Meine Psyche Im Speziellen…

Ich weiß es nicht…

Fragt mich nicht, wie es mir geht. Ich bin nämlich Gewohnheitslügnerin, was das angeht. Und zudem noch extrem verwirrt…und werde durch diese Frage nur noch verwirrter…weil ich anfange zu denken…nachzudenken über die Frage, wie es mir geht und wo es mir denn schlecht geht.
Aber ja, alles läuft doch super! Kerl, Katze, Arbeit, Schule,…wie kann es einem denn da auch nicht gut gehen?!

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Therapiestand

Meine Therapie geht nun zum Glück weiter, da ich ja erst einmal auf das Ok der Krankenkasse warten musste.

Die aktuellen Themen sind (nach wie vor) das Monster in mir mit den Aggressionen und dem kindlichen Trotz, mein ADS, mein Selbstwertgefühl + der Umgang mit Kritik von anderen, meine „Wochenenddepression“, etc. und neu dazukommen wird wohl die liebe „Arbeitswelt“…denn die macht mir gerade extreme Sorgen und verursacht eine unerträgliche Unsicherheit in mir…

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Writing about me

Dieser Beitrag wird nun sehr wirr, aber er hilft mir, einiges zu ordnen…

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Lists03

„Schreiben Sie mal auf, wie Sie so sind. Ohne die gängigen Adjektive (humorvoll, aktiv, lebenslustig, spontan, gebildet, niveauvoll, attraktiv, offen, politisch, konstruktiv, vielseitig, interessiert, reif, usw) zu verwenden.“

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Lists01

Obwohl ich im vorherigen Beitrag geschrieben hatte, dass mich das Buch „Drüberleben“ von Kathrin Wessling nicht gerade vom Hocker gehauen hat, habe ich dennoch das ein oder andere Interessante in dem Buch gefunden wie zum Beispiel die Aufforderung, Listen zu schreiben.
Ich habe in den folgenden Beiträgen einfach mal alles aufgeteilt, da ich gemerkt habe, dass sich die Zitate aus dem Buch (im Folgenden kursiv geschrieben und in Anführungszeichen gesetzt) und vor allem mein dazugehöriger Listen-/Antworttext extrem in die Länge zieht.
Wie auch immer, ich halte es irgendwie für wichtig, das hier aufzuschreiben. Es hat mir mal wieder klar gemacht, was für unerfüllbare Ansprüche ich an mich stelle und wie unuzufrieden ich mit mir selbst bin, wenn ich diese nicht erfülle. Und während ich jammere und heule, bestätigt mich genau das in meiner Unfähigkeit…mit allem…

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Drüberleben

Es ist nicht das Buch, das dich depressiv macht. Nicht die Thematik, die in ihr innewohnt und die dich auch betrifft. Nein, es ist eine Mischung aus Depression und Aggression gegen die Tatsache, dass sie es mit ihrem Buch geschafft hat und einfach mal ebenso mit einem Schnipp einen Roman von ihrem Schmerz veröffentlicht hat.

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Rundum unzufrieden!?

Mr. Chocolate und ich beim Abendessen…

Ich: Oh, mein Magen meldet sich…er freut sich übers essen!
Er.: Das denk ich mir!
Ich: Jaa….er und ich wollen ja nie dasselbe…
Er: Ja, du willst nur Eis.
Ich: Nicht „nur“ Eis…auch Schokolade und Kekse und Red Bull!!
…
Ich: Sag mal, gibt es ein Körperteil an dir mit dem du gut klar kommst?

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N/A

Ich fange immer wieder an zu schreiben, aber bereits nach einem Satz verlässt mich die Motivation und die Lust. Ich denke zu viel darüber nach und werde müde, möchte den Laptop einfach zuklappen, an die Decke starren und einschlafen…weil ich die Zeit dazu habe.

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Das Überleben meiner Depression

Ich kann rückblickend nicht genau sagen, wie das alles anfing, denn es fing früher an, als ich noch zu Anfang dachte. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr kommt mir mein ganzes Leben wie eine gewaltige Depression voller Traurigkeit vor. Es hat sich langsam in meine Seele geschlichen und ist zu einem Teil von mir geworden.
So kommt es, dass ich mich heute zwar an Kleinigkeiten erfreuen kann, aber meine Grundstimmung negativ bleibt und sich einfach festgesetzt hat, wie jahrzehnte lang plattgedrückter Kaugummi auf nacktem Asphalt. Und das bin ich letztendlich auch. Nackt. Nackt und erdrückt von einem vor sich hinmodernden Kaugummi, der mir mit rauchiger Lungenkrebsstimme droht: „Dir muss es schlecht gehen, es war immer so, ist so und wird sich nie ändern!“

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