Es*

Und plötzlich ist sie da
Die Versuchung
Permanent neben mir
Hinter mir
Beobachtet mich
Ganz genau
Appelliert an meine Vorstellung von Moral
Verführt mich
Mit einem spöttischen Lächeln
Einem durchdringenden Blick
Scheint sie es besser zu wissen
Was ich ersehne
Sie schleicht sich in meine Gedanken
Lässt mich von ihr träumen
Verfolgt mich
Und dabei ist da nichts
Nichts Reales
Nichts Berührbares
Nur die Vorstellung
Die Sehnsucht nach einem anderen Weg
Einem unversuchten Abenteuer
Etwas Neuem
Ungelebten…
Aber es ist nicht richtig
Ihn „nur zu probieren“
Sagt die Moral

*Anspielung auf das Es aus Sigmund Freuds Triebmodell (siehe hier)

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Freitagsfüller (#6)

Soooo…da ich mich schon sehr lange nicht mehr darum geschert habe, hier etwas zu veröffentlichen, werde ich das nun machen in Form eines Freitagsfüllers und „Gedanken-Updates“…

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Ich

Ich will verstanden werden
Doch verstehe mich nicht
Will gehört werden
Doch sage nichts
Will akzeptiert werden
Doch mag ich mich nicht

Ich will einfach ich sein
Und dass ihr’s erkennt
Doch bin ich gespalten
Mehr als nur ein Fragment

Denn vieles ist möglich
So vieles relativ
So vieles da
Und doch nicht

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Blogstöckchen – Was wäre wenn…

Da ich schon seit längerem nicht mehr so viel schreibe (was positiv ist, denn dann geht es mir meistens gut), fülle ich eben schnell mal das hier aus. Gefunden habe ich es bei der lieben Kazi.

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Lebenszeichen

Ich denke, dass es mal wieder an der Zeit ist, ein Lebenszeichen von mir zu geben. Momentan geht es mir recht gut, was man wohl daran merkt, dass ich eben nicht blogge. Meistens geschieht nämlich gerade das aus einer melancholisch-depressiven Phase heraus.
Der Kussmund meiner Muse hat somit einen schwarzen Lippenstift.

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Zitat aus der Psychologie…

„Dies ist ein allgemeines psychologisches Gesetz, das uns helfen kann, uns selbst zu erkennen: Was wir unstillbar in den anderen suchen, was wir übertreibend ablehnen, das gehört zu den unerlösten, d.h. unangenommenen Teilen unserer Seele. Wie die […] Gespenster im Märchen finden diese Seelenteile erst dann Ruhe, wenn wir uns bewusst mit ihnen konfrontieren und ihnen einen Platz in unserem Dasein eingeräumt haben.“

[Christa Meves: Wunschtraum und Wirklichkeit – Lernen an Irrwegen und Illusionen. Verlag Herder, 9. Auflage, 1977, S. 109]

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Die Realität

Ich laufe weg
Finde keine Zuflucht
Ich fliehe
Ohne zu wissen wohin
Nirgends fühle ich mich sicher
Überall lauert die Realität…

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