen und dass ich weder aufstehen noch essen kann, veranlasst mich, einen cut zu ziehen, obwohl ich eigentlich Urlaub vom Bloggen haben wollte…

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Die Wahrnehmung

Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, meine Wahrnehmung in Worte zu fassen, weil ich mich eigentlich schlecht einschätzen kann. Ich bin Non-Konformist und wie ich meinen Blogeinträgen entnehmen kann enorm relativ eingestellt. Aber natürlich gibt es Dinge, die ich nicht einsehe und ganz anders mache, als der Rest der Welt. Das beste Beispiel hierfür ist die Liebe. Wenn ich im Radio höre und allgemein überall sehen muss, wie oberflächlich diese Welt ist, überkommt mich glatt die Muse…

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Zwischenstand: Angst

Ich gebe zu, so langsam bekomme ich Panik. Und dabei ist morgen nur der letzte Schultag. Ich schreibe diesem Tag allerdings besonders viel Bedeutung zu und tue so, als würde mein Leben davon abhängen. Und dabei gibt es nur Halbjahresinformationen; die ersten an diesem Gymnasium. Ich habe aus irgendeinem Grund ziemliche Angst, was meinen Notenstand angeht.

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Ironie des Schicksals…V. Satir – Der Selbstwert

[…]Die Probleme eines Kindes können in der Familie liegen. Zum Beispiel in einer Störung der vier Schlüsselqualifikationen Selbstwert, Kommunikation, Regeln und Gesellschaft. Familien mit Selbstzweifeln, schlechter oder gar keiner direkten Kommunikation, starren Regeln und schlechtem Verhältnis zur Gesellschaft sind also eher Anzeichen für ein gestörtes Familienverhältnis.

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Die einfachen Dinge des Lebens

Während ich dem Herrn P. bei seinem Durchbruch helfe und seine Ideen in einen Flyer umsetze und mir selbst dabei immer komischer vorkomme, habe ich fast keine Zeit, um etwas anderweitig Produktives zu machen.

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Mister, Mister, Mist mit Männern…und an der Kasse…

Eine Kassiererin beleidigt mich zutiefst. Gestern wollte mich ein ganz bestimmter Kerl nicht loslassen. Heute singt mir einer was vor und ein anderer sieht in mir eine potenzielle Geldquelle und will mich ständig um sich haben…und ich komme zu nichts.

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Die letzten Tage meiner Teenagerzeit…

Die Exfreundin von meinem Dad sieht mich – wie meine Eltern Tag für Tag – als Kind. Ich mag das nicht, denn ich bin alles andere als ein Kind, so meine Selbsteinschätzung. Und wenn mir jemand sagt, dass ich erwachsen werden soll, dann spüre ich ein Verlangen nur noch mit Fremdwörtern zu kommunizieren und diesen Jemand in Grund und Boden zu diskutieren. Aber letztendlich kann ich nicht verleugnen, jung zu sein.

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Mir bricht die Decke auf den Kopf…

Es scheint, als wäre alles so einfach. So simpel. Ich laufe die Bahnhofsbrücke entlang und blicke über die Gleise. Die Haare wehen leicht im Wind und mein offener Mantel dazu. Aus meinem iPod dringt „Could you“ von Daniel Merriweather und ich fühle ein Gefühl von Wärme. Rauche eine Zigarette, da ich ansonsten mit den Nerven am Ende bin.

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