Journey

Wirres Zeug

Mir geht gerade ziemlich viel wirres Zeug durch den Kopf. Ich schreibe auch sehr viel wirres Zeug, wie man lesen kann. Und ich rede viel. Mit sehr vielen Menschen, heule ihnen die Ohren voll und suche Trost, den ich eigentlich nicht verdient habe, da ich diese ganze Beziehung mit Mr. Chocolate ja beendet habe. Da ich einen Menschen (mal wieder) von mir (ins Unglück?) gestoßen habe. Warum eigentlich?

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alles oder nichts

Manchmal muss man einen Cut ziehen, durchbrechen, beenden, neues beginnen, ausbrechen aus dem ewigen Trott des Alltags.

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Starksein

Das mit dem Starksein funktioniert nur, solange die Möbel noch da stehen, man noch nebeneinander liegt, einen Film ansieht, Arm in Arm, obwohl das Ende in Sicht ist. Aber eigentlich ist das alles nicht stark. Nur ein Traum. Und du hast Angst einzuschlafen, Angst aufzuwachen…

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Unisex.

Seit zwei Tagen sitzt mir nun mein ewiges Problem wieder stechender im Nacken: Ich bin eine Frau. Wäre ich ein Mann, wäre mein Problem vermutlich, dass ich ein Mann bin. Warum kann ich nicht einfach unisex sein? Geschlechtslos? Altersunabhängig? Mensch? Akzeptiert für das was ich mache und nicht das, als was ich geboren bin?

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Beziehungen

Das Gift heißt Erwartung
Der Tod Entfaltung
Das Auseinander resultiert
Erst still und schleichend
Dann laut und schlagend
Verletzend
Mit jedem Wort
…beendend.

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Scheindasein

Du kannst auch du selbst sein
Deiner Ironie entfliehen
Loslassen
Von deiner Vorstellung
Dass Akzeptanz nur kommt
Wenn du still bist
Dich verstellst

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Harte Proben…

Manchmal stellt einen das Leben auf eine echt harte Probe. Man hat ja eigentlich in der Verhaltenstherapie gelernt, dass man nicht alles zu nah an sich ranlassen soll. Dass man nicht alles pauschalisieren soll mit den absoluten Worten wie „Niemals“ und „immer“. Aber es ist wirklich verdammt schwer, sich daran zu halten, wenn einem die wunderbar selektive negative Wahrnehmung der Welt eine Panne nach der anderen beschert…

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Sieben Jahre

Es ist schon irgendwie peinlich, wenn man seinen Geburtstag vergisst. Ich werde heute sieben! Und wie geht es mir? Mies. Richtig mies…ich dachte eigentlich, dass ich das mit den fehlenden paar Gramm Antidepressiva besser wegstecke, aber offenbar war das zu positiv gedacht. Ich wusste doch, dass mir das einfach nicht steht.

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Vier Jahre…

Heute vor einer Woche war ein besonderer Tag...ich habe meine letzte Antidepressiva-Pille genommen. Nach über vier Jahren!

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My Job

Irgendwie ist das hier zu einem „Monatsblog“ geworden. Ich schreibe einfach einmal im Monat rein und merke dann wieder einen Monat später, dass irgendwie doch nichts nachkam…

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