Gedicht: Einhörner im Schnee

Einst träumte ich von einer Welt
In der Licht noch Schatten erhellt
Dort schien es still, glitzern und weiß
Die Landschaft lag in Schnee und Eis
Und hier an einem Zaubersee
Lebte ein Einhorn weiß wie Schnee
Sein Anblick war wie eine Sucht
Doch oft ergriff es scheu die Flucht
So lag die Schönheit in der Art
Wie es sich frech vor mir verbarg

Geschrieben für: FeBlog

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Journey geht ein ohne journeys X__x

Ich frage mich, was ich die letzten Tage eigentlich gemacht habe. Es ist so viel Zeit vergangen und das einzige wirklich Produktive, was ich gemacht habe, ist die Küche aufgeräumt und einen Wäschekorb gewaschen. Die restliche Zeit habe ich geschlafen, wie eine Besessene Pokémon auf meinem Game Boy Color gezockt, meine Kopfschmerzen davon kuriert, ständig an Mr Chocolate gedacht und ab und zu was gelesen…und gaaaaanz viel mit meiner Katze geschmust, da wir beide total nachtaktiv waren und am Tag fast nur gepennt haben…

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Damals – heute – morgen !

Bevor ich einschlafe, träume ich bereits. Ich denke mir (Kurz-)Geschichten mit Fremden aus oder erforsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das ist mit Abstand das einzige, was immer an mir haftet, denn ich mache das, seit ich klein bin. Ansonsten habe ich mich im Laufe der Jahre stetig verändert. Nur die Traumwelt und meine Augenfarbe sind geblieben…
Eines Nachts, als es mal wieder an der Zeit war, den Gedanken freien Lauf zu lassen, fragte ich mich, was alles in meiner Vergangenheit schief gelaufen ist und wie es wäre, wenn ich mich einfach in das Geschehen einmischen könnte. Wie wäre es, wenn mein heutiges „Ich“ mit dem Wissen, das ich mir die Jahre über angeeignet habe, auf einmal vor meinem 8 oder 9-jährigen Ich stehen würde?

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Meine Welt ist so schwarz-weiß…

Für mich existiert nur eine Seite; entweder schwarz oder weiß. Dazwischen passen einfach keine anderen „Farben“, denn alles dazwischen gibt es für mich nicht. Mein Kopf denkt sich fälscherlicherweise, dass diese Schwarz-Weiß-Logik ihm Sicherheit gibt und lässt mich – ob unbewusst oder bewusst – auch falsche, viel zu „endgültige“ Entscheidungen über meine Gefühle und mein Handeln treffen. Mittlerweile habe ich jedoch einige Punkte davon im Griff. Und dennoch kann so vieles absolut richtig sein und einige Zeit später absolut falsch. Da gibt es kein ab und zu richtig und ab und zu falsch…da wird knallhart durchgegriffen!
Ja, meine Welt ist schwarzweiß, eine Entweder-oder-Welt. Eine Welt voller Chaos und Entscheidungsschwierigkeiten. Mit sehr wenig Ausgeglichenheit. Es gibt nur das Alles und das Nichts. Schenke ich etwas mein ganzes Selbst oder schenke ich nichts und vergesse das ganze – oder versuche es zumindest?

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Lebensplanung – die Siebenhundertfünfundsechzigste

Vor ein paar Tagen saß ich total fertig in einem Zug. Ich war zehn Minuten vorher aufgestanden, um den Bus davor zu erwischen. Dementsprechend sah ich auch aus. Ich hätte geschminkt sein können, ja mir zumindest eine Mütze aufsetzen oder meine Haare wie Haare aussehen lassen können! Aber stattdessen habe ich lieber 15 Minuten im Bett verbracht und versucht mich selbst zum Aufstehen zu animieren und mir anschließend die Zähne geputzt, mein Zeug in eine Tasche geschmissen und mich angezogen. Naja, immerhin hat es geklappt! Und da das nun erledigt ist, fühle ich mich freier und vor allem schlauer.
Ich war nämlich meinen lieben Arzt besuchen und weiß nun um einiges mehr. Er hat mir auch in ein paar Punkten Hoffnung gemacht, wofür ich ihm echt dankbar bin. Außerdem hat mich die Fahrt zu ihm auf die Idee gebracht, mich mal wieder auf einem Blatt über meine „Zukunft“ auszulassen…und alles in eine To-do-Liste zu packen.

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Lebensplanung – die ersten Sibenhundertvierundsechzig

Ich dachte immer, dass ich ein echtes Genie darin bin, wenn es um das Scheitern von Plänen geht. Aber wenn ich mir die letzten Monate so vor Augen halte, muss ich sagen, dass ich ja gar nicht soooo viel verpfuscht habe, wie ich dachte. Es hat sich nur extrem heftig angefühlt zu dem Zeitpunkt. Jetzt im Nachhinein frage ich mich nämlich, was ich in all den Monaten aus 2011 eigentlich gemacht habe. Wahrscheinlich habe ich mir viel zu viele Sorgen um alles UND zur gleichen Zeit gemacht und nicht gründlich und objektiv nachgedacht…oder es zumindest ansatzweise versucht. Naja, im Nachhinein lässt sich das immer so leicht sagen…

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Kindheits-Kram

Ich denke, ich habe noch nicht geschrieben, was ich vor über einem Monat so liebes gelesen habe. Mir ist nämlich wieder eingefallen, dass ich doch mal mit 15 bei einer Psychologin gewesen bin.

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