Revolution!

Das Wort zum Donnerstag: Lasst uns über Geld sprechen…

Wer mich gut genug kennt, weiß, wie ich zum Thema Geld stehe: Ich verachte die Macht, die es auf Menschen ausübt. Den Druck. Die Ungerechtigkeit. Die Unsicherheit. Die Angst…
Ich verachte, dass es meist das Schlechte in uns offenbart.
Und ich verachte die Tatsache, dass unser aller Leben am seidenen – ich bitte um Verzeihung für meine Ausdrucksweise, aber ich kann es nicht anders in Worte fassen – verfickten Faden der Wirtschaft hängt…

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Was mein toter Kater mir zeigt…

Es ist der 1. Weihnachtsfeiertag. Mein Freund Observer und ich sitzen da, essen Chili und sehen uns die neuste Sendung mit Scobel und Welzer an. Hinterher unterhalten wir uns über die Entwicklung der Menschheit, was alles anders sein könnte und was uns wohl noch alles auf diesem Planeten erwarten wird. Und wir stellen fest, wie frustrierend das alles eigentlich ist, weil es noch gut 200 Jahre so weitergehen kann und sich alles zu langsam in die Richtung entwickelt, die wir uns vorstellen und die nicht nur wir für richtig halten…

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Ein (unvollständiges?) Gedicht

Im August diesen Jahres habe ich folgendes Gedicht geschrieben, das noch keinen Titel hat und mit dessen Ende ich auch noch nicht so ganz zufrieden bin, weil es insgesamt einen eher negativen Touch hat und ich mir eher einen positiveren Ausklang wünschen würde.

Wobei ich mich zu diesem Zeitpunkt ja wirklich so gefühlt habe…
als müsste mein Traum, Schriftstellerin zu werden, sterben…
als müsste ich ihn begraben unter Zeitmangel und Selbstzweifeln und Job und Alltag…

Hier also ein Gedicht über die Gesellschaft und Träume und Realität und dem Wunsch nach künstlerischer Entfaltung…

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Warum sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen?

Ja, warum denn eigentlich? Ich kann ein Stück weit die Menschen verstehen, die das ablehnen, denn wenn man nicht nur oberflächlich an dem kratzt, was einem gerade in den Kram passt, sondern versucht die ganze Tiefe und das Ausmaß auf die eigene Identität zu begreifen (und sich vor allem mit sich selbst beschäftigt, anstatt die Schuld allen anderen zu geben), dann ist das schon echt nicht leicht. Es katapultiert einen nämlich emotional voll zurück in die Vergangenheit… und warum sollte man sich das freiwillig antun?

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Kapitalismuskritik – Wo beginnt Kapitalismus?

Deine Religion heißt Kapitalismus.
Wie ein radikaler Gläubiger hältst du an ihr fest und verteidigst sie.
Du rechtfertigst dein Verhalten damit, dass der Mensch von Natur aus nur gierig sein kann. Immer mehr will. Dass er ein Kämpfer im Wettbewerb ist und sich behaupten muss.
Aber der Wettbewerb bedeutet Krieg.
Und Krieg ist Egoismus.
Kapitalismus ist Wettbewerb. Krieg. Egoismus.
So siehst du also den Menschen?

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Vom Sterben der Revolution…

Und mit einem Mal findest du dich wieder in einem Leben, dass du eigentlich nie führen wolltest. Aber es ist okay. Hat sich ja langsam entwickelt. Schafft ja auch Sicherheit. Und die anderen leben ja auch so. Ist ja auch keine radikale Wende. Den grundlegenden inneren Prinzipien ist man ja noch irgendwie treu. Aber der Traum der großen Revolution stirbt. Immer. Irgendwann. Das ist halt so.

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I dream of a quiet christmas…

Dieses Jahr wird Weihnachten anders als die bisherigen, da ich an Heiligabend nicht wie sonst zu Lilith verreise, sondern hier bei mir zu Hause verbringe mit Observer, der nach wie vor bei mir ist und auch nicht zurück nach H. fährt.
Und wir werden nicht feiern bzw. nehmen uns die Freiheit heraus, uns da raus zu nehmen – Corona hin oder her.

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Kurzgeschichte: Verdrossenheit

Karl stellt seinen Mantelkragen hoch und zieht auch den Mantel enger. Er versucht sich unsichtbar zu machen und so möglichst rasch und unbemerkt durch die Menschenmenge zu gelangen. Eigentlich wollte er ja nur in Ruhe etwas durch die Stadt schlendern, doch stattdessen befindet er sich nun inmitten einer Demonstration, die wohl angekündigt gewesen war. Da er solche Geschehnisse aber schon lange ignoriert und er sogar die Tageszeitung abbestellt hat, ist ihm das wohl entgangen.

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Vom Wunsch einer Namenlosen(?) nach einer besseren Welt..

Irgendwie passiert seit einiger Zeit so unglaublich viel parallel… in meinem Leben und vor allem auch in meinem Kopf.
Durch Observer, der gerade quasi bei mir wohnt, und die ganzen Gedankenimpulse, die wir in unseren Gesprächen bei uns gegenseitig triggern, überschneiden sich bei mir mittlerweile so viele Themengebiete, dass ich gar nicht weiß, wann ich das alles denn noch schriftlich verarbeiten soll…
Meist geschieht das am Wochenende, denn da habe ich die meiste Zeit bzw. Ruhe, um irgendetwas davon richtig auszuformulieren. Und es ist wirklich ein wundervolles Gefühl, mir dafür auch die Zeit nehmen zu können ohne dass sich mein Partner zurückgesetzt fühlt! So habe ich nicht wie sonst ein schlechtes Gewissen und kann einfach das ausleben, was mir so wichtig ist. Besser noch: Er weiß es zu schätzen und unterstützt mich durch eben all die Gespräche und durch sein ehrliches Verständnis und seine Akzeptanz!

Wir stellen uns beide jedoch die große Frage, wo man denn bei all diesem Input eigentlich anfangen soll und wie gerade ich mich auch für andere möglichst verständlich machen kann(?)…

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