Allgemein

N/A

Ich fange immer wieder an zu schreiben, aber bereits nach einem Satz verlässt mich die Motivation und die Lust. Ich denke zu viel darüber nach und werde müde, möchte den Laptop einfach zuklappen, an die Decke starren und einschlafen…weil ich die Zeit dazu habe.

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Das Überleben meiner Depression

Ich kann rückblickend nicht genau sagen, wie das alles anfing, denn es fing früher an, als ich noch zu Anfang dachte. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr kommt mir mein ganzes Leben wie eine gewaltige Depression voller Traurigkeit vor. Es hat sich langsam in meine Seele geschlichen und ist zu einem Teil von mir geworden.
So kommt es, dass ich mich heute zwar an Kleinigkeiten erfreuen kann, aber meine Grundstimmung negativ bleibt und sich einfach festgesetzt hat, wie jahrzehnte lang plattgedrückter Kaugummi auf nacktem Asphalt. Und das bin ich letztendlich auch. Nackt. Nackt und erdrückt von einem vor sich hinmodernden Kaugummi, der mir mit rauchiger Lungenkrebsstimme droht: „Dir muss es schlecht gehen, es war immer so, ist so und wird sich nie ändern!“

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Depressive Beziehung…

Zum ersten Mal erlebe ich so richtig bewusst, wie es ist, wenn ein anderer Mensch, der mir sehr Nahe steht, starke Depressionen hat. Und das tut so unendlich weh…diese Hilflosigkeit, wenn die Psychosomatik ihr Übliches dazu tut. Wenn ich in die Augen des Menschen blicke und immer weniger Inhalt sehe. Furchtbar ist auch dieses Gefühl des Alleinseins, wenn der andere die Nacht im Wohnzimmer verbringt, weil seine Gedanken keine Ruhe und er keinen Schlaf findet…

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Posted by Journey in Allgemein, 12 comments

Wenn man keine Bilder macht…

…ist mit etwas Glück die einzige Erinnerung, die dir an eine Stadt bleibt, die du vielleicht nie wieder besuchen wirst, ein einziges Bild. Und dieses Bild, so banal es dir erscheinen mag, steht dann für deine Erinnerung, deine Erlebnisse und Gefühle zugleich.

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Ich muss…

Ich muss immer etwas tun. Ja nicht anhalten, ja nicht anfangen zu denken. Dumm ist es nur, wenn es rein gar nicht zu tun gibt und ich einfach nur dasitze…und dasitze…und dasitze…das treibt mich nach ein paar Stunden total in den Wahnsinn, denn schließlich bin ich ja zum Arbeiten da und nicht zum Nichtstun und ich bin auch auf der Welt, um was zu leisten, denn schließlich ist das ja standard. Normal. Der Mensch zählt nicht, nur was er leistet…
Und deshalb kann ich es mir absolut nicht leisten, einfach nur nichts zu tun. Es gibt doch eigentlich so vieles zu erledigen…

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Posted by Journey in Allgemein, 4 comments

Die Unbekannte

Kennt ihr diesen Moment, wenn eine Gestalt auf einmal in eurem Blickfeld erscheint und euer Herz einen Sprung macht? Einfach kurz zu schlagen aufhört? Und dabei kennt ihr sie nicht mal! Diese Person… Wie eine Elfe schwebend steht sie einfach nur da, anmutig und schön zugleich. Sieht herüber mit ihrem durchdringenden und gleichzeitig verschlossenen Blick; direkt in euer Herz. Sie bewegt sich ein wenig und ihre langen malerischen Gliedmaßen scheinen kein Ende zu nehmen. Ihr kurzes Haar, Wasser gleich, gleitet über ihr von der Sonne golden gefärbtes Gesicht, wenn sie sich hinunterbeugt. Und einfach nur das Backblech füllt…

Ja, sie ist mehr. Mehr als nur eine Bäckerin bei K&U! Sie hat Ausstrahlung! <3

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Pixelschubserin extreme

Ich hasse meinen Perfektionismus. Er hindert mich daran, „schnell“ mal ein Bild zu bearbeiten. Somit arbeite ich meistens die Mittagspause durch, weil ich meine Arbeit gut machen möchte…eben „perfekt“. Die Angst, etwas zu vergessen oder falsch zu machen, ist einfach zu riesig und erdrückt mich fast. Dazu sind die Zweifel an meinen Fähigkeiten ebenso viel zu groß, als dass ich sie einfach runterschlucken könnte….was soll ich also tun?!
Ansonsten läuft doch alles so gut!

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Posted by Journey in Allgemein, 2 comments

Eins nach dem Andreas

Mein Problem als Chaotin mit ADS ist, dass mir oft einfach viel zu viel im Kopf herumspukt und mich somit auch belastet. Ich bin zudem leider auch noch total ungeduldig und will immer alles gleich und auf der Stelle erledigen, damit die nervigen Gedanken endlich aus dem Kopf verschwinden. Ansonsten ist das wie eine Schalplatte, die immer hängt, dann kurz weiterläuft, dann wieder hängt, wieder weiterläuft usw. Das ist das bittere Los, wenn sich das Gehirn einfach nicht entscheiden kann, was unwichtig ist und was nicht und sich mit jedem Gedanken 10 weitere auftun..
Damit ich das alles auf einem erträglichen Level halten kann, habe ich mich dazu entschlossen über die verschiedenen Techniken zur Bewältigung des Alltags zu schreiben, die ich so mitbekommen habe. Vielleicht interessiert das hier ja den ein oder anderen.

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Posted by Journey in Allgemein, 4 comments

Die sieben Todsünden: Bin ich des Todes?

An diesem Artikel arbeite ich glaube ich schon Jahre, habe aber nie wirklich mit dem Schreiben angefangen. Damals hat mir ein Gespräch in meiner Stammkneipe den Anreiz dafür geliefert und ich begann mich auf Wikipedia darüber zu informieren, mir einige Dinge rauszuschreiben und in einem Dokument abzuspeichern. Dort blieb es dann bis mir ein Buch zu dem Thema durch die Hände fiel, weil ich immer noch nicht gelesen habe…
Irgendwann Ende Oktober diesen Jahres sah ich dann zufällig Galileo und begann mich wieder dafür zu interessieren. Und jetzt, drei Monate später fange ich wirklich mal mit dem Schreiben dieses Artikels an, da ich mir vorgenommen habe, das nicht auch noch in 2013 zu verschieben, denn dort will ich mit leerer Liste geplanter Blogartikel anfangen.

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Posted by Journey in Allgemein, 2 comments