Ich denke, ich habe noch nicht geschrieben, was ich vor über einem Monat so liebes gelesen habe. Mir ist nämlich wieder eingefallen, dass ich doch mal mit 15 bei einer Psychologin gewesen bin.
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Dr. Hyde: lol / ach ja / hihi / hihi / hihi / hiihiii
Journey: ?? / Biste voll?
Dr .Hyde: auch / wollt damit ausdrücken, dass liebe nicht immer so kompliziert sein muss / wie es 80% der welt der meinung ist / eins ist unbedingt wichtig zu wissen: mann vom mars, frau von der venus / und treffen sich auf der erde: einfach meets kompliziert / die kurzfassung
Journey: Ich glaube nicht, dass ihr immer einfach seid
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Dieses Jahr wollte ich ja eigentlich mit Mr. Chocolate Weihnachten feiern…aber das hat ja dann doch irgendwie nicht geklappt, weil ich wegen seinem Verhalten total an allen Rädern gedreht habe und er so getan hat, als wäre eigentlich alles okay. Es ist eine hochkomplizierte Geschichte, über die ich nicht nachdenken sollte, weil ich sie sowieso nicht ganz verstehe und wegen ihm leicht an meiner Sichtweise zweifle. Er kann…hmmm…sagen wir mal sehr gut manipulieren seine Sichtweise darlegen…
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Ich liege auf der Couch von Kai. Er hat mich für heute Abend aufgenommen, da ich ihn angerufen habe und naja…sagen wir mal nicht sehr gesund geklungen haben muss. Ich habe geweint und einfach nur gefragt, ob ich kommen kann, da es mir beschissen geht. Das ist sonst nicht meine Art. Aber ich konnte nicht anders. Ich kenne mich und habe daher Angst vor dem gehabt, was mich erwarten würde. Kontrollverlust und der übliche Mist…wie all die Tage zuvor. Und das wollte ich nicht.
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„Leg dich ins Bett!“ „Nein, das geeeeht doch nicht!“
5 Minuten und ein gewaltiges Kopfkino später…: „Aaaaaah, Dr. Hyde, ich kann nicht mehr, muss schlafen!“
Mit einem Tastendruck habe ich aufgelegt und an danach minutenlang an die Decke gestarrt. Bis ich letztendlich nicht mehr konnte und komplett durchgedreht bin. Alles hat mich runtergezogen. Also dachte ich mir: „Ab vor die Tür, frische Luft tut dir sicherlich gut!“ und bin aus dem Haus gerannt, ein paar mal abgebogen und stand mitten im Wald. Durch meine Kopfhörer drang Nightcore, da ich die Songs mit keinem Ereignis verbinde im Gegensatz zu allem anderen, das ich mit Menschen und Situationen verbinde, was mich irgendwie fertig macht. Aber es half nichts. Das Monster in mir hatte mich komplett in seiner Gewalt und ich hatte echt Angst. Vor mir. Vor meinem Handeln. Also tat ich mal etwas „Unvernünftiges“, was ich sonst nie mache: Ich kaufte Alkohol und versuchte, einfach mal EINEN Abend meine Ruhe zu haben. Es würde sich sicher alles aufklären und…AAAAHH. Die Versuche, mich zu beruhigen, schlugen wirklich alle fehl, auch der mit dem Vodka und dem Erdbeersekt. Nach zwei Vodka Brause und der halben Flasche Sekt drehte ich nämlich immer noch am Rad wie vorher und hatte eine Panikattacke nach der anderen. Ich versuchte x Mal Mr. Chocolate anzurufen, doch er ging nicht ran. Er hatte sich ja nicht mehr gemeldet und ich wusste nicht mal, ob er noch lebt…und bei 300 km niemanden erreichen zu können ist verdammt hart…zu hart für mich…
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Unkontrolliertes Ich. Gefangen in sich selbst. Kann sich nicht entscheiden. Zwischen Panik und hysterischem Lachen. Zwischen Angst und Gleichgültigkeit. Kann nicht loslassen. Keinen klaren Gedanken fassen. Und doch fasst es letztendlich einen Entschluss. Es läuft weg, denn es muss etwas tun. So geht das nicht weiter. Das Gefühl der Zerrissenheit lässt über beinahe zwei Tage nicht nach. Es mag wenig klingen, aber ist doch zu viel. Zu viel für mich, mein Herz und meine Psyche.
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