Kurzgeschichte: Lektorat

Ein paar Worte vorweg: Dies ist meine absolute Horrorvorstellung vom Verlagswesen. Jedes Mal, wenn ich daran denke, dass ich mich mit dem Buch, was ich gerade schreibe, ja auch irgendwo sichtbar machen könnte/sollte/müsste, damit mein Traum von einem Buch in den Regalen einer Buchhandlung auch nur ansatzweise eine Chance hat, denke ich an solche Menschen wie in dieser Kurzgeschichte und ich fühle mich machtlos, klein, wertlos,… und chancenlos. Und das liegt, wie ich mittlerweile begreife, nicht daran, dass ich kein Abi habe…das wäre auch mit Abi nicht anders. (Woran es liegt und wie ich das bewältigen kann, bin ich noch am Ergründen…)

Um jedenfalls mal meine Empfindungen dazu vielleicht etwas besser nachvollziehen zu können, wollte ich nicht schon wieder jammern und habe das daher in dieser Form aufgeschrieben. In meiner Vorstellung läuft das jedenfalls immer so ab. In meiner Vorstellung wird es einfach so enden wie mit diesem Blog: Kein fesselnder Stil, wenig Leser, wenig für den Leser relevante Themen, vielleicht auch zu komplex formuliert, kein Feedback zur Verbesserung… zu wenig Influencer… kurz: Ich lebe hier in meiner eigenen abstrakten Welt. Manchmal kommt jemand vorbei und schreibt was dazu, was mich dann freut. Zu oft passiert aber nichts… und ich mache einfach weiter in der Hoffnung, dass meine Gedanken zu diesem und jenem dann doch das ein oder andere in  den Menschen auslösen, was sie mir eben nicht mitteilen. 

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Fragen

Da ich gerade nicht wirklich die passenden Worte für meinen permanent wechselnden Gefühlszustand beschreiben kann, versuche ich es mal mit einer Liste bzw. einem alten „Blogstöckchen“, das ich wohl damals 2011 in die Welt geworfen habe..

Diese Fragen habe ich aus einem Buch und fand sie recht interessant. Der Sinn davon ist, sich diese Fragen immer wieder mal zu stellen und sich über seine damaligen Wünsche und Probleme zu amüsieren, weil sie einfach nicht mehr aktuell sind…(oder so ähnlich)…

Bei mir ist das jetzt schon eine Weile her (2011 und 2×2012)…also wird es mal wieder Zeit, mir diese Fragen zu stellen…

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Full of emptiness?

Eigentlich ist alles gut. Eigentlich ist ja nichts Schlimmes los. Keiner stresst. Alles easy. Kein Grund zur Sorge, …oder? Ich liege nicht im Sterben. Ich habe einen Job, wohne sehr gut und habe jemanden, den ich liebe und der mich liebt. Mein Bad ist sauber und der Rest der Wohnung auch. Meine Festplatten sind sortiert. Ich habe Eis im Kühlfach.
Und dennoch… zieht mir etwas den Stecker.

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Depressionsreferat

Beim Durchstöbern von Dateien und anderem Kram stoße ich irgendwie immer wieder auf mein Referat, das ich damals auf dem Gymnasium im Pädagogik-/Psychologieunterricht gehalten habe. Dafür haben sich auch innerhalb der letzten Jahre ein paar Menschen interessiert, denen ich das per Mail geschickt habe.

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Ein Grund zu leben

Manchmal glaube ich, dass ein guter Grund am Leben zu bleiben jener ist, dass ich es mittlerweile kann, obwohl meine Jugend katastrophal war und ich zu Anfang meines Blogs entweder angetrunken, betrunken, emotional irgendwie aufgewühlt oder am Heulen war.
Demnach bin ich also selbst der Grund zu leben. Einfach nur um zu „beweisen“, dass man nicht dazu verdammt ist, ein beschissenes Leben zu führen.
Beim Lesen meiner alten Beiträge merke ich nämlich wieder einmal, dass ein Lebenswille echt nicht selbstverständlich ist…

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Panikmomente

Mein Herz klopft schneller. Der Puls scheint zu rasen. Das Atmen fällt schwerer, weil sich eine unglaubliche kaum zu definierende Schwere auf meine Brust legt. Mein Körper? ist so gar nicht entspannt…
Eine durchaus nicht ganz unbekannte Situation.

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Es ist zu viel!?

Zu viele Nachrichten. Zu viele Reize. Zu viel Verschwörung hier und Gegner da. Zu viel angebliche Wahrheit. Zu viel angebliche Lüge. Zu viel Unsicherheit. Zu viel hinter Sarkasmus versteckte Emotionen. Zu viel Rechthaberei. Zu viel Hass. Zu viel Spaltung. Zu viel Unausgesprochenes. Zu viel Ausgesprochenes ohne eine Konsequenz des Handelns… viel zu wenig Erklärungen von irgendjemandem, dem man noch trauen kann…

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Warum sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen?

Ja, warum denn eigentlich? Ich kann ein Stück weit die Menschen verstehen, die das ablehnen, denn wenn man nicht nur oberflächlich an dem kratzt, was einem gerade in den Kram passt, sondern versucht die ganze Tiefe und das Ausmaß auf die eigene Identität zu begreifen (und sich vor allem mit sich selbst beschäftigt, anstatt die Schuld allen anderen zu geben), dann ist das schon echt nicht leicht. Es katapultiert einen nämlich emotional voll zurück in die Vergangenheit… und warum sollte man sich das freiwillig antun?

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Von der Kunst des Lesens

Ja, ich weiß: Ich lese zu wenig…! Das fällt mit besonders dann auf, wenn ich in alten Tagebucheinträgen stöbere. Laut den Aufzeichnungen habe ich nämlich früher unglaublich viel gelesen und ich frage mich: Wo verdammt noch mal habe ich denn die Zeit dafür hergenommen?!

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