Metapher

Logbuch #46

Ich schwimme inmitten eines Meeres. Weit und breit ertönt nur das beruhigend melodische Rauschen der Wellen. Warme Ströme streifen sanft meine Beine. Erlaube mir ein wenig Ziel- und Planlosigkeit. Und pures Glück durchströmt meine Adern, füllt mich mit Energie und mein Außen mit Liebe. So genieße ich mit jeder Faser meines Seins diese unendliche Freiheit!

Doch ist da nicht noch etwas anderes… ?

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Vom Schweigen und Sprechen

Einst gab es eine Welt voller Liebe, in der jeder für den anderen da war und Profit keine Rolle spielte, weil alles allen gehörte. Weil jeder besonders und sich seiner selbst bewusst war und das auch an den anderen geschätzt wurde. Es war eine Welt voller Harmonie und Gemeinschaft, in der alle Herausforderungen immer gemeinsam gelöst werden konnten und das Vertrauen in all die anderen so unglaublich einfach war. Jeder konnte sich ehrlich äußern ohne dass sich ein anderer dadurch verletzt oder gar bedroht gefühlt hat. Denn schließlich äußerte man seine Meinung, um jemandem etwas jetzt mit auf seinen Weg zu geben und nicht, um sich selbst über einen anderen zu erheben und sich dadurch besser zu fühlen. Und keiner nahm es einem übel, denn es entstanden durch diese Art des Miteinanders auch überhaupt keine Missverständnisse.

Bis das Schweigen auftrat.

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Haus aus Glas

Da ist sie wieder, diese miese Ungewissheit. Die personifizierte Unsicherheit. Auf ihrem hoch erhobenen Haupt trägt sie wie immer ihre zweifelhafte Krone. Gekleidet in ihrem Gewand aus Niedertracht und Verachtung schreitet sie auf mich zu mit einem verzerrten Grinsen und leicht ausgebreiteten Armen, die mich willkommen heißen sollen. Als wären wir die besten Freunde, nur weil wir uns ein Vierteljahrhundert sehr intensiv einen Kopf geteilt haben.

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Dornige Erkenntnis

Einst hatte ich einen Dornenbusch im Garten und zerbrach mir den Kopf darüber, wie man ihn möglichst liebevoll behandeln könnte, damit er einfach nicht mehr bei jeder Berührung unbedacht zusticht und vielleicht etwas weicher wird. Ich liebte diesen Busch so sehr und wollte unbedingt erreichen, dass er sich wohl fühlt und so gab ich ihn nicht auf, auch wenn alle anderen meinten, dass ich meine Zeit verschwende.

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Feenmonster

Ich bin eine Fee
Das Glitzern in deinen Augen
Wenn du mich erblickst
Bin alles was du dir erträumen kannst
Bin deine Erfüllung

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Virus

Ich fühle mich wie ein Rechner, der schon jahrelang Tag und Nacht läuft. Es wurden nie Updates installiert, der Papierkorb ist seit 21 Jahren voll, die Festplatte löscht von selbst wichtige Daten und überschreibt andere fast nie. Eher erstellt sie noch eine Datei, sodass ich alles doppelt und dreifach in verschiedenen Ordnerlabyrinthen habe. Eine Defragmentierung wurde natürlich auch noch nie durchgeführt und der Virenscanner hat seinen Dienst total quittiert.

Das ist mein Kopf.

Ein veraltetes von Viren zerfressenes System, bei dem sich alle fragen, wie es eigentlich funktioniert. Seit 1990.

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Von schwarzen Schäfchen und Mäuschen

Es war einmal in einem Land – weit weg von der Welt, wie wir sie kennen – ein Feld auf dem schwarze und weiße Schafe lebten. Überwiegend lebten jedoch weiße Schafe dort, wodurch die wenigen schwarzen natürlich sehr auffielen. Und so kam es nicht selten vor, dass ein kleines Schäfchen keinen Anschluss fand.

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Der Bahnhof des Lebens – Meine Theorie…

Synapsenbildung war das erste Wort, das mir heute Morgen im Bus in den Sinn kam. Und daraus entwickelte sich folgende Theorie. Ich habe sie bisher noch nie irgendwo gelesen, werde allerdings meinen Lehrer fragen, ob er das schon einmal irgendwo gelesen hat. Ich will ja nichts klauen.

Also:

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Der Test des Teufels oder die „Strafe“ Gottes?

Ich frage mich gerade, wer momentan die Fäden in meinem Leben zieht. Ich bin zwar Atheist, aber eine Methapher kann ich mir wohl erlauben: Es scheinen sich gerade Gott und der Teufel um mich zu streiten. Der Trick ist herauszufinden, was von wem kommt…

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