Journey

Sicherheit

Sicherheitsgefühle entstehen in der Kindheit, sagt mir der Radiosprecher. Ich glaube es ihm. Mein Sicherheitsgefühl ist gleich null und etwas, das ich gerne verdränge und über das ich nicht gerne nachdenke. Vertrauen ist unsicher. Familiäre Unterstützung ebenfalls. Die Tatsache, dass jemand in dem Moment für dich da ist, in dem du ihn brauchst…auch unsicher.

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Deleted

Ich streiche dich
Aus meinem Leben
Lösche deine Nummer
Versuche
Dich zu vergessen
Die Augen
Das Gesicht
Die Art
Alles verschwimmt
Wird unscharf

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Genug gestorben…

So langsam müsste mir die Erkenntnis kommen, dass dem Schrecken dieser Welt nicht so einfach zu entfliehen ist. Nicht wenn ich im Bett liegen bleibe und auch nicht, wenn ich weder esse noch trinke noch unter Leute gehe. Er ist immer da, der Schrecken. Er lauert an den kahlen Wänden, auf dem schmutzigen kalten Asphalt und in den Stimmen jener, denen man einmal vertraut hat. Er sagt einem, dass man nicht gut genug sei. Versagt habe. Baut einen stetig ab, statt auf.

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Tippen

Das Tippen fällt schwer
Der Schmerz brennt
Bei jedem
Tok Tok Tok

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Lyrik durch Leid… / …Vertrauensbruch – alles kommt von Zeit zu Zeit…

Es heißt, große Lyrik entstehe besonders oder ausschließlich durch großes Leid. Na in nächster Zeit wird mich immerhin in diesem Zusammenhang die Muse küssen. Denn ich werde wieder mehr schreiben, um alles zu verarbeiten, was in letzter Zeit geschehen ist. Jetzt habe ich ja Zeit für alles…auch wenn mich der leere Terminplaner traurig macht. Keiner mehr, der mir in meine Pläne funkt. Kein Mathe-Nachhilfe mehr. Kein festhalten und nicht mehr loslassen wollen, obwohl meine Zeit längst abgelaufen ist. Ja, nun ist sie endgültig abgelaufen…und es wird einsam werden.

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Herzlichen Glückwunsch…

…auf weitere zwei Jahre alles-und-nichts! Auf die Revolution mit meinen Freunden und auf dass es in naher Zukunft nichts gibt, was mich runterzieht. Und schon gar kein Mann!

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Die Suche nach Julia Key

(Mal wieder eine Kurzgeschichte…)

Ich beobachte. Ich sitze eigentlich immer nur still da und beobachte, was vor sich geht. Seit Jahren bin ich unterwegs in allen möglichen Kneipen, in Cafes, sitze auf Parkbänken und sehe den Leuten zu. Höre mir an, über was geredet wird, tarne mich mit einer Zeitung oder Zeitschrift. Ich ergreife selten das Wort, obwohl ich immer am besten über die Dinge Bescheid weiß; das würde ich zumindest behaupten. Aber eigentlich, ja eigentlich bin ich Schriftsteller. Gepackt vom ganz normalen Wahnsinn…

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Schluss mit lustig!

In den letzten Monaten habe ich mein Blog von Mal zu Mal oberflächlicher geführt, was ich nun nicht mehr beheben, dem aber zukünftig entgegenwirken kann. Meine Schludrigkeit hängt nicht nur damit zusammen, dass ich kein Internet mehr habe, sondern mit meiner derzeitigen Lage: Ein Durcheinander zwischen Hoch und Tief, nichts Geordnetes, ein Gedanke jagt den anderen und irgendwie findet keiner davon aufs Papier.

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