Das Wort

Merlins runder Tisch…

In jedem von uns schlummert unbewusst Angst. Der Wunsch nach Sicherheit und Beständigkeit. Und auch wenn wir uns bewegen und unser Leben meistern und klar kommen, so warten wir unbewusst doch auf jemanden, der eben immer weiß was zu tun ist. Der uns genau sagt was richtig und was falsch ist. Der uns leitet und dem wir so blind vertrauen können, wie wir es vermutlich nicht mal uns selbst gegenüber können.

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I dream of a quiet christmas…

Dieses Jahr wird Weihnachten anders als die bisherigen, da ich an Heiligabend nicht wie sonst zu Lilith verreise, sondern hier bei mir zu Hause verbringe mit Observer, der nach wie vor bei mir ist und auch nicht zurück nach H. fährt.
Und wir werden nicht feiern bzw. nehmen uns die Freiheit heraus, uns da raus zu nehmen – Corona hin oder her.

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In welcher Welt lebe ich eigentlich?

Es gibt Tage, da denke ich ganz kurz, dass es wohl am besten wäre, wenn ich mich einfach mit gar nichts mehr auseinandersetze. Einfach über alles hinwegsehe. Scheiß doch drauf! Welcher Klimawandel? Welcher Kapitalismus? Politik geht mir am Arsch vorbei! Und Corona erst recht! Kann eh keiner was ändern. Und überhaupt… Menschen sind ja eh doof!
Doch ganz so einfach ist das eben nicht….
Denn alleine durch meine Existenz auf dieser Welt bin ich ein Teil des ganzen. Zwar ein kleiner, aber ich bin da. Ich lebe, ich atme, ich spreche/schreibe, ich konsumiere,… und ich entscheide mich, auch wenn ich mich nicht entscheide. Mit allem, was ich mache oder nicht mache, trage ich also dazu bei, dass etwas passiert. Oder eben auch nicht.

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Gedankenimpulse: Gesellschaft & Grundeinkommen

Ich denke. Und denke. Und denke… Und dabei drifte ich ab. Verliere mich. Komme mit dem Erfassen des Wahnsinns um mich herum eigentlich gar nicht mehr nach…
Okay, vielleicht muss ich das Ganze auch mal unterbrechen? Eine Pause machen? Abstand nehmen, um wieder einen klareren Kopf zu bekommen?

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Überzeugungskram

Vor kurzem habe ich wieder einmal gemerkt, dass es gar nicht so leicht ist, andere nicht mit meiner Moral bzw. mit meiner Vorstellung vom Leben vor den Kopf zu stoßen. Ich weiß natürlich, dass ich da gerne auch mal tiefer bohre und etwas skizziere, was nicht jeder gerne lesen oder hören will… (siehe: Wo liegt die Grenze?) Aber ich mache das alles ja nicht aus Bosheit oder um mich zu erheben und darzustellen, wie toll mein Leben doch ist und wie „richtig“ ich alles mache… Im Grunde möchte ich ja nur eine andere Sicht aufzeigen, mit meinen Fragen zum Nachdenken anregen und so etwas bewegen…

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Wozu?

Ich sitze hier in den vier Wänden meiner eigenen Schublade…

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Wo liegt die Grenze?

Heute morgen bin ich aufgewacht mit der Frage, welches Verhalten eigentlich das richtige ist im Umgang mit Geld und Konsum…

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„Waaas, du hast kein Smartphone!?“ 

„Ja, ich habe wirklich kein Smartphone!“
Die Reaktionen darauf, dass ich nur mit einem Klapphandy unterwegs bin und nicht wie ein moderner, „normaler“ Mensch mit einem Smartphone, sind sehr unterschiedlich und reichen von Bewunderung über Ungläubigkeit bis hin zu Mitleid und Unverständnis. Noch vor einer Weile empfand ich sie als überwiegend negativ und habe mich auch etwas angegriffen gefühlt, wenn mir einer im größten Akt der Solidarität sein altes Smartphone andrehen wollte. Ich kam mir einfach unverstanden vor, wenn mein Gegenüber einfach nicht begreifen wollte, dass ich das ernst meine und wirklich keins möchte. Nicht mal geschenkt.

Mittlerweile bin ich da lockerer geworden und zudem ist bei den meisten angekommen, dass ich das wirklich aus Überzeugung mache und daran auch nichts ändern werde. Einigen wenigen fühle ich mit „meiner Art zu leben“ wohl sogar etwas auf den Zahn, weil ihnen plötzlich die eigene Gefangenheit in dem System des Smartphones bewusst wird. Sie geben mir dann zwar recht, wenn ich mich davon fern halte, schaffen es aber selbst nicht diesen Weg zu gehen und sich davon zu lösen. Zumindest nicht vollständig. Vermutlich wollen es auch nicht wirklich, da es ja schon sehr praktisch ist… oder weil sie es sich nicht mehr vorstellen können, wie es ohne ist? Der Mensch ist und bleibt eben ein Gewohnheitstier…

Da nun aber die Gründe für mein smartphoneloses Leben meist nur für mich von Anfang an auf der Hand liegen, möchte ich meine Gedanken dazu mal zusammenfassen bzw. endlich mal meine Geschichte aufschreiben, wie es eigentlich dazu kam…

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Logbuch #86 Die Verführung der Ablenkung..

Manchmal sehne ich mich zurück in eine Zeit, in der man statt einem einzigen „Gerät für alles“ noch mehrere besessen hat. Ich will nämlich nicht alles an einem machen müssen. Will mich nicht ständig ablenken lassen. Will so gerne mal wieder bewusst eine CD oder einfach nur Radio hören und mich mit einer Entscheidung zufrieden geben ohne ständig von 100000 anderen potentiellen Möglichkeiten umgeben zu sein.
Ohne die Möglichkeit online zu sein…

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