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Beziehungsphilosophie
Ab 1. Mai bin ich weg, weg, weeeeg!
Heute war Wohnungsbesichtigung. Und ich bin begeistert! Er gibt einen Balkon und alles, was mein Herz begehrt. Momentan wohnt da noch eine Philippinerin, die allerdings in ihre Heimat zurückkehrt. Hier im Black Forest sei es ihr nämlich zu kalt.
Kai sei Dank habe ich diese süße winzige Wohnung auf meineStadt.de gefunden und war wohl die erste, die sich gemeldet hat. Jetzt ist sie mein mein mein! Ab dem ersten Mai darf ich dann einziehen.
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Überall Baustellen…
Morgen ist Wohnungsbesichtigung. 25 m² mit Bad, Kochnische und vielleicht Balkon (was ja mein Traum ist). Und das alles für 240 € warm. Ich hoffe wirklich, dass das was wird. Ich gehe mit U. hin, denn schließlich zahlt er das ja letztendlich. Mit meiner Mum würde ich mich nicht wohlfühlen. Mit U. eigentlich auch nicht, aber dann doch eher er als mit meiner Mum. Die sagt mir ja jetzt schon, dass ich mich nicht freuen darf und dass das vielleicht nichts wird. Sie macht mir nur alles mies…
Wenn das mit der Wohnung klappen würde, dann wäre zumindest ein Großteil meiner Probleme gelöst. Der Rest wird sich von selbst ergeben.
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Naiver Pessimismus
Ich weiß nicht, wie die Begriffsinterpretation genau ist, aber für mich hat das Wörtchen naiv immer etwas mit Optimismus zu tun. Und dennoch ist es für mich eine negative Eigenschaft ganz nach dem Motto „blind ins Verderben rennen“ und sich dann wundern, warum das so ist. Aber man ist ja Optimist. Beim nächsten Mal klappt’s dann wieder.
Seit vier Jahren nun schon hasse ich das Wörtchen Naivität. Und dennoch bin ich es immer wieder und das schlimmste daran ist wohl, dass ich wissend und mit offenen Augen ins Verderben renne. Naiver Pessimismus? Oder einfach das letzte Fünkchen Hoffnung?
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Chronischer Mitteilungsdrang
Nichts
Ich frage mich seit Sonntag, was ich denn nun eigentlich fühle und ob ich überhaupt noch etwas fühle. Im Inneren scheint jedenfalls alles tot zu sein und das gibt mir zu denken, denn bis vor ein paar Minuten war da noch ein Funken Gefühl. Ein Funken Liebe. Hat mein Verstand etwa so schnell gewonnen?
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All is well that ends well?
Es ist eigenartig, aber irgendwie glaube ich so langsam, dass irgendetwas hier die Fäden im Spiel hat. Ob Zufall oder Schicksal oder ob ich das am Ende sogar selbst bin, weiß ich nicht; kann ich nicht sagen. Aber irgendwie erkenne ich immer wieder neue Dinge und mir werden noch neuere Dinge bewusst. Ich rede mir zwar ein, erwachsen zu sein. Aber im Grunde bin ich das nicht. Was bedeutet auch schon alt und erwachsen? Ich sollte lieber von dem Gedanken loskommen und endlich jemand sein. Egal ob jung oder alt. Ich sollte auch nicht nur auf mein Gewissen hören. Und ich sollte mir vor allem nicht einreden, dass Konflikten aus dem Weg zu gehen die einzige Lösung ist. Denn es kann nicht alles perfekt sein. Man kann nicht einfach seine Gefühle unterdrücken und nur daran denken, dass man mit sich selbst keinem anderen schadet und wehtut.
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Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Auch nicht mit Ketchup…
…denn das könnte befremdend wirken.
Doch was macht die liebe Journey? Sie zielt mit einer MP voll an die Decke und schreit: „Wir feiern die ganze Nacht…“ Selbstverständlich nur in ihrem Kopf und nicht in der Wirklichkeit. Das ist nur metaphorisch gemeint. Denn in Wirklichkeit sieht sie sich um 1 Uhr mittags unter Einfluss von Alkohol auf der Straße stehen und nicht nachdenken. Nein, das scheint bereits Samstag verloren gegangen zu sein. 13 Stunden später geht sie nach Hause…unter dem Einfluss von noch mehr Alkohol. Und ihr wird bewusst, dass sie Spaß hatte, jedoch auf Kosten von…allen…?!
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Freunde? Ist das so was wie bei Myspace?
Wenn ich die letzten Monate und Freundschaften analysiere, dann kann ich mich nicht genau festlegen, ob sie denn nun gut oder schlecht waren. Denn die eine Stimme in mir sagt, dass ich mir ich mir im Grunde mein eigenes Grab grabe. Ich beende Freundschaften und bin wohl keinen Deut besser als die, die Gespräche mit „Du bist mir zu kompliziert“ beenden. Die andere Stimme weist mich jedoch darauf hin, dass sie das alles gar nicht berührt, was mich letztendlich etwas schockt. Und ich gebe beiden Recht.
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