Zur Hölle mit der Normalität oder dem, was die Welt normal nennt! Ich stelle lieber alles auf den Kopf. Und gegebenenfalls vergraule ich dabei noch meine Mitmenschen…was ich aber SO nicht geplant hatte…
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„Aber Kai, er ist vergeben!!“
„An wen?!“
„An so ein Püppchen…“
„Püppchen! Ist das süß… Ach, gib’s zu…du wärst auch gerne ein Püppchen!“
„Nee, spinnst du?!“
„Also Journey…bist du dir da wirklich sicher? Sei mal ehrlich…“
„Mmmmhhh…okay…ich wäre auch gerne eins…“
…
„Und soll ich dieses Arschloch mal anschreiben und fragen, warum er so böse zu dir ist und dir das Herz bricht?!“
„Kai! Nein!!“
„Na du traust dich ja nicht, ihn anzuschreiben!“
„Wozu auch?! Er hat eine Freundin!!“
„Na und?! Und dann sitzt er stundenlang mit dir auf einer Treppe und küsst DICH?!“
„Wir waren betrunken…“
„Super Argument!“
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Höre ich diese Zeilen, so fällt mir alles wieder ein; so spüre ich wieder den Wind, der mir durchs Haar weht, als würde ich wieder ewig lang über den Berg gehen, mich fühlen wie ein Wirbelsturm von einer Sehnsucht getrieben, die unsinnig, kindisch ist. Und ich fühle mich wie ein Vulkanausbruch, wenn ich wieder den Berg runter renne, mit hohen Schuhen vor dir wegrenne. Könnte schreien, doch fällt nicht mal eine Träne. Fühle mich nur so getrieben von mir selbst. Gepeitscht und geschlagen. Ausgenutzt. Ein Gefühl des Missbrauchs ohne missbraucht worden zu sein. Schwindel. Übelkeit. Der Fall.
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Es wird Zeit für einen Blogeintrag, für literarisch wertvolles Geschreibsel. Doch würde man nun mit mir reden, gäbe es mit Sicherheit keinen wertvollen Ton. Nur ein AAAAAHHHHHHHH und WUUUUAAAHH können im „Real Life“ meine Gefühle an diesem Tag ausdrücken untermalt von Rumgehüpfe und anderen Gesten. Aber ich versuche dennoch, mich irgendwie schriftlich mitzuteilen. Das kann ich sowieso besser…
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Ich kann nicht still sitzen, ich muss rumlaufen, einfach nur in der Gegend rumlaufen und dämlich grinsen. Irgendwie muss der Puls doch irgendwann runtergehen?! Das Herz muss doch irgendwann aufhören wie wild gegen die Brust zu hämmern, oder? Himmel, wann kommt der Fall? Hoffentlich nicht so schnell. Ich will keinen Fall. Ich bin schon zu oft die Stufen zurückgefallen oder wurde von der Kante ganz oben geschubst…
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Gestern war sozusagen „der große Tag“, an dem ich mich in der Klinik vorstellen durfte. Dr.Mit. war natürlich – mal wieder – ein Mann, aber irgendwie komme ich mit den Männern als Doktoren (in welcher Form auch immer) besser zurecht, als mit den Frauen. Er war sehr nett und hat mir Fragen gestellt, auf die ich in meinem Zustand aber keine Antworten fand.
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Sicherheitsgefühle entstehen in der Kindheit, sagt mir der Radiosprecher. Ich glaube es ihm. Mein Sicherheitsgefühl ist gleich null und etwas, das ich gerne verdränge und über das ich nicht gerne nachdenke. Vertrauen ist unsicher. Familiäre Unterstützung ebenfalls. Die Tatsache, dass jemand in dem Moment für dich da ist, in dem du ihn brauchst…auch unsicher.
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So langsam müsste mir die Erkenntnis kommen, dass dem Schrecken dieser Welt nicht so einfach zu entfliehen ist. Nicht wenn ich im Bett liegen bleibe und auch nicht, wenn ich weder esse noch trinke noch unter Leute gehe. Er ist immer da, der Schrecken. Er lauert an den kahlen Wänden, auf dem schmutzigen kalten Asphalt und in den Stimmen jener, denen man einmal vertraut hat. Er sagt einem, dass man nicht gut genug sei. Versagt habe. Baut einen stetig ab, statt auf.
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