Fragen

Da ich gerade nicht wirklich die passenden Worte für meinen permanent wechselnden Gefühlszustand beschreiben kann, versuche ich es mal mit einer Liste bzw. einem alten „Blogstöckchen“, das ich wohl damals 2011 in die Welt geworfen habe..

Diese Fragen habe ich aus einem Buch und fand sie recht interessant. Der Sinn davon ist, sich diese Fragen immer wieder mal zu stellen und sich über seine damaligen Wünsche und Probleme zu amüsieren, weil sie einfach nicht mehr aktuell sind…(oder so ähnlich)…

Bei mir ist das jetzt schon eine Weile her (2011 und 2×2012)…also wird es mal wieder Zeit, mir diese Fragen zu stellen…

Was ich mir jetzt für mein Leben am meisten wünsche:
Dass ich organisierter wäre…

Was ich mir am meisten für meine Zukunft wünsche:
Mit Observer zusammenziehen und gut leben können.
Eine gern gelesene Autorin werden.

Was ich mir am meisten in der WELT wünsche:
Harmonie.

Was ich am liebsten TUN würde:
Lernen so zu schreiben, dass es die Menschen lesen wollen und meinem Stil trotzdem treu bleiben.

Worauf ich stolz bin:
Dass ich noch lebe/nicht aufgegeben habe und trotz ADS doch so einiges auf die Reihe bekommen habe.

Was ich vermeiden wollte:
Menschen zu verletzen.

Was ich JETZT am liebsten tun möchte:
In einer einsamen Berghütte in der Schweiz Urlaub machen.

Menschen und Hobbys, die mir JETZT am wichtigsten sind:
Menschen: Observer, mein Chef, seine Frau.
Hobbys: Schreiben… auch wenn es gerade nicht so läuft..

Was mich traurig macht:
Da es mir gerade diese Woche gar nicht gut ging und ich vielleicht auch noch nicht überm Berg bin… hier eine Liste der Kernpunkte, die durch meinen Kopf kreis(t)en:
– Dass ich mit dem Schreiben so wie ich jetzt lebe und das „nebenher“ versuche nicht weiterkomme und niemals meinen Lebenstraum verwirklichen kann.
– Dass ich vielleicht gar nicht schreiben kann und es auch nicht lernen kann, weil mir Geld, Zeit, ein Weg und der Mut fehlen, diesen zu suchen und zu gehen…
– Dass ich es selbst dann nicht könnte, wenn ich es lernen würde und somit feststellen müsste, dass ich mich geirrt habe.
– Dass Menschen, die mir nahe stehen entweder meinen Blog gar nicht lesen oder nicht verstehen, was zwischen den Zeilen steht und auch nicht mit mir darüber sprechen. (mir fällt das Ansprechen schwer, deshalb schreib ich ja…)
– Ich selbst
– Zu sehen/zu lesen, wie andere Eltern sich um die psychische Verfassung ihrer Kinder kümmern und/oder eine Bindung zu ihnen aufbauen können und zu begreifen, dass ich selbst verdammt alleine als Kind war (Nicht falsch verstehen, ich finde es unglaublich schön, wie manche Eltern sich um ihre Kinder bemühen und ihre Gefühle ernst nehmen! Aber es macht mich auch traurig…)
– Dass so viel Disharmonie zwischen meinen Eltern besteht
– Allgemein die Probleme/Herausforderungen im Leben meiner Mitmenschen…
– Gerade nicht so zu funktionieren und mich so konzentrieren zu können, wie ich es eigentlich gewohnt bin…

Was mich fröhlich macht:
Musik
Mit Observer telefonieren/reden
Mich verstanden fühlen

Posted by Journey

Kategorie: Allgemein

Autor: Journey

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