Was wäre, wenn ich meine Selbstliebe daraus ziehe, dass ich
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Luxus ist die Freiheit
Sagen zu können, was man denkt
Gefühle auszuleben
Etwas zu wissen, ohne es aussprechen zu müssen
Das Verständnis anderer zu spüren
Aber auch: Dem Spiegel anderer standzuhalten
Mit sich selbst leben zu können
Sich seine Fehlbarkeit einzugestehen
Und voller Selbstbewusstsein dazu zu stehen
Luxus ist Weiterentwicklung
Niemals stehen zu bleiben
Den Mut haben, sich selbst kennen zu lernen
Stück für Stück
Luxus (von lateinisch luxus ‚Verschwendung‘, ‚Liederlichkeit‘, eigentlich ‚üppige Fruchtbarkeit‘) bezeichnet Verhaltensweisen, Aufwendungen oder Ausstattungen, welche weit über den durchschnittlichen Lebensstandard einer Gesellschaft hinausgehen. [Wikipedia]
Man kann nie so genau sagen, was als normal gilt und was nicht, denn das sieht jeder anders. In der Regel ist es allerdings „die Gesellschaft“, die zwischen normal und nicht normal, also abnormal, verrückt, entscheidet. Der Ausdruck normal steht meiner Meinung nach für einen vorgegeben Richtwert, nach dem man sich richten kann (aber nicht muss), der sich allerdings immer ändert, da sich auch die Gesellschaft verändert.
[aus meinem Ethikreferat, irgendwann 2006/2007]
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Seit einigen Jahren verwende ich in meinem Blog immer öfter den Begriff „Muster“, welcher zu einem wichtigen Bestandteil meines Wortschatzes und meiner „Lebensphilosophie“ geworden ist. Da ich jedoch glaube, dass anderen vielleicht (noch) nicht so ganz so verständlich ist, was ich damit meine, möchte ich in einer Reihe von Beiträgen etwas genauer darauf eingehen, was sich hinter diesem so einfach klingenden Begriff verbirgt. Denn ich weiß, dass das, was für mich so logisch klingt, nicht unbedingt das ist, was jeder Mensch bewusst genau so wahrnimmt wie ich. Mir begegnen nämlich so einige Menschen, die sich nicht darüber im Klaren sind, dass sie eigentlich irgendwo feststecken und ihre Musterspirale weiterleben ohne wirklich weiterzukommen. Und sich darüber wundern…
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Und es existieren Ansammlungen von Ansammlungen von Texten…
Quillen aus den Ordnern
Der Festplatte
Den Notizbüchern
Was suche ich, wenn ich wieder einmal eines aufschlage?
Eine Antwort?
Vielleicht eine Versicherung, ob manche Gedanken ewig denkbar sein werden?
Wie viel davon, was damals so präsent war, bin eigentlich heute noch ich?
Wer ist ich?
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Ich bin ja schon ein absoluter Listenfreak. Am besten sollte eigentlich alles immer irgendwie notiert werden, damit ich ja nichts vergesse. Da das aber nicht immer möglich ist und ich nicht immer alles gleich und sofort erledigt bekomme, ist mein Kopf manchmal so voll, dass es mal wieder Zeit für einen „Braindump“ wird. Diese Technik habe ich von dieser Seite und es tut mir gut, einfach mal alles so niederzuschreiben, was mir so durch den Kopf spukt.
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Manchmal muss ich was sagen
Will auch eigentlich nicht ertragen
Was ich genau genommen nicht verstehe
Ist es denn eine Sünde, die ich da begehe?
Wenn ich einfach so … „Stop“ sage?
Und mich dann auch nicht mehr frage
Ob das nun so in Ordnung ist
Welcher Maßstab ist es denn, der da misst?
Der mir sagt, wie viel ich zuhören sollte
Auch wenn ich es doch gar nicht wollte
Der mir ein richtiges Maß an Abgrenzung zeigt
Ohne dass sich etwas mit der Zeit
zwischen uns gar auseinander neigt
Ich kämpfe gegen meine inneren Dämonen
Welche ihr Spielfeld sehr genau kennen
Denn sie bewegen sich einfach zu gut auf dem perfekten Nährboden meiner (bisherigen) Verhaltensmuster
Und so drehe ich mich irgendwann im Kreis in diesem Kampf gegen mich selbst
In diesen verdammten Situationen, die ich nicht ändern kann
Die sich mir meinem Wunsch von absoluter Kontrolle und Sicherheit entziehen
Doch was ist auch schon sicher im Umgang mit anderen Menschen?
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Irgendwie passiert seit einiger Zeit so unglaublich viel parallel… in meinem Leben und vor allem auch in meinem Kopf.
Durch Observer, der gerade quasi bei mir wohnt, und die ganzen Gedankenimpulse, die wir in unseren Gesprächen bei uns gegenseitig triggern, überschneiden sich bei mir mittlerweile so viele Themengebiete, dass ich gar nicht weiß, wann ich das alles denn noch schriftlich verarbeiten soll…
Meist geschieht das am Wochenende, denn da habe ich die meiste Zeit bzw. Ruhe, um irgendetwas davon richtig auszuformulieren. Und es ist wirklich ein wundervolles Gefühl, mir dafür auch die Zeit nehmen zu können ohne dass sich mein Partner zurückgesetzt fühlt! So habe ich nicht wie sonst ein schlechtes Gewissen und kann einfach das ausleben, was mir so wichtig ist. Besser noch: Er weiß es zu schätzen und unterstützt mich durch eben all die Gespräche und durch sein ehrliches Verständnis und seine Akzeptanz!
Wir stellen uns beide jedoch die große Frage, wo man denn bei all diesem Input eigentlich anfangen soll und wie gerade ich mich auch für andere möglichst verständlich machen kann(?)…
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