Kneipengeschehen

Was man so „Interesse“ nennt… oder: der fremde Mann an der Bar

Eigentlich bin ich ein ziemlich scheues Wesen gegenüber Menschen. Es kommt aber oft vor, dass ich sehr tiefe Gespräche mit ihnen führe oder sie irgendwie dazu bringe, mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Vermutlich habe ich etwas an mir, dass diese Offenheit begünstigt. Denn ich selbst gebe zwar auch etwas von mir preis, aber meistens reden die anderen. Mich interessieren aber auch Geschichten und Zusammenhänge immens und ich bin wahnsinnig neugierig…
Manchmal besteht mein Interesse an einer völlig fremden Person aber auch einfach nur darin, dass ich versuche mir vorzustellen wie es wohl ist, diese Person zu sein. Wenn jemand eine bestimmte Ausstrahlung hat, dann sauge ich quasi alles in mich auf, was ich wahrnehme,  achte auf Details und bin einfach nur fasziniert von dem, was ich sehe und von allem, was ich nicht weiß. Denn wenn mich alleine die Ausstrahlung und meine Gedankenspiele dazu in den Bann ziehen, sehe ich sie/ihn nämlich wie z.B. den Ich-Erzähler (m)eines ungeschriebenen Romans. Oder einen anderen Protagonisten.

Anbei dazu ein Text zu dem mich ein mir völlig unbekannter Mann inspiriert hat. Er war quasi (m)ein unbeschriebenes Blatt…

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Menschliches Verhalten (Ghosting)

Ich lösche dich aus meinem Leben. Also von Facebook. Lese deine Nachrichten zwar, antworte aber nur sporadisch oder nichtssagend oder was von dem ich denke, dass du es hören willst. Und irgendwann…tja, da antworte ich dann gar nicht mehr. Jaja, wir hatten mal ein Date ausgemacht. Wollte ich wohl doch nicht. Oh, du lädst mich ein? Ich sage „vielleicht mal“, bemühe mich aber doch nicht um eine Zeit und einen Ort. Sage dann ab. Aber natürlich erst, wenn du mich fragst, wie es denn nun aussieht. Und natürlich schlage ich keinen Alternativtermin vor. Will ich ja auch nicht wirklich. Aber das weiß ich ja nicht. Vielleicht blockiere ich dich aber lieber auch gleich. Erspart mir den Ärger, mich wirklich mit dir auseinanderzusetzen.

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FREIzeit

Nach einem erhitzten Abend öffne ich die Tür hinaus in die kühle Februarluft, wie typisch nur mit einem ärmellosen kurzen Kleid und einer dünnen Strumpfhose bekleidet. Ich schlendere einfach in diesem absolut falschen Outfit über den Asphalt, immer noch wie elektrisiert von der Technomusik hinter mir, deren monoton scheinender Beat mich die letzten zwei Stunden begleitet hat. Meine Füße tragen mich auch nach wie vor, stehen fest im Leben, selbst nach dem Tanzen auf 12cm.

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Christmas and so on…

Der Samstag vor Weihnachten
Am Samstag stand ich früh auf und richtete mich für V. Ich musste noch einige Dinge besorgen und habe auch meine Mum besucht.

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Kneipenphilosophie

Irgendwann merkst du, dass es immer dasselbe ist, egal wo du hinkommst. Warum sagen dann immer noch so viele, dass der Abend mit mir der tollste ihres Lebens war? Warum bewundern mich gerade jene Menschen, die mich nicht kennen? Und warum schockiere ich sie, wenn sie mich kennen lernen?

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Sie fehlt…irgendwie

Vor einigen Wochen habe ich mal meinen Laptop zum Elektronikdealer gebracht, da er Monate zuvor von meinem alten Drucker gekillt wurde…ich vermute mal wegen einem falschen Treiber. (Der Drucker hat wenig später übrigens auch Selbstmord begangen…) Mr. Chocolate meinte, es könne sein, dass die Daten noch auf der Platte seien, aber das Betriebssystem Windows wäre weg. Da uns immer etwas dazwischen gekommen ist, er die die CD nicht dabei hatte, verlegt hat, etc,…habe ich mal meine Trampbekanntschaft angeschrieben. Der arbeitet nämlich beim Elektronikdealer.

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Betrunkene Kerle oder: Wie man mich auf die Palme bringt

[Freitagabend, der 16.03.’12]

Ich bin zu nett, das merke ich immer wieder. Manchmal sollte ich nicht nachdenken und einfach jemandem mal eine reinhauen…
Am Freitagabend saß ich nämlich mit Ex-Mr.-Right an einem Tisch im HK. Wir unterhielten uns ganz nett und redeten über meine Angewohnheit Termine abzusagen und dass man so nicht wirklich eine Freundschaft aufbauen kann. Und dann kam auf einmal ER rein – der Miami-Vice-Kerl…
Für die Leser, die sich darunter nichts vorstellen können, empfehle ich diesen Blogeintrag zu lesen: Schnick-Schnack-Schabernack

Ich wollte mich zwar noch unter meinen Haaren und hinter meinem Getränk verstecken, aber es war zu spät…

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Weihnachten und Neujahr nahen heran…

Bald ist es wieder so weit…: Weihnachten und Silvester als abschließendes Highlight am Ende vom Jahr. Wo werde ich dieses Jahr sein? Irgendwie weiß ich das nie so genau,

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Wiedersehen mit Fr. Croft

Am Freitagabend (14.10.) kam mich Frau Croft besuchen, da sie unbedingt mal wieder nach B.D. ins Geisterhaus bzw. allgemein mal in V. rausgehen und was im Black Forest unternehmen wollte. Sie wohnt ja zum Glück nicht mehr soooo weit weg, sondern etwas näher, da sie ja nun Modedesign studiert.

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Wie das Chaos seinen Lauf nahm

Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Blogeintrag beginnen soll. Allerdings fällt mir auch jetzt nicht wirklich ein, was ich schreiben soll bzw. wie sich das Chaos beschreiben lässt, das Freitagabend ausgebrochen ist und nun seinen Lauf nimmt, der sich nicht aufhalten lässt. Und mit Chaos meine ich diesmal nicht nur ein bisschen etwas Chaotisches herausprovozieren, sondern wirkliches Chaos bei dem Beziehungen endgültig kaputt gehen, geweint wird, irgendwo auch Träume in Erfüllung gehen und trotzdem das schlechte Gewissen nagt. Aber man muss es manchmal zeitweise abstellen und sich fragen, was man eigentlich will und ob man sich das von einem Moralverständnis versauen lassen will. Denn glücklich wird man so mit Sicherheit nicht… Das Problem: Sich für eine Seite entscheiden! Denn das ist dann vorerst endgültig, nicht mehr zu ändern, kann nicht wieder zurückgenommen oder gar gut gemacht werden. Entweder man geht somit der Moral nach und stellt seine Gefühle auf die unterste Treppenstufe oder man folgt dem Herzen und lebt in der Gewissheit, etwas (mit)zerstört zu haben…bei mir geht die Tendenz aber in Richtung Herz. Nicht sofort, aber Stück für Stück aus dem schlechten Gewissen raus…

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