Eigentlich läuft es. Solange ich nicht daran rüttle. Nichts Großes verändere. Nichts wage. Mich drehe und wende und geschickt rauswinde. Never change a running System.
Aber läuft es auch wirklich gut?
…weiterlesen
Mich auf Positives zu konzentrieren fällt mir zur Zeit echt nicht so leicht. Es gelingt mir immer wieder und ich kann auch glücklich sein, aber vor etwa ein- bis zwei Jahren war das definitiv häufiger der Fall. Vielleicht hat mich die Corona-Unsicherheit mittlerweile auch mürbe gemacht? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Unsicherheiten im Leben gefühlt immer mehr werden und ich mich für die wirklich nahen in meinem Umfeld aus irgendeinem Grund mitverantwortlich fühle…
Hier mal meine Liste der aktuellen „the big five four fuck things of my life“:
…weiterlesen
„Du solltest jeden Tag 20 Minuten in der Natur sein. Es sei denn, du bist sehr beschäftigt. Dann solltest du eine Stunde in der Natur sein.“
Über dieses Zitat bin ich auf Facebook gestolpert und es hat für mich den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich persönlich verbringe natürlich zu wenig Zeit in der Natur. Zweimal die Woche bekomme ich das hin mit der Stunde, wenn ich über die Felder zur Arbeit laufe. Aber ansonsten bin ich wirklich zu beschäftigt (oder zu faul?)…
…weiterlesen
Die Gedanken überkommen mich. Wieder und wieder. Was essen wir? Wann essen wir? Was sehen wir uns dazu an? Wann soll ich die Wäsche abhängen? Wann soll ich die ganzen Mails beantworten? Wann soll ich duschen? Der neue Internet-Vertrag muss auch noch mal durchgesehen werden, bevor ich ihn abschließe… und parallel habe ich 10 Blogbeiträge angefangen plus mein Romankonzept liegt noch da, das aber erst mal warten muss, bis die Antidepressiva wieder anschlagen… und dann ist da noch das Legohaus, die andere Wäsche, der Bücherschrank undundund…
…weiterlesen
Manchmal tut es gut, einfach a l l e s auszukotzen. All den Frust und die Angst und die Wut mit lauter Musik aus meinen großen Basskopfhörern in die Tasten zu donnern. Mich dabei komplett fallen zu lassen, wie ich es keinem anderen Menschen zumuten kann. Heulend, tobend und mit schneidenden Worten zusammenzubrechen, die ich unter dem Schleier der Tränen ohnehin nicht wahrnehmen kann.
…weiterlesen
Heute möchte ich einen interessanten gedanklichen Anreiz aus dem Buch „Mach mal halblang – Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten“ von Matt Haig vorstellen, indem ich aus zwei Kapiteln zitiere.
…weiterlesen
…und der Anfang der Unzufriedenheit! [Søren Aabye Kierkegaard]
Wenn ich mich vergleiche, dann meist mit jenen Personen, die nicht so weit weg von mir scheinen. Ich würde mich zum Beispiel nie mit Hermann Hesse, Max Frisch oder Erich Fromm vergleichen. (Mal abgesehen davon, dass diese genialen Männer, Denker, Autoren nicht mehr leben.)
Nein, wenn ich mich vergleiche, dann eher mit jenen, bei denen ein Teil von mir denkt, dass ich da auch sein könnte. (Meine innere Antagonistin Madame S. fügt dann noch hinzu: „Wenn du nicht so unfähig und doof wärst!“)
…weiterlesen
Vor einiger Zeit habe ich mich mit meinem Freund Observer über das für viele sehr unangenehme Thema des Sterbens unterhalten. Wir waren uns beide einig, dass es irgendwie sinnvoll ist bei Lebzeiten und mit vollem Bewusstsein eine Liste oder einen Plan zu erstellen mit wichtigen Informationen.
…weiterlesen
Neueste Kommentare