Ich habe beschlossen meinen Computer ein bisschen auszumisten und da kommen Sachen zum Vorschein, die ich noch gar nicht gebloggt habe… Wie diesen vielsagenden Artikel, der in etwa den Anfang vom Jo-Dieter-Übergang schildert…
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Ein einfaches Prinzip, so schlicht.
Ich bin ein Magnet,
doch merkt er’s nicht.
Bis er wieder vor der Tür steht,
doch dann ist es meist zu spät…
Ich finde es wunderbar das Verhalten der Leute zu beobachten. Besonders im Zusammenhang mit der Gerüchteküche. Wer mit wem ins Bett geht und allerlei Schmutziges, weil man dann immer noch in die Kneipe geht, obwohl es keinen Sinn mehr ergibt und alle um das Liebesleben des anderen Bescheid wissen. Nichts bleibt verborgen.
Jedenfalls ist meine Küche gut bestückt mit Voodoo-Püppchen und allen möglichen Hexengewürzen. Und immer kommt was Neues in den Topf, weil ich immer unterwegs bin. Meistens sind es Männer…
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Blogs, in denen man über seine Mitmenschen schlecht schreibt, kommen anscheinend nicht sehr gut an. Und ich schreibe sehr viel über meine Mitmenschen. Allerdings versuche ich das nicht zu sehr in den negativen Bereich zu rücken, sondern nur meine Wahrnehmung widerzuspiegeln.
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Diese Story will ich schon seit fast einem Jahr online stellen, kam aber nie dazu. Sie stammt auch aus Zeiten, in denen ich noch an die Liebe geglaubt habe. Passt zwar nicht zum Titel, aber was ich damit sagen will ist, dass ich diese Geschichte sogar noch vor Jo geschrieben habe. Es kommt mir vor, als sei es erst gestern gewesen…
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Das ist eine gute Frage. Ist man depressiv, wenn man sich ins Fleisch schneidet, um den seelischen Schmerz nicht mehr zu spüren? Oder ist man depressiv, wenn man sogar versucht sich das Leben zu nehmen? Ist man depressiv, nur weil man keine Lust auf Sex hat? Ab wann beginnt denn eine Depression? Und wie kann jemand, der keine Ahnung von den Symptomen hat und sich gar nicht darüber Gedanken macht, merken, dass er depressiv ist?
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Alles habe wie immer ganz harmlos begonnen.
Ja, man könne sogar sagen, sie habe wirklich geglaubt, bei ihr beginne alles ganz harmlos und bliebe es auch.
Was nicht bedeute, dass man sie so schnell schocken könne.
Aber irgendwie sei ihr das Ausmaß der Situation nicht gleich zu Anfang voll bewusst gewesen.
Sie lebe einfach so in den Tag hinein, versuche hier und da etwas zu schreiben, sich zu beschäftigen, immer etwas zu tun zu haben.
Das vermittle zu Anfang natürlich den Eindruck, sie sei gestresst. Mitnichten…
Aber denke man sich einmal die indirekte Rede weg,
…so stellt man fest, dass wohl wieder etwas passiert ist.
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Ich sitze da und rauche. In meinem langen Ledermantel, lässig zurückgelehnt, beobachte ich den Kellner. Er kommt mit empörtem Gesichtsausdruck auf mich zu. Mir brennen die Augen und ich kneife sie leicht zusammen. Der Rauch gleitet in Schwaden empor und verschwindet, wie es scheint, im Nichts. Doch er ist da. Und den Kellner stört es. Rauchen ist für ihn eine Sünde. Das Café ist zu nobel. Der Brandy zu teuer, aber dafür gut.
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Ich kombiniere jetzt einmal mein Wissen aus dem Unterricht und die These meines guten Freundes Kai, der früher, als ich noch mehr mit ihm unterwegs war, immer gesagt hat, dass man im Leben manchmal vor einer Wand stehe. Und es sei daher ratsam, einfach einmal einen Schritt zurück zu gehen und sich die Sache aus einem anderen Blickwinkel anzusehen. Eigentlich genial und ich denke seither fast immer so. Ich entscheide selten impulsiv, sondern argumentiere mit mir selbst. Gegen mich. Und nur einen Standpunkt zu haben wäre ja langweilig. Letztendlich muss ich mich zwar entscheiden, aber immerhin habe ich davor nachgedacht.
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