Deutschaufgabe: Michael K. meets Müslischüssel

„Schreiben Sie eine fiktive Entschuldigung für ein Unterrichtsversäumnis, indem Sie den Sprachstil Kleists imitieren. Verwenden Sie dabei nur einen einzigen Satz […]

Wie Sie wünschen. Ein Satz:

Sehr geehrter Br. Hinz-Kunz,
ich konnte gestern, nachdem ich am Morgen, wie in den Morgenstunden jeden Tages, meine Müslischüssel zu mir nahm, voller Tatendrang und Lebenslust getrieben, als gäbe es an diesem Tage nichts Schöneres, als die Schule zu besuchen, mich nicht mehr bewegen und fiel, in Gedanken an die Unterrichtsstunde bei Ihnen, der ich jeden Donnerstag mit leichtem Widerwillen folgen muss, in eine Starre, die es mir unmöglich machte, in die Schule zu gehen, und so möchte ich Ihnen hiermit mitteilen, dass mir dieses Versäumnis, wenn es auch in leicht ironischer Art und Weise verfasst wurde, sich etwas in die Länge zieht und sachlich gesehen nichts Genaues über mein Krankheitsbild aussagt, sehr Leid tut und es, sofern es sich einrichten lässt, nicht wieder vorkommen wird, falls Sie sich dazu bereiterklären, Ihren Unterricht umzugestalten und uns Schüler nicht mehr für unser Nichtwissen bestrafen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Journey

Eine lustige Deutschaufgabe, verfasst von mir an ? Also so genau weiß ich es nicht…ich muss leider schon 1000 andere Dinge machen, wenn ich einmal fehle, aber DAS gehört leider nicht dazu. Wie bedauerlich, denn ich wüsste auch genau, welcher Lehrer das bekommen würde. Und zwar der, der mir als erster Mann in meiner Geschichte richtig Angst einjagt…dagegen sind zwielichtige Typen nachts im Park GAR nichts! .__.

Posted by Journey

Kategorie: (Kurz)geschichten, Allgemein

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