Philosophie

Kapitalismuskritik – Wo beginnt Kapitalismus?

Deine Religion heißt Kapitalismus.
Wie ein radikaler Gläubiger hältst du an ihr fest und verteidigst sie.
Du rechtfertigst dein Verhalten damit, dass der Mensch von Natur aus nur gierig sein kann. Immer mehr will. Dass er ein Kämpfer im Wettbewerb ist und sich behaupten muss.
Aber der Wettbewerb bedeutet Krieg.
Und Krieg ist Egoismus.
Kapitalismus ist Wettbewerb. Krieg. Egoismus.
So siehst du also den Menschen?

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Gedankenexperiment (1)

Heue morgen bin ich mit einem sehr interessanten Gedanken aufgewacht… mit einem Gedankenexperiment!

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Ab wann ist man Philosoph?

Ich habe Google diese Frage gestellt, da ich gerade das Buch Sofies Welt als Hörbuch höre und ich mich mit der darin beschriebenen Definition eines Philosophen wirklich sehr identifizieren kann…

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Ideeller Luxus

Luxus ist die Freiheit
Sagen zu können, was man denkt
Gefühle auszuleben
Etwas zu wissen, ohne es aussprechen zu müssen
Das Verständnis anderer zu spüren
Aber auch: Dem Spiegel anderer standzuhalten
Mit sich selbst leben zu können
Sich seine Fehlbarkeit einzugestehen
Und voller Selbstbewusstsein dazu zu stehen
Luxus ist Weiterentwicklung
Niemals stehen zu bleiben
Den Mut haben, sich selbst kennen zu lernen
Stück für Stück

Luxus (von lateinisch luxus ‚Verschwendung‘, ‚Liederlichkeit‘, eigentlich ‚üppige Fruchtbarkeit‘) bezeichnet Verhaltensweisen, Aufwendungen oder Ausstattungen, welche weit über den durchschnittlichen Lebensstandard einer Gesellschaft hinausgehen. [Wikipedia]

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Vom Sterben der Revolution…

Und mit einem Mal findest du dich wieder in einem Leben, dass du eigentlich nie führen wolltest. Aber es ist okay. Hat sich ja langsam entwickelt. Schafft ja auch Sicherheit. Und die anderen leben ja auch so. Ist ja auch keine radikale Wende. Den grundlegenden inneren Prinzipien ist man ja noch irgendwie treu. Aber der Traum der großen Revolution stirbt. Immer. Irgendwann. Das ist halt so.

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Was ist „normal“?

Man kann nie so genau sagen, was als normal gilt und was nicht, denn das sieht jeder anders. In der Regel ist es allerdings „die Gesellschaft“, die zwischen normal und nicht normal, also abnormal, verrückt, entscheidet. Der Ausdruck normal steht meiner Meinung nach für einen vorgegeben Richtwert, nach dem man sich richten kann (aber nicht muss), der sich allerdings immer ändert, da sich auch die Gesellschaft verändert.
[aus meinem Ethikreferat, irgendwann 2006/2007]

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Merlins runder Tisch…

In jedem von uns schlummert unbewusst Angst. Der Wunsch nach Sicherheit und Beständigkeit. Und auch wenn wir uns bewegen und unser Leben meistern und klar kommen, so warten wir unbewusst doch auf jemanden, der eben immer weiß was zu tun ist. Der uns genau sagt was richtig und was falsch ist. Der uns leitet und dem wir so blind vertrauen können, wie wir es vermutlich nicht mal uns selbst gegenüber können.

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In welcher Welt lebe ich eigentlich?

Es gibt Tage, da denke ich ganz kurz, dass es wohl am besten wäre, wenn ich mich einfach mit gar nichts mehr auseinandersetze. Einfach über alles hinwegsehe. Scheiß doch drauf! Welcher Klimawandel? Welcher Kapitalismus? Politik geht mir am Arsch vorbei! Und Corona erst recht! Kann eh keiner was ändern. Und überhaupt… Menschen sind ja eh doof!
Doch ganz so einfach ist das eben nicht….
Denn alleine durch meine Existenz auf dieser Welt bin ich ein Teil des ganzen. Zwar ein kleiner, aber ich bin da. Ich lebe, ich atme, ich spreche/schreibe, ich konsumiere,… und ich entscheide mich, auch wenn ich mich nicht entscheide. Mit allem, was ich mache oder nicht mache, trage ich also dazu bei, dass etwas passiert. Oder eben auch nicht.

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Ratlos

Sanft streicht eine Hand über meinen Kopf. Ich habe gar nicht bemerkt, wie sie das Arbeitszimmer betreten hat und zucke daher leicht zusammen. Blicke sie kurz an und nehme meine Kopfhörer von den Ohren, aus denen bis eben leise Musik tröpfelte, die mich irgendwie inspirieren sollte.

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Posted by Journey in (Kurz)geschichten, Allgemein, 0 comments

Neben dem Pfad gesellschaftlicher Konventionen

Ein Mensch betritt den Raum.
Mit nichts außer seinem Sein.
Ohne Besitz.
Ohne all das, von dem man annehmen sollte, dass man es braucht, um glücklich zu sein. Zu überleben.
Ohne jegliche Sicherheit.
Einfach nur mit sich selbst.

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