„Schreiben Sie doch mal ein bisschen was über ihre tiefsten Abgründe und wenn Sie schon dabei sind, bitte auch noch über ihre Perversionen, Ekelhaftigkeiten und Moralvorstellungen.“
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Obwohl ich im vorherigen Beitrag geschrieben hatte, dass mich das Buch „Drüberleben“ von Kathrin Wessling nicht gerade vom Hocker gehauen hat, habe ich dennoch das ein oder andere Interessante in dem Buch gefunden wie zum Beispiel die Aufforderung, Listen zu schreiben.
Ich habe in den folgenden Beiträgen einfach mal alles aufgeteilt, da ich gemerkt habe, dass sich die Zitate aus dem Buch (im Folgenden kursiv geschrieben und in Anführungszeichen gesetzt) und vor allem mein dazugehöriger Listen-/Antworttext extrem in die Länge zieht.
Wie auch immer, ich halte es irgendwie für wichtig, das hier aufzuschreiben. Es hat mir mal wieder klar gemacht, was für unerfüllbare Ansprüche ich an mich stelle und wie unuzufrieden ich mit mir selbst bin, wenn ich diese nicht erfülle. Und während ich jammere und heule, bestätigt mich genau das in meiner Unfähigkeit…mit allem…
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Es ist nicht das Buch, das dich depressiv macht. Nicht die Thematik, die in ihr innewohnt und die dich auch betrifft. Nein, es ist eine Mischung aus Depression und Aggression gegen die Tatsache, dass sie es mit ihrem Buch geschafft hat und einfach mal ebenso mit einem Schnipp einen Roman von ihrem Schmerz veröffentlicht hat.
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Gefunden in Kazis Blog
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Nichts zu tun zu haben ist für mich das Schlimmste. Ich brauche Arbeit! Stellt mich zu, setzt mich unter Druck, macht bitte alles, damit ich einfach nicht über mich und mein Dasein nachdenken muss…damit ich die Chance habe, zumindest etwas zu leisten…wenn auch nicht direkt in meinem Leben!
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Ich hatte ja in einem meiner letzten Beiträge beschrieben, wie sehr ich mittlerweile Probleme mit dem Fotografieren habe, seitdem ich weiß, dass ich über alles Bescheid wissen und alles beachten muss. Man denkt eigentlich, dass alles etwas verständlicher wird, je mehr man darüber weiß. Aber je mehr ich mich in das Thema reinlese und mit Videos auf YouTube ansehe, desto schlimmer fühle ich mich hinterher. Weil ich weiß, dass ich auch fotografieren sollte. Und weil ich mir sicher bin, dass das niemals etwas wird. Ich habe nämlich keine Ahnung von Lichtführung, Blitzen und Portraits. Das sind denke ich mal alles so Sachen, die man mit der Zeit lernen muss…aber wie? Ich habe keine Lust mir alles an teuren Dingen anzuschaffen, nur damit ich mal übe. Was ist, wenn ich dann noch stärker merke, dass das alles nichts (mehr) für mich ist?
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Es tut weh, sein Talent wegzuwerfen. Aber mit der Zeit macht man es einfach und gibt die Träume auf, die man immer hatte. Man wird realistisch, erwachsen und versucht einfach zu verdrängen, dass man jemals einen Traum hatte. Es ist doch sooo viel vernünfliger und es gibt doch sooo viele, die dasselbe machen und damit auch noch Erfolg haben.
Und man redet sich ein, dass man nicht neidisch ist, doch letztendlich ist man es doch. Wäre man es nicht, könnte man seine Träume weiterhin ausleben und dennoch Spaß daran haben.
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Mr. Chocolate und ich beim Abendessen…
Ich: Oh, mein Magen meldet sich…er freut sich übers essen!
Er.: Das denk ich mir!
Ich: Jaa….er und ich wollen ja nie dasselbe…
Er: Ja, du willst nur Eis.
Ich: Nicht „nur“ Eis…auch Schokolade und Kekse und Red Bull!!
…
Ich: Sag mal, gibt es ein Körperteil an dir mit dem du gut klar kommst?
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