S.

Haus aus Glas

Da ist sie wieder, diese miese Ungewissheit. Die personifizierte Unsicherheit. Auf ihrem hoch erhobenen Haupt trägt sie wie immer ihre zweifelhafte Krone. Gekleidet in ihrem Gewand aus Niedertracht und Verachtung schreitet sie auf mich zu mit einem verzerrten Grinsen und leicht ausgebreiteten Armen, die mich willkommen heißen sollen. Als wären wir die besten Freunde, nur weil wir uns ein Vierteljahrhundert sehr intensiv einen Kopf geteilt haben.

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fleißig faul…

Ich liege wach, drehe mich und wende mich und meine Gedanken finden keine Ruhe. Sie kreisen um den Job/ die Ausbildung und das, was danach kommt. Ich will gar nicht mehr, dass was kommt. Die Welt da draußen macht mir Angst. Große Angst. Und alles ist so kompliziert geworden…ich verspüre den Wunsch, einfach wegzulaufen, nur um zu dann wahrscheinlich mal wieder zu merken, dass die Probleme in meinem Kopf bleiben und mir wie ein Killerbienenschwarm überall hin folgen. Aber woraus bestehen sie?

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Rezepte…

Ich glaube ich habe es gefunden, das Rezept zur Zufriedenheit…zu dem, was ich bin (ähm…oder besser: sein könnte). Es löst nicht jedes Problem, aber es ist die Lösung dafür, diese besser bewältigen zu können.

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Klatsch…

So, liebe Leser…ich klatsche nun einfach mal das hin, was ich jetzt so denke. Es ist schon wieder einige Zeit nach meinem letzten Artikel vergangen und ich ertappe mich dabei, wie ich immer mehr aufschiebe und wegpacke und letztendlich 1000de von Ideen habe, die sich einfach aus Zeit- und Motivationslosigkeit nicht umsetzen lassen. Ebenso schleicht sich mir folgende Vorahnung in mein Gewissen, die gar nicht mal so doof klingt…: Ich will nicht mehr über mich schreiben, sondern eher gar nicht mehr über mich nachdenken.

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Wirre Monologe…

Ich habe es ja zurzeit „nicht so mit klar denken“. Ich mache ständig Fehler, schaffe es nicht zuzuhören und wenn ich was lernen könnte, macht mein Kopf dicht, weil ich „es doch eh nie lernen werde“. Fotografieren, lesen, schreiben, denken…alles ist zur Qual geworden und ich will gar nichts mehr machen, wenn es nicht auf Anhieb perfekt wird. Denn ich habe ehrlich gesagt absolut keine Geduld mehr und wage mich somit auch nicht an schwierige Aufgaben. Fotoprojekte? Bleiben liegen. Ideen? Werden verworfen, unterdrückt aus Angst vor noch mehr Überforderung. Nicht mal mehr ans Telefon gehe ich, weil mich das einfach überfordert.
Und ständig ist da diese verdammte Frage, wie es denn nun eigentlich weitergehen soll und ob ich nicht einfach den Beruf verfehlt habe. Ich bin durch und durch am Zweifeln…

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Writing about me

Dieser Beitrag wird nun sehr wirr, aber er hilft mir, einiges zu ordnen…

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Arbeitsmarktsituation

Wenn man mir erzählt, wie der Arbeitsmarkt so aussieht und wie hoch meine Chancen sind, überhaupt mal einen Job zu bekommen und ihn zu behalten…

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Lists04

„Schreiben Sie doch mal ein bisschen was über ihre tiefsten Abgründe und wenn Sie schon dabei sind, bitte auch noch über ihre Perversionen, Ekelhaftigkeiten und Moralvorstellungen.“

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Lists01

Obwohl ich im vorherigen Beitrag geschrieben hatte, dass mich das Buch „Drüberleben“ von Kathrin Wessling nicht gerade vom Hocker gehauen hat, habe ich dennoch das ein oder andere Interessante in dem Buch gefunden wie zum Beispiel die Aufforderung, Listen zu schreiben.
Ich habe in den folgenden Beiträgen einfach mal alles aufgeteilt, da ich gemerkt habe, dass sich die Zitate aus dem Buch (im Folgenden kursiv geschrieben und in Anführungszeichen gesetzt) und vor allem mein dazugehöriger Listen-/Antworttext extrem in die Länge zieht.
Wie auch immer, ich halte es irgendwie für wichtig, das hier aufzuschreiben. Es hat mir mal wieder klar gemacht, was für unerfüllbare Ansprüche ich an mich stelle und wie unuzufrieden ich mit mir selbst bin, wenn ich diese nicht erfülle. Und während ich jammere und heule, bestätigt mich genau das in meiner Unfähigkeit…mit allem…

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Drüberleben

Es ist nicht das Buch, das dich depressiv macht. Nicht die Thematik, die in ihr innewohnt und die dich auch betrifft. Nein, es ist eine Mischung aus Depression und Aggression gegen die Tatsache, dass sie es mit ihrem Buch geschafft hat und einfach mal ebenso mit einem Schnipp einen Roman von ihrem Schmerz veröffentlicht hat.

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