Arbeit:
Meinen ersten Monat als Fotografenstift habe ich nun gemeistert und bin immer noch nicht müde vom vielen Retuschieren und der Arbeit.
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Es ist nun schon der dritte Tag vom Anfang meines „neuen Lebens“. Ab jetzt gilt es wieder, früh aufzustehen und den Alltag von „normalen“ Menschen zu bewältigen. Mit „normal“ meine ich natürlich all jene Leute, die arbeiten und früh aufstehen. Ich bin zwar noch nicht so ganz im Rhythmus (meine Nacht geht meistens nur von 12 bis um 4), aber das spielt sich sicherlich ein. Denn ich habe auch das Gefühl, dass ich auf der Arbeit etwas wirklich Sinnvolles mache, auch wenn es momentan nicht so viel zu tun gibt. Da der Fotograf, der mich ausbildet, noch außer Haus ist, verbringe ich meine Zeit beim Mediengestalter/Bildbearbeiter, was ich ja ursprünglich machen wollte. Aber eigentlich finde ich beides toll: Fotografieren und bearbeiten.
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Wuhuuu, man glaubt es kaum, aber ich habe es wirklich geschafft, die Ausbildungsstelle bei der Werbeagentur dem Werbefotografen zu bekommen! Nach monatelangem Hin und Her, vielen Tiefpunkten, viel unnötiger Fahrerei und Demütigung, habe ich endlich das, was ich wollte! Doch leicht war es keineswegs…
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Momentan bin ich auf einer eigenartigen „Welle“. Nachdem ich vor kurzer Zeit mehr oder weniger zusammengebrochen bin, hat sich alles soweit auf ein „Scheißegalgefühl“ eingestellt…was aber irgendwie gut ist, denn es ist besser, als alles zu zerdenken und mich irgendwo reinzusteigern, wie es sonst der Fall bei mir ist.
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Seit Dienstag hänge ich nur so rum. Mein Kopf fühlt sich an wie Matsch und das einzige, was ich mache, ist den ganzen Tag Big Bang Theory sehen, Schokozeug zu futtern und mich in Selbstmitleid suhlen.
Ich habe nicht wirklich Lust auf Menschen in meiner Nähe und erst recht nicht darauf, aus dem Haus zu gehen. Ich antworte ja nicht einmal Mr. Chocolate auf seine SMS. Ich gehe weder arbeiten, noch zur Therapie. Ich brauche eine Auszeit. Doch von was? Vom Leben?
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Momentan bin ich exponential voll in Fahrt Richtung oben. Alles kommt so langsam zum Ende und ich habe keine Angst davor. Ich habe das Gefühl, dass ich guten Gewissens in einer Woche nach Hause kann, denn ich habe aus dem Klinikaufenthalt wirklich das beste gemacht, viele liebe Menschen kennen gelernt (und mich deshalb auch wieder auf Facebook angemeldet…X__x) und endlich damit begonnen, mit einigen Dingen abzuschließen. Vor allem mit Vergangenem, was mich schon lange belastet hat.
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