Irgendwie erkenne ich mich gerade kaum wieder… Ich entdecke so viel Neues an und in mir, aber habe dennoch das Gefühl mehr ich denn je zu sein bzw. zu werden… mich zu entwickeln und nicht wie sonst zu verlieren!
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Wenn wir denken, schreiben, reden…
Dann gibt es da nur dich und mich und uns. Was wir wissen, was wir erlebt und erfahren haben, wer wir glauben zu sein und das langsame gemeinsame Erkennen, wer jeder von uns wirklich ist.
Und ein Gefühl von Verbundenheit, das gerade durch nichts unterbrochen werden kann.
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Manchmal geschehen Dinge, mit denen man jetzt so direkt nicht gerechnet hat. Aber wenn man dann erst mal da steht, wo man eigentlich gar nicht stehen will, ja gerade dann knallt einem das Schicksal mit voller Wucht einen Brautstrauß an die Brust. Es ist schon irgendwie amüsant, dass gerade mir das passiert – der Verfechterin von Freiheit und Bindungslosigkeit…
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„Ja, ich habe wirklich kein Smartphone!“
Die Reaktionen darauf, dass ich nur mit einem Klapphandy unterwegs bin und nicht wie ein moderner, „normaler“ Mensch mit einem Smartphone, sind sehr unterschiedlich und reichen von Bewunderung über Ungläubigkeit bis hin zu Mitleid und Unverständnis. Noch vor einer Weile empfand ich sie als überwiegend negativ und habe mich auch etwas angegriffen gefühlt, wenn mir einer im größten Akt der Solidarität sein altes Smartphone andrehen wollte. Ich kam mir einfach unverstanden vor, wenn mein Gegenüber einfach nicht begreifen wollte, dass ich das ernst meine und wirklich keins möchte. Nicht mal geschenkt.
Mittlerweile bin ich da lockerer geworden und zudem ist bei den meisten angekommen, dass ich das wirklich aus Überzeugung mache und daran auch nichts ändern werde. Einigen wenigen fühle ich mit „meiner Art zu leben“ wohl sogar etwas auf den Zahn, weil ihnen plötzlich die eigene Gefangenheit in dem System des Smartphones bewusst wird. Sie geben mir dann zwar recht, wenn ich mich davon fern halte, schaffen es aber selbst nicht diesen Weg zu gehen und sich davon zu lösen. Zumindest nicht vollständig. Vermutlich wollen es auch nicht wirklich, da es ja schon sehr praktisch ist… oder weil sie es sich nicht mehr vorstellen können, wie es ohne ist? Der Mensch ist und bleibt eben ein Gewohnheitstier…
Da nun aber die Gründe für mein smartphoneloses Leben meist nur für mich von Anfang an auf der Hand liegen, möchte ich meine Gedanken dazu mal zusammenfassen bzw. endlich mal meine Geschichte aufschreiben, wie es eigentlich dazu kam…
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Manchmal sehne ich mich zurück in eine Zeit, in der man statt einem einzigen „Gerät für alles“ noch mehrere besessen hat. Ich will nämlich nicht alles an einem machen müssen. Will mich nicht ständig ablenken lassen. Will so gerne mal wieder bewusst eine CD oder einfach nur Radio hören und mich mit einer Entscheidung zufrieden geben ohne ständig von 100000 anderen potentiellen Möglichkeiten umgeben zu sein.
Ohne die Möglichkeit online zu sein…
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Irgendwie kam heute alles wie es sollte… Ich stieg in den Bus, schnappte mir meine aktuelle Psycholektüre und setze mich in den „Vierersitzbereich“. Das mache ich immer noch automatisch, wenn nicht so viel los ist. Früher dachte ich mir dabei: ‚Hey, vielleicht setzt sich mir ja jemand gegenüber!?‘ Bei Corona und einem fast leeren Bus hatte ich aber nicht damit gerechnet…
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